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Brühlsche Terrasse

  • Blick Richtung Osten

  • Blick zur Elbe, Norden

  • Brühlsche Terrassen, Bepflanzung

  • Blick Richtung Westen, Hofkirche

  • Blick Richtung Osten

  • Blick Richtung Westen, Hofkirche, Ständehaus

  • Blick Richtung Westen, Sekundogenitur

  • Eingang Sekundogenitur, Nordseite

  • Blick Richtung Osten, Kunstakademie

  • Blick zur Elbe, Norden

  • Brühlscher Garten

  • Blick Richtung Westen, Kunstakademie

  • Blick Richtung Westen, Elbe, Augustusbrücke

  • Aufgang Brühlsche Terrassen, Schlossplatz

  • Blick vom Neustädter Elbufer zu den Brühlschen Terrassen


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Brühlsche Terrasse
Stadtmotive » Stadtensembles » Straßenzüge
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse Brühlsche Terasse
01067 Dresden
Internet www.bruehlsche-terrasse.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Christian Striefler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Geschäftsstelle Zwinger / Festung Dresden
Geschäftsführer gGmbH, kommissar. Geschäftsstellenleiter
Theaterplatz
01067 Dresden
T: +49 (0) 351 4383703-12
F: +49 (0) 351 4383703-13
Ansprechpartner
vor Ort
Dr. Christian Striefler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Geschäftsstelle Zwinger / Festung Dresden
Geschäftsführer gGmbH, kommissar. Geschäftsstellenleiter
Theaterplatz
01067 Dresden
T: +49 (0) 351 4383703-12
F: +49 (0) 351 4383703-13
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine generellen Einschränkungen, nach Absprache; derzeit mehrjährige Sanierung der anliegenden Augustusbrücke (bis vorauss. 2019), aktueller Stand: Brennpunkt Augustusbrücke Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Dreh nur in den Außenanlagen möglich

Noch im 16. Jahrhundert dienten die Festungsanlagen am südlichen Elbufer zum militärischen Schutz Dresdens. Eine vollständige Wandlung erfuhr die als Stadtbefestigung angelegte Terrasse im 18. Jahrhundert, als sie um 1739 in den Besitz ihres Namensgebers Reichsgraf Heinrich von Brühl überging und durch ihn eine barocke Überbauung sowie einen kunstvollen Garten erhielt. Von dem ursprünglich von Johann Christoph Knöffel gestalteten Ensemble blieb keines der Gebäude erhalten. Die historistischen Nachfolgerbauten des 19. Jahrhunderts betonen in ihrer Monumentalität die prominente Lage der Brühlschen Terrassen am Elbufer der Altstadt und geben der Dresdner Silhouette zusätzlich Kontur. Heute stellt die Flaniermeile einen touristischen Anziehungspunkt dar, neben Park und Baumbepflanzung, Bänken, Cafés und einem herrlichem Elbblick gelangt man von hier aus zu den Kunstsammlungen im Albertinum und zu den Kasematten.


zentral am Elbufer in der Dresdner Altstadt gelegen


öffentliche Terrasse mit gastronomischer und touristischer Nutzung


sehr gut, restauriert


Wichtigste Gebäude an der Brühlschen Terrasse:

Freitreppen. Die 1814 von Gottlob Friedrich Thormeyer erbaute, 14 m breite Treppe zum Schlossplatz mit der von Johannes Schilling stammenden Figurengruppe "Vier Jahreszeiten" ist die größte Treppe an den Terrassen. Weitere doppelläufige Treppenanlagen zur Münzgasse von 1848 sowie aus den 1890er Jahren zwischen Akademie und Albertinum.

Ständehaus, Anfang des 20. Jhs. von Paul Wallot konzipiert und von Wilhelm Kreis ausgeführt. Mehrgeschossiger, historistischer Repräsentativbau im Stil der Neorenaissance und des Neobarock mit markantem Turm an der Brühlschen Terrasse.

