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Schloss Moritzburg

  • Schloss Moritzburg, Südostseite

  • Schloss Moritzburg, Haupteingang, Südseite

  • Schloss Moritzburg, Haupteingang, Südseite

  • Schloss Moritzburg, Aufgang vom Park, Nordseite

  • Schloss Moritzburg, Nordseite

  • Schloss Moritzburg, Südostseite

  • Schloss Moritzburg, Sandsteinfigur

  • Schloss Moritzburg, Treppenaufgang Ostseite

  • Schloss Moritzburg, Kavaliershaus im Park

  • Schloss Moritzburg, Steinsaal

  • Schloss Moritzburg, Speisesaal

  • Schloss Moritzburg, Monströsensaal


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Moritzburg
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Meißen
Adresse Schloss Moritzburg
01468 Moritzburg
Internet www.schloss-moritzburg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Uli Kretzschmar
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Zentrale
Marketing & PR
Pressesprecher
Stauffenbergallee 2a
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 563911312
F: +49 (0) 351 563911009
Ansprechpartner
vor Ort
Ingrid Möbius
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss Moritzburg
Schlossleiterin
01468 Moritzburg
T: +49 (0) 35207 87310
Ansprechpartner Technik Christian Lehmann
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss Moritzburg
Technischer Leiter
01468 Moritzburg
T: +49 (0) 35207 87322
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich bei Museumsbetrieb Mo/Di-So 10-18.00 Uhr, siehe unten: "Erfahrungen mit Dreharbeiten" Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Museumsräume sind nicht beheizbar, Beräumung der Säle ist mit hohem Aufwand verbunden, einige Museumsräume sind nicht für Dreharbeiten geeignet

Das Moritzburger Schloss liegt eingebettet in eine idyllische, künstlich geschaffene Teichlandschaft, die zu den bevorzugten Jagdgebieten des sächsischen Hofes gehörte. Das 1723-36 unter August dem Starken zum barocken Jagdschloss umgebaute und erweiterte Anwesen war ursprünglich ein Jagdhaus aus dem 16. Jahrhundert, errichtet unter Kurfürst Moritz von Sachsen. Der vierflügelige Zentralbau verfügt über vier markante runde Ecktürme und steht weithin sichtbar auf einer Terrasse inmitten einer aufgeschütteten Teichinsel. Neben zahlreichen Sandsteinskulpturen und barockem Fassadenschmuck, die den äußeren Schlossbau bestimmen, sind im Innern Räume und Säle mit kostbar bemalten Ledertapeten, Einrichtungsgegenstände des 18. Jahrhunderts, Geschirre, Möbel und Jagdtrophäen erhalten.


nördlich von Dresden in der Gemeinde Moritzburg, unweit des Landgestüts Moritzburg, umgeben von der waldreichen KulturLandschaft Moritzburg


Museum mit Dauer- und Sonderausstellungen, ein alljährliches Highlight: Winterausstellung "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" sowie Gastronomie, Konzerte, Veranstaltungen, Vermietung


permanente Restaurierungsarbeiten notwendig


Symmetrischer Schlossbau mit vier runden Ecktürmen, die durch einen Mitteltrakt sowie acht Verbindungsflügel zusammengehalten werden. An der Westseite Kappellenanbau mit als Speisesaal genutztem Pendant auf der Ostseite. Die das Schloss umgebende Sandsteinterrasse mit geschwungenen Treppenaufgängen und Ballustraden, geschmückt durch Vasen, Putten und Figuren in Motiven der Jagd und des Fischfangs. Jeweils an der Nord- und Südseite bilden die vorgesetzten Ecktürme Ehrenhöfe. Die Mittelachsen des Kernbaus sind durch Portale hervorgehoben, desweiteren Balkons und Überdachungen. Illusionistische Fassadenbemalung mit Pilasterarchitekturen und Felderungen, ursprünglich in ocker auf weißem Grund. Die Dachformen reichen von Welscher Haube auf den Türmen bis hin zu Walmdächern, das Kapellendach ist geschweift und trägt einen Dachreiter.


