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Burg und Festung Regenstein

  • Regenstein Castle

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  • Regenstein Castle

  • Regenstein Castle

  • Hauptzugang aus der Vorburg in die Kernburg

  • Aufgang zur Kernburg

  • Kernburg, Nordseite mit Höhle

  • Kernburg, Nordseite mit Höhle

  • Regenstein Castle

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Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Burg und Festung Regenstein
Herrschaftsbauten » Burgen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Am Regenstein
38889 Blankenburg
Internet www.blankenburg-tourismus.de/de/burg-festung-regenstein.html
Ansprechpartner Drehgenehmigung Astrid Hildebrand-Besecke
Städtischer Kurbetrieb der Stadt Blankenburg (Harz)
Leiterin
Schnappelberg 6
38889 Blankenburg (Harz)
T: +49 (0) 3944 2898
F: +49 (0) 3944 63102
Ansprechpartner
vor Ort
Marko Sandro Schüren
Städtischer Kurbetrieb der Stadt Blankenburg (Harz)
Tourist- und Kurinformation
Schnappelberg 6
38889 Blankenburg (Harz)
T: +49 (0) 3944 2898
F: +49 (0) 3944 63102
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich jährlich feste Termine, sonst nach Absprache; Höhepunkte in Blankenburg
Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Weithin sichtbar auf exponiertem Fels mit einem Steilabfall bis zu 100m befinden sich die Reste einer großartigen mittelalterlichen Burganlage und ausgedehnten Bergfestung der Barockzeit. Der Regenstein mit seinen zahlreichen künstlichen Höhlen ist in eine uralte Kulturlandschaft mit unzähligen Relikten prähistorischer und frühgeschichtlicher Siedlungstätigkeit seit mindestens 8000 Jahren eingebettet. Er diente sehr wahrscheinlich über Jahrtausende als ausgedehnter Kultplatz. Seit 1800 gehört der Regenstein zu den klassischen Sehenswürdigkeiten des Harzes. Die rund 10ha große innere Festung und die Burganlagen befinden sich in restauriertem Zustand, das Gesamtareal ist museal aufbereitet. Die wertvolle und ungewöhnliche Kombination von Felsarchitektur und Mauerwerk mittelalterlicher und barocker Wehrbauten ist zu 90% begehbar gestaltet. Die Höhlen nördlich unterhalb des Regensteines im sogenannten "Sande" (Sandhutsche) sind in ihrer Art einmalig. Diese Sandsteinhöhlen wurden zur Gewinnung des reinen, weißen Stubensandes während des Mittelalters bis Ende des 19. Jahrhunderts erweitert, eine Nutzung als Thingplatz wird vermutet.
360° Panorama


im Harz rund 2,5 km nördlich von Blankenburg


Sehenswürdigkeit, historische Festspiele


gurt erhalten und begehbar


Eine erste Befestigung auf dem Regenstein soll es bereits in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts gegeben haben. Die genaue Form der ersten Burganlage ist nach heutigem Forschungsstand nicht genau ermittelbar. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde der Regenstein maßgeblich auf eine Gesamtausdehnung von 175x100m erweitert. Von 1450 bis 1670 verfiel das Gelände zur Ruine und wurde erst ab 1670 zu einer Bergfestung unter Einbeziehung der mittelalterlichen Bausubstanz umgebaut. Bis 1742 erreichte die Festungsanlage eine Ausdehnung von 1,2 km. 1758 wurden durch die Preußen die alten Gebäude abgetragen. Der Turmrest und die ausgehauenen Felsräume mit der Burgkapelle St. Nicolai als architektonische Besonderheit stammen aus der Zeit des 13. und 14. Jahrunderts. Aus der Befestigungszeit sind Bastionen, Kasematten und Vorbefestigungsanlagen komplett vorhanden und bilden als unverfälschte Reste einer barocken Bergfestung ein nahezu einmalig erhaltenes militärarchitektonisches Ensemble.


Romanik
Barock


13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die romanische Burgkapelle St. Nicolai stammt aus dem Jahr 1146, die anderen ausgehauenen Felsräume aus der Zeit des 13. und 14. Jahrhunderts. In den kahlen Felsräumen gibt es keine Inneneinrichtung. Im 16. und 17. Jahrhundert führten der ruinierte Zustand der Burg sowie die merkwürdigen Felsräume zur Entstehung etlicher Sagen. Am bekanntesten ist die variantenreiche Sage der Flucht Albrecht des III. von Regenstein, die im Roman "Der Raubgraf" von Julius Wolff verarbeitet wurde.


Der erste archäologische Nachweis stammmt aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Um 1167 benannte sich Graf Konrad I. nach dem Regenstein und begründete die ältere Regensteiner Linie. Um 1300 erreichten die Regensteiner eine beherrschende territoriale Machtstellung im gesamten Nordharz. Ab 1450 wurde der Regenstein zugunsten Blankenburgs und Derenburgs als Wohn- und Herrschaftssitz aufgegeben. 1599 erlosch mit dem Tod des letzten Regensteiner Grafen die Familienlinie, die Burg Regenstein verfiel. Ab 1670 wurde sie durch Kurbrandenburg zur Festung ausgebaut und damit zur ständigen Garnison. Nach der Eroberung durch die Preußen wurde dann die Festung unbrauchbar gemacht und alle Gebäude abgetragen. Seit 1812 gibt es den Fremdenverkehrsbetrieb mit Gastronomie, das Gelände wurde ab 1988 als Freilichtmuseum konzipiert und genutzt.


Drehbedingungen vor Ort

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Lagepläne können in den Publikationen der Stadt Blankenburg eingesehen werden.


Auf dem Gelände gibt es Stark- und Normalstromanschlüsse sowie Wasseranschlüsse. Sanitäre Anlagen befinden sich in der Gaststätte.


Die vorhandenen Steintreppen sind zwischen 0,65 m bis zu 1,00 m breit. Die Zugänge zu den Räumen sind bis zu 2,00 m breit.


Die Deckenhöhe in den Felsräumen ist je nach Raumgröße unterschiedlich, jedoch zwischen 2,00 m und 3,00 m.


Die Nordseite des Felsens ist sehr dunkel, der Fels hält die Sonne völlig fern. In den Höhlen ist Zusatzlicht empfehlenswert.


Auf der Burg ist es bis auf die Besucher sehr ruhig. Schon bei ruhiger Wetterlage ist es auf dem Felsen windig.


Es gibt einen Parkplatz am Rande des Waldes für ca. 100 Pkw sowie einen Extraplatz für Busse. Über die Versorgungszufahrt können Pkw, LKW und Busse in das Objekt hineinfahren, dort gibt es nach Absprache bis zu 12 PKW-Stellplätze. Die Tordurchfahrt ist 3,80 m hoch und 3,30 m breit.


Verkehrsanbindung

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Auto B81 oder B6n
Bahn Bhf. Blankenburg
Flugzeug Flughafen Hannover (www.hannover-airport.de)
Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de )

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitungen in der Region Harz finden Sie in den Handouts "Produktionszentrum Quedlinburg/Harz" und "Produktionszentrum Wernigerode/Harz" .

weitere Linkempfehlungen:
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.nationalpark-harz.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten "Tschick", Lago Film GmbH, 2015
"Die getäuschte Frau", Rohfilm GmbH, Viking Film, A Private View, 2013
"1 ½ Ritter – auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde" , Barefoot Films GmbH, 2008

Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)

Außerdem finden regelmäßig Mittelalterfestspiele und historische Militärvorführungen statt.