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Rathaus Bitterfeld-Wolfen

  • Rathaus Bitterfeld-Wolfen

  • Haupteingang, Norden

  • Haupteingang, Norden

  • Eingangsbereich im Erdgeschoss

  • Treppenhaus

  • Treppenhaus

  • Treppenhaus

  • Treppenhaus

  • Hörsaal

  • Hörsaal

  • Flur im 1.Obergeschoss

  • Flur im 2.Obergeschoss

  • Konferenzsaal

  • Konferenzsaal

  • Konferenzsaal

  • Ausblick vom Konferenzsaal nach Norden

  • Flur

  • Verbindung zu den Seitenflügeln

  • Dachansicht

  • Blick vom Dach in den Hof


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Rathaus Bitterfeld-Wolfen
Verwaltungs- und Sozialbauten » Behörden » Amtsgebäude
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Anhalt-Bitterfeld
Adresse Rathausplatz 1
06766 Bitterfeld-Wolfen
Internet www.wbgwolfen.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Jürgen Voigt
Wohnungs-und Baugesellschaft Wolfen mbH
Geschäftsführer
Rathausplatz 2
06766 Bitterfeld-Wolfen
T: +49 (0) 3494 366100
F: +49 (0) 3494 667863
Ansprechpartner
vor Ort
Jürgen Voigt
Wohnungs-und Baugesellschaft Wolfen mbH
Geschäftsführer
Rathausplatz 2
06766 Bitterfeld-Wolfen
T: +49 (0) 3494 366100
F: +49 (0) 3494 667863
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache mit Eigentümer und Mietern Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache mit Eigentümer und Mietern

Zwischen 1936 und 1939 wurde das heutige Rathaus als Teil der Agfa-Werke errichtet. In Doppelfunktion bot das Gebäude 041 dem Wissenschaftlichen Zentral-Laboratorium der Photographischen Abteilung von Agfa und der Verwaltung des Unternehmens gleichermaßen Raum. Der Bau wurde in Anlehnung an das Hauptgebäude der I.G. Farbenindustrie AG von Hans Poelzig in Frankfurt am Main gestaltet. Zu DDR-Zeiten hatte ORWO in Wolfen an die 14.500 Mitarbeiter, über die Hälfte der Belegschaft waren Frauen. Heute ist das 041 nach aufwändiger denkmalgerechter Sanierung wieder nutzbar und dient der Stadt Bitterfeld-Wolfen als Rathaus und der WBG-Wolfen als Firmensitz. Besonders bemerkenswert sind neben der insgesamt gut erhaltenen Gesamtgestaltung der original erhaltene Hörsaal, der wieder her gerichtete Konferenzsaal, der Paternoster sowie das ebenfalls erhaltene, großzügig geschwungene Treppenhaus. Das Rathaus bietet sich für die Umsetzung sowohl historischer als auch zeitgenössischer Stoffe an.


zentrale Lage im Ortsteil Wolfen zwischen Wohnbebauung und dem ehemaligen Industriegebiet der Filmfabrik


Verwaltungsgebäude


von 2008 bis 2011 denkmalgerecht saniert


Halbrunder Bau mit zentralem Turm als Haupteingang, zwei Ecktürmen sowie einem Luftschutzbunker vor dem Haus. Die Fassade, deren imposantes Erscheinungsbild von großen Fenstern nach original Vorbild (u.a. über 90 Holzschiebefenster) bestimmt wird, ist mit repräsentativem gelben Pfälzer Sandstein verkleidet. Neoklassizistische Anklänge durch zentrale Ausrichtung, große Fensterflächen und innere Transparenz. An den Rundbau schließen sich nach Süden hofseitig zwei Gebäudeflügel ebenfalls in Stahlskelettbauweise an. Hier waren die Labore der Filmforschung angesiedelt. Bau in Anlehnung an das Hauptgebäude der I.G. Farbenindustrie AG von Hans Poelzig in Frankfurt am Main.


Neoklassizismus


1936-1939, 2010


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Inneren befinden sich ein Archiv im Kellergeschoss (ehem. wissenschaftliche Bibliothek), der runde Ratssaal im Erdgeschoss (ehemalige Ausstellungshalle), der original erhaltene Hörsaal (Lichtbild- und Filmvorführungstechnik, schräg verlaufende Seitenwände für optimale Akustik, Be-und Entlüftungstechnik sowie Raumakustik nicht verändert und im Original vorhanden, Farbe der Stuhlbezüge und Stoffbespannung der hinteren Wand wieder original hergerichtet, Bühne vergrößert), ein Konferenzsaal mit aufgearbeiteter Vertäfelung und historischem Kronleuchter im Obergeschoss sowie ein vom TÜV abgenommener, funktionstüchtiger Paternoster. Das beeindruckend geschwungene Treppenhaus dient als Verbindung zwischen Direktions- bzw. Verwaltungsgebäude und Zwischenbau. Hörsaal und Konferenzsaal wurden nach raumakustischen Grundsätzen gestaltet, ebenfalls die Farbgestaltung in Treppenhaus und Fluren. Historisch ausgestattet sind der Hörsaal und der Konferenzsaal, sonst modernes Verwaltungs- und Büromobiliar.