Barock
Sächsischer Barock


18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Das Innere des Schlossbaus beherbergt zahlreiche, originalgetreu restaurierte Räume, zu den wichtigsten und repräsentativsten zählen der Monströsensaal, der Billardsaal, der zweigeschossige Steinerne Saal, der Speisesaal sowie die an der Südseite des Erdgeschosses befindliche Eingangshalle und die Schlosskapelle. Die museal genutzten Räume und Gänge zeigen den weltweit größten Bestand bemalter Ledertapeten, zudem ist oftmals die Innenausmalung der Räume erhalten. Kostbare Barockmöbel, insbesondere aus dem Dresdner Residenzschloss, sind ausgestellt, darunter ein Billardtisch aus dem 18. Jh. Eine Porzellansammlung zeigt Geschirre aus Japan, Meißen, China. Weitere Ausstellungsstücke bilden Sänften, Kutschen, Jagdutensilien und -trophäen, darunter zahlreiche Rothirsch- und Dammwildgeweihe.


Erstes Jagdschloss von 1542-46 unter Herzog Moritz von Sachsen erbaut, hier schon Grundriss mit vier runden, durch Mauern verbundene Türme des heutigen Schlossbaus festgelegt. 1582-84 Umgestaltung des Fürstenhauses, 1661-72 Errichtung einer Schlosskapelle. Unter August dem Starken erfolgte der umbau zum barocken Jagdschloss, 1723-26 durch Matthäus Daniel Pöppelmann verwirklicht. In den Jahren 1729-40 Anlage einer quadratischen Terrasse sowie langgestreckten Zugängen ("Apparaillen") über den 1730 gefluteten Schlossteich. Um das Schloss gruppierten sich nördlich eine 1725 begonnene französische Parkanlage, Pavillons sowie Kavaliershäuschen. Im 19. Jh. Schloss mehrmals renoviert, insbesondere um 1880-90. Schloss bis 1945 als Wohnsitz genutzt, später als Barockmuseum umfunktioniert.


Drehbedingungen vor Ort

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liegt digital vor, in Auszügen in der Schlossverwaltung anzufragen bzw. grober Grundriss im Internet abrufbar


nach Absprache, muss situativ erfragt werden


Starkstrom- und Wasseranschlüsse vorhanden und nutzbar, eigene Trafostation im Haus, detaillierte Angaben über die Haustechnik zu erfragen


EG, 1. OG, 2. OG


2 breite Treppenaufgänge für Materialtransport vorhanden, weitere Nebentreppenhäuser in den Rundtürmen


kleiner Fahrstuhl (hauptsächlich für Rollstuhlfahrer) vorhanden, der vom Sockelgeschoss bis in das 2. OG fahren kann (insgesamt 4 Etagen)


Deckenhöhe variiert, ca. 5 m, max. Belastung nicht bekannt, für Besucherverkehr ausgelegt


Schlossräume zum Schutz überwiegend mit Vorhängen abgedunkelt, kurzzeitig zu entfernen; Stein- und Speisesaal mit normalem Tageslicht, im Außenbereich ideale Lichtverhältnisse


kaum Störgeräusche, Schloss liegt in 300 m Entfernung zur Straße


Zufahrt zum Schloss durch Brücken begrenzt (7 t), hauseigener Dienstparkplatz mit 25 Stellplätzen, für Lkw geeignet, weiterhin großer öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz vor der Schlossauffahrt


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 80-Dresden-Wilder Mann in etwa 8 km Entfernung
A13 - Abfahrt 21-Radeburg in etwa 8 km Entfernung
Bahn ICE und IC/CE Anbindung bis Bhf. Dresden-Neustadt, weiter mit S1 Richtung Meißen, ab Radebeul-Ost historische Schmalspurbahn Lößnitzgrundbahn ("Lößnitzdackel") mit Station in Moritzburg
Flugzeug Flughafen Dresden in etwa 8 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Restauratoren und Museologen stehen als Experten zur Verfügung
Erfahrung mit Dreharbeiten Eine Prinzessin zum Verlieben (2004)
Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1983)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

Die Schlossverwaltung steht Dreharbeiten offen gegenüber und kompetent zur Seite, beachtet werden müssen vor allem Auflagen hinsichtlich des Raumklimas, der Lichtstärke etc. An- und Abbauten von Einrichtungsgegenständen können nur nach sorgfältiger Absprache genehmigt werden. In der Vergangenheit wurden hierzu bisher stets flexible Lösungen gefunden. Dreharbeiten sollten möglichst außerhalb der Öffnungszeiten des Schlosses (Mo/Di - So 10-18 Uhr) stattfinden. Im Federzimmer sind generell keine Dreharbeiten gestattet.