Sekundogarnitur, als Ausstellungsgebäude für die königliche Graphiksammlung 1896-97 von Gustav Fröhlich errichtet. Der zweigeschossige Bau erhielt den Grundriss des Vorgängerbaus von 1748 und ist durch neobarocke Gliederung und Fassadendetails an den sächsischen Barock angelehnt.

Kunstakademie und Ausstellungsgebäude. Monumentaler Bau im Stil der Neorenaissance, 1887-94 nach Plänen von Konstantin Lipsius gebaut. Die bildkünstlerische Ausschmückung des Gebäudes durch zahlreiche namhafte Dresdner Bildhauer ist Teil des Gesamtkunstwerks. Das Ausstellungsgebäude wird bekrönt von einer stadtbildprägenden Glaskuppel mit der vergoldeten Fama von Robert Henze.


Historismus
Neorenaissance
Neobarock


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


1519-29 Festungsanlage mit vier Bastionen und Ziegeltor entstanden, Vollendung bis 1555, Entwurf und Ausführung durch Caspar Voigt von Wierandt. 1559-63 Bau des ersten Zeughauses.
1591/92 Bau der Kasematten. Im 18. Jh. erhält Reichsgraf Heinrich von Brühl, Premierminister unter König August III., die für die Verteidigung der Stadt überflüssig gewordenen Wallanlagen als Geschenk und lässt durch Johann Christoph Knöffel mehrere Gebäude (Brühlsches Palais, Brühlsche Bibliothek, Belvedere) sowie einen privaten Lustgarten auf dem ehemaligen Festungswall errichten (1739-48). Keines der Gebäude blieb erhalten, vom Garten ist heute noch der Delphinbrunnen und das Brunnenzieherbecken zu sehen.

1814 Freigabe des Geländes für die Öffentlichkeit, Bau der Freitreppe vom Schlossplatz durch Gottlob Friedrich Thormeyer. 1872 Abbruch des Brühlschen Gartenpavillons, Ende des 19. Jhs. Umgestaltung der Brühlschen Terrasse, Umbau des Zeughauses zum Albertinum, Abriss der Knöffelschen Bauten und Errichtung des Kunstakademie- und Kunstausstellungsgebäudes. Zerstörungen durch die Bombenangriffe im Jahr 1945. Teilweise Wiederaufbau der stark beschädigten Gebäude. Seit 1993 ist die Brühlsche Terrasse im Bestand des Schlossbetriebes Staatliche Schlösser und Gärten Dresden.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss und Lageplan vorhanden, kann in der Verwaltung angefragt werden, Terrasse ca. 900 m lang und 8-10 m hoch


keine vorhanden, eventuell anzumieten über die gastronomische Einrichtungen vor Ort oder Räume der Hochschule für Bildende Künste, zahlreiche Hotels und Unterkünfte in der Dresdner Altstadt


Strom- und Wasseranschlüsse eventuell über die Stadt Dresden nutzbar


breite Treppenaufgänge zum Schlossplatz, zum Terrassenufer und zu den umliegenden Straßen vorhanden


sehr gute Lichtverhältnisse, keine Einschränkungen


relativ laut, starke Verkehrsgeräusche durch das vielbefahrene Terrassenufer


Befahren der Terrassen nicht möglich, wenige Parkmöglichkeiten und Stellflächen direkt an den Brühlschen Terrassen, öffentliche Tiefgaragen in der Dresdner Altadt vorhanden, Reservierung von Parkraum über die Stadt Dresden möglich; Übersicht großflächiger Parkplätze www.dresden.de/reisebus


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 78-Dresden-Altstadt in etwa 8 km Entfernung,
A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau in etwa 7 km Entfernung
Bahn IC-/ICE-Anschluss über Dresden Hbf. oder Bhf. Dresden-Neustadt in etwa 3 km bzw. 2 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de )
Flugzeug Flughafen Dresden International in etwa 10 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Erfahrung mit Dreharbeiten Verschiedene Dreharbeiten fanden bereits statt.