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ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode

  • Museum und Förderanlage, Süden

  • Schaubergwerk, Sonderführungsbereich Elisabeter-Schlotte

  • Schaubergwerk, Standardführungsbereich in der 1.Sohle, Blick in Richtung Zufahrt

  • Bergbaumuseum, Außengelände

  • Bergbaumuseum, Teil der Förderanlage

  • Bergbaumuseum, alter Zugang

  • Bergbaumuseum, alter Zugang

  • Bergbaulehrpfad, Wasserversorgungsschacht

  • Bergbaumuseum, Außengelände, Blick zur Halde "Hohe Linde"

  • Schaubergwerk, niedriger Abbauschacht

  • Schaubergwerk, Standardführungsbereich, Hauptgrubenlüfter

  • Schaubergwerk, Umstieg von Seilfahrt in die Grubenbahn in 283m Tiefe

  • Schaubergwerk, Zufahrt der Grubenbahn zur 1.Sohle

  • Schaubergwerk, Zufahrt der Grubenbahn zur 1.Sohle, Beginn des Standardführungsbereiches

  • Schaubergwerk, Standardführungsbereich

  • Schaubergwerk, historische Exponate in niedrigem Abbauschacht

  • Schaubergwerk, Standardführungsbereich

  • Schaubergwerk, Standardführungsbereich, Theaterraum

  • Schaubergwerk, Standardführungsbereich, Raum für Feiern

  • Blick vom Bergbaumuseum auf die Halde "Hohe Linde"


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
Bauten für Industrie und Handel » Industrie » Bergbau
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Mansfeld-Südharz
Adresse Lehde 17
06526 Sangerhausen
Internet www.roehrigschacht.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Uwe Schmidt
Rosenstadt Sangerhausen GmbH
Geschäftsführer
Am Rosengaten 2a
06526 Sangerhausen
T: +49 (0) 3464 589822
F: +49 (0) 3464 589815
Ansprechpartner
vor Ort
Karin Thom
Rosenstadt Sangerhausen GmbH
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Lehde 17
06526 Sangerhausen
T: +49 (0) 3464 5447268
F: +49 (0) 3464 582768
Ansprechpartner Technik Torsten Müller
Rosenstadt Sangerhausen GmbH
Leiter ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
Lehde 17
06526 Sangerhausen
T: +49 (0) 3464 5447267
F: +49 (0) 3464 582768
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, im Sommer deutlich höhere Besucherzahlen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Die Begehung des untertägigen Schaubergwerkes ist grundsätzlich nur in Begleitung von Musemspersonal möglich. Es können nur maximal 10 Peronen gleichzeitig unter Tage befördert werden, bei viel Technik sind lange Vorbereitunsgzeiten einzuplanen.

Inmitten der historischen Bergbaulandschaft des südöstlichen Harzvorlandes befindet sich unweit der Stadt Sangerhausen das Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode mit Bergbaumuseum und Bergbaulehrpfad. In der Bergbauregion des Mansfelder Landes wurde im Bereich der bronzezeitlichen Schmelzstätten Eisleben-Mansfeld und Sangerhausen Kupfer gewonnen, das Gebiet gehört zu den ältesten Bergbauregionen Deutschlands. 1991 wurde das untertägige Schaubergwerk eröffnet, mit dessen originaler Schachtförderanlage der Besucher 283m tief in den Schacht einfährt. Das stählerne Schachtfördergerüst stammt aus dem Jahr 1884, ist eines der ältesten in Europa und wurde 1922 aus Leimbach nach Wettelrode umgesetzt. Der Standardführungsbereich des Schaubergwerks liegt in einem Abbaufeld des 19. Jahrhunderts, hier wird die Abbauentwicklung von den Anfängen bis zur Neuzeit gezeigt, der Bereich wird über eine 1000m lange Anfahrt mit der Grubenbahn erreicht. Die über Jahrhunderte übliche, schwere körperliche Arbeit der Bergleute wird vor allem bei der Ansicht der extrem niedrigen Abbaue von 40 bzw. 80 cm verständlich. In unmittelbarer Nähe ist die große Abraumhalde "Hohe Linde" zu sehen, die zu besonderen Gelegenheiten begehbar ist.


