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Stadtarchiv Dresden

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  • Ausstellungs- und Vortragsraum

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  • Haupttreppenhaus

  • Südostseite


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Stadtarchiv Dresden
Verwaltungs- und Sozialbauten » Bauten für Forschung und Wissenschaft » Bibliotheken / Archive
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse Elisabeth-Boer-Straße 1
01099 Dresden
Internet www.dresden.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Thomas Kübler
Stadtarchiv Dresden
Amtsleiter Stadtarchiv
Elisabeth-Boer-Straße 1
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 4881501
F: +49 (0) 351 4881503
Ansprechpartner
vor Ort
Dr. Marco Iwanzeck
Stadtarchiv Dresden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elisabeth-Boer-Straße 1
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 4881524
F: +49 (0) 351 4881503
Ansprechpartner Technik Dr. Marco Iwanzeck
Stadtarchiv Dresden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elisabeth-Boer-Straße 1
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 4881524
F: +49 (0) 351 4881503
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich während der Öffnungszeiten und nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Seit 1999 hat das Archiv der Stadt Dresden seinen Sitz in dem ehemaligen Mehlspeicher der Königlich-Sächsischen Heeresbäckerei in der Albertstadt. Auf dem Industriegelände der bis 1945 unabhängigen Militärstadt befanden sich vorrangig Versorgungseinrichtungen für die Soldaten wie der Provianthof. Der Mehlspeicher, ein schlichter Bau in Neorenaissanceformen, wurde den Archivzwecken entsprechend umgebaut und bietet heute moderne, klimatisierte Magazine mit Rollregalen, eine Fotothek und Buchbinderei, zwei Lesesäle sowie im 3. Obergeschoss einen großen Saal für Ausstellungen und Veranstaltungen.


in einem ehemaligen Industriegebiet in der Dresdner Albertstadt


Stadtarchiv der Stadt Dresden, Ausstellungen, Vermietung für Konferenzen und Veranstaltungen


Umbau und Sanierung des Gebäudes bis 1999


Die meist zwei- bis viergeschossigen Bauten der Militärstadt im Stil der Neorenaissance entstanden 1873-79 nach dem Vorbild des Wiener Arsenals. Die Gebäude wurden nach einem einheitlichen Plan in aufeinander abgestimmten Gruppen errichtet. Bei der Planung und Ausführung maßgeblich beteiligt waren Georg Herrmann Nicolai sowie dessen Schüler Alfred Clemens Eduard Nieß und Adolf Gustav Rumpel Adolf. Beim Umbau zu Archivzwecken wurde an der Südseite des historischen Gebäudes eine Glas-Stahl-Kubus angefügt, in dem das Haupttreppenhaus untergebracht ist.


Historismus
Neorenaissance


1876


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


beim Umbau des Mehlspeichers Einzug von Zwischendecken, um Geschosshöhe zu verringern, die originalen Eisenstützpfeiler und Balken blieben dabei erhalten; moderne Ausstattung des Stadtarchivs mit Rollregalen, Fotothek, Buchbinderei; konstante Klimatisierung des Magazins bei einer Temperatur von 18 Grad Celsius


1206 erste urkundliche Erwähnung Dresdens, seitdem Archivierung von stadtgeschichtlich relevanten Dokumenten und Urkunden, 1864 Anstellung eines hauptamtlichen Archivars, seit 1880 Stadtarchiv für wissenschaftliche und private Nutzung zugänglich, 1943-45 Auslagerung von Archivbeständen, 1946/47 Einzug des Stadtarchivs in das Gebäude des ehemaligen Sächsischen Kriegs- und Heeresarchivs auf der Marienallee, 1999 Umzug in den Speicher der ehemaligen Königlich-Sächsischen Heeresbäckerei auf dem Industriegelände der Albertstadt;

Die Albertstadt, benannt nach König Albert, wurde ab 1873 im Norden der Stadt am Rande der Dresdner Heide planmäßig angelegt und als Garnison der sächsischen Armee ausgebaut. Bis 1945 bildete die Militärstadt mit ihren Kasernen, wirtschaftlichen und militärischen Einrichtungen einen selbstständigen Gutsbezirk. Um dem Militärbezirk eine weitgehende wirtschaftliche Unabhängigkeit zu garantieren, entstanden neben Kasernen, Schießständen und militärischen Anlagen auch eine Reihe von Versorgungseinrichtungen auf dem Industriegelände. Die Heeresbäckerei gehörte zum Provianthof an der Königsbrücker Straße, der vorrangig der Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln und persönlichen Bedarfsgegenständen der Soldaten diente.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

auf Anfrage erhältlich, detaillierter Grundriss vom 3. OG (Ausstellungs- und Vortragsraum) vorhanden, hier Durchgang ca. 1 m breit, für Technik- und Materialanlieferung großen Hintereingang nutzen


kleine Garderobe, Abstellraum oder Beratungsraum nutzbar, sonst keine zusätzlichen Räume vorhanden


Normalstromanschlüsse in allen Räumen vorhanden, Starkstrom muss verlegt werden, Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen stehen ausreichend zur Verfügung;

das Stadtarchiv ist behindertengerecht ausgebaut;

im gesamten Haus besteht Rauchverbot


EG, 1. - 4. OG


intern genutztes Treppenhaus 1,35 m breit, für Material- und Techniktransport geeignet


je ein Aufzug im Haupttreppenhaus und im internen Treppenhaus vorhanden:
Größe Aufzug 1: 0,90 m x 1,10 m x 2,10 m, max. Belastung 630 kg bzw. 8 Personen;
Größe Aufzug 2: 1,30 m x 1,65 m x 2,10 m, max. Belastung 1000 kg bzw.13 Personen


Deckenhöhe in den Büro- und Veranstaltungsräumen mind. 2,15 m (Pfeilerhöhe) bzw. 2,45 m (Balkenhöhe), im Magazin: 2,60 m, max. Belastung : 1000 kg/qm


im Haupttreppenhaus getönte Scheiben, daher veränderte Lichtfarbe, in den Lese-, Büro- und Veranstaltungsräumen relativ hell, Tageslichteinfall durch Fensterreihen, in den Archivräumen kein Tageslicht


Verkehrsgeräusche in den Innenräumen leicht hörbar, sonst ruhig, Störgeräusche durch Klimaanlage möglich, im Außenbereich mäßig laut


Lkw-Stellplätze direkt am Archiv vorhanden, großer Parkplätz vor dem Gebäude bietet ausreichend Stellflächen


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Dresden-Hellerau, Richtung Zentrum, weiter auf Stauffenbergallee, B180 und B6 oder B97 Richtung Dresden-Neustadt
Bahn IC- und ICE-Anschluss über Bfh. Dresden-Neustadt,

weiter im ÖPNV mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB)
Flugzeug Flughafen Dresden

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen für technische Fragen zum Archiv ist Herr Köhler Ansprechpartner, Tel. +49 351 4881506 bzw. +49 351 4886757;

Archivmaterial zum Haus vorhanden, auf Anfrage einsehbar;

für Archivrecherchen muss ein berechtigtes Interesse vorliegen
Erfahrung mit Dreharbeiten vorrangig TV-Berichterstattung (MDR, Lokalfernsehen)