Zwischen 1936 und 1939 wurde das heutige Rathaus als Teil der Agfa-Werke errichtet. In Doppelfunktion bot das Gebäude 041 dem Wissenschaftlichen Zentral-Laboratorium der Photographischen Abteilung von Agfa und der Verwaltung des Unternehmens gleichermaßen Raum. Regierungsbaumeister Adolf Herberger gestaltete einen halbrunden Bau in Anlehnung an das Hauptgebäude der I.G. Farbenindustrie AG von Hans Poelzig in Frankfurt am Main.
Nach dem Krieg wurde die Filmfabrik bis 1947 sowjetisches Eigentum, war Sitz der sowjetischen Generaldirektion und der deutschen Werkleitung. Nachfolgend wurde 1954 ein Volkseigener Betrieb (VEB) gegründet. Zehn Jahre später entstand aus der bis dahin gemeinsam genutzten Marke Agfa das bis heute bekannte ORWO (ORiginal WOlfen). 14.500 Menschen waren hier beschäftigt, über die Hälfte Frauen. Bis heute symbolisiert eine Frauenplastik aus Bronze von Gerhardt Markwald, die Chemiearbeiterin vor dem Eingang des Rathauses die historische Bedeutung als größter Frauenbetrieb der DDR. Model für diese Plastik stand eine Arbeiterin der Filmfabrik.
Nach 1990 konnte die Filmfabrik nicht privatisiert werden, der größte Teil des Geländes wurde abgerissen. Im Gebäude 041 befand sich bis 1994 der Sitz der Zweigstelle der Treuhand, bis 1998 war nachfolgend die Wolfener Vermögensverwaltung Nutzer. Vor dem Verfall nach 10 Jahren Leerstand 1998-2008 konnte das unter Denkmalschutz stehende Gebäude erst mit der Gründung der Stadt Bitterfeld-Wolfen gerettet werden. Die Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH erwarb das Grundstück und investierte von 2008 bis 2011 eine Summe von 8,1 Millionen Euro. Seit Januar 2010 ist Gebäude 041 Hauptverwaltungssitz der Stadt Bitterfeld-Wolfen, die Stadtverwaltung ist Mieterin des Rundbaus.


Drehbedingungen vor Ort

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Kellergeschoss-Archiv: 335 qm²;
Erdgeschoss-Ratssaal: 354 qm²;
1. OG-Hörsaal: 260 qm², (248 Plätze);
2.OG-Konferenzsaal: 145 qm²;


sind für jedes Projekt individuell zu erfragen


Strom, Telefon, Internet, Wasser, sanitäre Einrichtungen sind den modernen Anforderungen entsprechend vorhanden.


ein Paternoster, wird nur für Schauzwecke genutzt


außen: frei stehend, Haupteingang nach Norden
innen: durch die vielen Fenster recht hell, Konferenzssaal und Hörsaal dunkel vertäfelt, Zusatzlicht empfehlenswert


außen: Stadt- und Verkehrsgeräusche, Besucherparkplatz direkt vor dem Eingang
innen: ruhig, im Treppenhaus leicht hallend, Montag bis Freitag ganztags öffentlich zugänglich


PKW direkt vor dem Objekt, LKW und Busse im Umfeld in Absprache mit der WBG Wolfen


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Abf. 11 Dessau Süd oder Abf. 12 Bitterfeld-Wolfen
Bahn Bhf. Bitterfeld oder Bhf. Wolfen
Flugzeug Flughafen Leipzig/Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Übernachtung in Bitterfeld-Wolfen
Ver- und Entsorger in Bitterfeld-Wolfen
Wirtschaftsförderung

Komparsen können über die Stadt Bitterfeld-Wolfen erfragt werden:
Stadt Bitterfeld-Wolfen
Pressestelle
Katrin Kuhnt
Ortsteil Wolfen
Rathausplatz 1
06766 Bitterfeld-Wolfen
Tel.: +49 3494 6660120
Fax: +49 3494 66609120
E-Mail: katrin.kuhnt@bitterfeld-wolfen.de
www.bitterfeld-wolfen.de

weitere Linkempfehlungen:
www.anhalt-bitterfeld.de
www.anhalt-dessau-wittenberg.de
www.luther-bauhaus-gartenreich.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen/
www.mittelelbe.com
Goitzschesee: www.goitzsche-tourismus.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten In Bitterfeld-Wolfen wurden bereits verschiedene Filmproduktionen realisiert, u.a.:
"In den Gängen", Sommerhaus Filmproduktion GmbH, 2017
"Kriegerin", Martens Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2010
"Brüder", Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, 2007
"Im nächsten Leben", Kaminski.Stiehm.Film GmbH, 2007
"Ossis Eleven", entertainment Factory GmbH, 2007
"Hunger auf Leben", Saxonia Media Filmproduktion GmbH, 2003