Im nördlich von Sangerhausen gelegenen Ortsteil Wettelrode, Randlage nordwestlich von Wettelrode.


Schaubergwerk, Bergbaumuseum, Bergbaulehrpfad, Veranstaltungen, Gastronomie


saniert und für Besucher- und Veranstaltunsbetrieb hergerichtet


Bergbaugebiet mit über 800jähriger Tradition im Kupferbergbau


12. Jh. bis 20.Jh.


Bergaumuseum: im Innen- und Außenbereich Exponate wie Bergaumaschinen und Gestein, Geschichte des Bergbaus, Ankleiderraum für Besucherführungen, Büroräume des Museums, Bergbaulehrpfad mit u.a. durch montanarchäologische Grabungen frei gelegten Objekten aus den Anfängen des Bergbaus und einem Kunstteich
Schaubergwerk: originale Schachtförderanlage (1922) mit Fördergerüst aus 1884, Grubenbahn, Standardführungsbereich zur Entwicklung des Bergbaus mit Exponaten aus verschiedenen Epochen, originale Geräte und Maschinen in typischem Umfeld, ein Festraum, ein kleiner Aufenthaltsraum, Hauptlüfter, Theaterraum mit Bühne, sanitäre Anlagen


Im Revier um Sangerhausen wurde der Röhrigschacht als erster Schacht ab 1871 geteuft und erreichte zwei Jahre später bei 162,5m den Kupferschiefer, ab 1876 vertiefte man auf insgesamt 288m bis zum Niveau der ersten Sohle (dem heutigen Standardführungsbereich). Bis 1885 wurde Kupferschiefer gefördert, danach Stillegung bis ins 20. Jahrhundert, ab 1922 wurde eine Wiederbelebung in Angriff genommen (u.a. wurde das noch heute betriebene Fördergerüst von den Freiesleben-Schächten bei Leimbach zum Röhrigschacht umgesetzt). Weitere Stilllegung von 1930 bis 1942, weitere Arbeiten und Förderung von 1947 bis 1956. Danach diente der Röhrigschacht bis zur Einstellung des Kupferschieferabbaus 1990 nur noch als Flucht- und Wetterschacht. Danach wurden die untertägigen Verbindungen zum Thomas-Münzer-Schacht durch Betonpfropfen verschlossen und das tiefer liegende Grubenfeld geflutet. Der übertätige Teil des Bergbaumuseums besteht seit 1987, das untertägige Schaubergwerk wurde 1991 eröffnet.


Drehbedingungen vor Ort

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kann im Museum erfragt werden


sehr beschränkt


Sanitäre Anlagen, Strom- und Wasseranschlüsse sind modernen Anforderungen für den Besucherverkehr entsprechend vorhanden.


originale Schachtförderanlage von 1922, max. 10 Personen


Beengte Verhältnisse bei der Fahrt mit der Grubenbahn und in den Sonderführungsbereichen, im normalen Führungsbereich ausreichende Höhe.


Im Allgemeinen sehr ruhig, bei öffentlichen Führungen werden jedoch verschiedene historische, extrem laute Druckluftgeräte vorgeführt.


Ein Besucherparkplatz für PKW befindet sich direkt vor dem Gelände. Anfahrt mit LKW und Bussen sowie Stellplätze bitte im Vorfeld abstimmen.


Verkehrsanbindung

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Auto A38 Abf. Sangerhausen
Bahn Bhf. Sangerhausen, weiter mit dem Bus
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Kontakte zu Zeitzeugen des DDR-Bergbaus und zum Verein Mansfelder Bergarbeiter Sangerhausen e.V. können hergestellt werden;
zudem:
Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V.
Herr Armin Leuchte
Rammtorstraße 33
06295 Lutherstadt Eisleben
Email: info@vmbh-mansfelder-land.de
www.vmbh-mansfelder-land.de

Haldenbesteigung "Hohe Linde"

weitere Linkempfehlungen:
www.mansfeldsuedharz.de
Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH
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www.tourismus-suedharz.de
www.naturpark-suedharz.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de