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Schloss Albrechtsberg (innen)

  • Kronensaal

  • Kronensaal

  • Gartensaal

  • Gartensaal

  • Blauer Salon

  • Roter Salon Rosalie

  • Empore rechts

  • Kronensaal

  • Obergeschoss (Beletage)

  • Lederzimmer

  • Spiegelsaal

  • Prinzensalon

  • Foyer

  • Foyer

  • Herrschaftstreppe

  • Türkisches Bad


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Albrechtsberg (innen)
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse Bautzner Straße 130
01099 Dresden
Internet www.schloss-albrechtsberg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Katja Gäbler
Schloss Albrechtsberg Dresden, Betriebsstätte der Messe Dresden GmbH
Veranstaltungsbüro Schloss Albrechtsberg
Bautzner Straße 130
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 8115821
F: +49 (0) 351 8115829
Ansprechpartner
vor Ort
Katja Gäbler
Schloss Albrechtsberg Dresden, Betriebsstätte der Messe Dresden GmbH
Veranstaltungsbüro Schloss Albrechtsberg
Bautzner Straße 130
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 8115821
F: +49 (0) 351 8115829
Ansprechpartner Technik Gottfried Baldauf
Schloss Albrechtsberg Dresden, Betriebsstätte der Messe Dresden GmbH
Verantwortlich für Technik
Bautzner Straße 130
01099 Dresden
T: +49 (0) 351 8115831
F: +49 (0) 351 8115829
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Das Schloss Albrechtsberg ist eines der drei Dresdner Elbschlösser. Die Gesamtanlage Schloss Albrechtsberg wurde 1850-1854 für Prinz Albrecht von Hohenzollern und seine Frau in herrlicher Hanglage über der Elbe, in Dresden-Loschwitz, errichtet. Der Entwurf stammt vom Architekten Adolf Lohse, einem Schinkelschüler. Zum monumental anmutenden Ensemble gehören das Schloss, der Terrassengarten mit weitläufigen Treppenanlagen und das Römische Bad, siehe dazu "Schloss Albrechtsberg (innen)". Die prachtvollen, neoklassizistisch gehaltenen Innenräume und Säle werden für private Bälle, Bankette, Empfänge, Konferenzen vermietet, dienen aber auch als Kulisse für Trauungen, Lesungen und Konzerte.


Dresden-Loschwitz, etwa 1,5 km vom Zentrum entfernt;
eines der drei Elbschlösser: Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss (Villa Stockhausen) und Schloss Eckberg
(Aufzählung in flussaufwärtiger West-Ost-Reihenfolge)


Raumvermietung für private und öffentliche Veranstaltungen, Trauungen des Dresdner Standesamtes;
weitere Einrichtungen auf dem Areal:
JugendKunstschule Dresden (www.jks-dresden.de),
HOGA Schloss Albrechtsberg (www.hoga-schloss-albrechtsberg.de)


repräsentative Räume in gutem Zustand; sukzessive Sanierungsarbeiten seit 1977; 2013 u. a. neue Vorhänge für den Kronensaal, im gesamten Haus wurden neue Teppiche; 2014 neues Parkett im Kronensaal


symmetrischer Schlossbau aus Sandstein im neoklassizistischen Stil nach dem Vorbild römischer Renaissance-Villen (Berliner Spätklassizismus); an der Ost- und Westseite des Schlossbaus als Begrenzung je ein Turm, Südterrasse zur Elbe sowie Ostterrasse vorhanden


Neoklassizismus


1850-1854


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Repräsentationsräume in der Mittelachse des Erdgeschosses, davon ausgehend weitere herrschaftliche Räume, prachtvolle Innenausstattung mit Edelhölzern, Marmorsäulen und -einfassungen, illusionistischer Bemalung, Kronleuchtern, etc.; im ersten Obergeschoss aufwändige Wandverkleidungen, Vertäfelungen, Ledertapeten, Intarsien, reiche Deckengestaltung; Kronensaal: zweigeschossig über drei Achsen, hohe Bogenfenster und cremefarbene Wände, daher ausgezeichnete Lichtverhältnisse, reich ausgeschmückte Wände und Kassettendecke, zwischen den Türen große Wandspiegel, original venezianischer Kronleuchter; Gartensaal: ursprünglich als Empfangssalon zur Gartenterrasse und Elbe hin genutzt, durch Säulen in drei Abschnitte geteilt, Landschaftsmalerei an den Wänden; Beletage Ostflügel/ Herrschaftsräume Roter Salon und Blauer Salon: ehemalige Räume der Gräfin, mit farbenprächtigem Damast bespannt; Türkisches Bad nach maurischen Vorbildern, stark von der Alhambra beeinflusst, Bassin mit belgischem Marmor ausgelegt, sechs maurische Säulen tragen reich verzierten Baldachin


Wegen seiner nicht standesgemäßen Ehe mit Rosalie Gräfin von Hohenau musste Prinz Albrecht Preußen verlassen und ließ das Schloss Albrechtsberg in Dresden als Wohnsitz errichten. Später wechselnde Besitzer, der letzte Schlossherr, Wilhelm Graf von Hohenau, verkaufte das Schloss Albrechtsberg 1925 an die Stadt Dresden. Die Parkanlage wurde einheitlich für Schloss Albrechtsberg und das Lingner-Schloss, Wohnsitz des Hofmarschall und Kammerherren von Prinz Albrechts, Baron von Stockhausen, konzipiert.

Ab 1943 Unterbringung von Heimkindern und Nutzung als Luftschutzkeller. 1945 blieben alle drei Elbschlösser verschont, Besetzung durch die Rote Armee, Plünderungen und Zerstörungen, zeitweilig Sitz der Sowjetischen Militäradministration. 1948 Verkauf durch die Stadt Dresden an das Außenhandelsministerium der UdSSR, Eröffnung als Intourist-Hotel nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen des Architekten Köckritz. 1951 Kauf des Schlosses durch die Jugendheim GmbH Berlin, Eröffnung als erster Pionierpalast nach sowjetischem Vorbild auf dem Gebiet der DDR mit Nutzung zur Freizeitgestaltung von Schülern. 1952 Rückkauf durch die Stadt Dresden, ab 1977 Denkmalschutzstatus als Nationales Kulturdenkmal, Beginn der schrittweisen Restaurierung der Innenarchitektur.

1990 neue Nutzungskonzeption auf dem Gelände: Nutzung für Bälle, Bankette, Konferenzen, Präsentationen, Preisverleihungen, Konzerte, Hochzeiten und Eheschließungen, Fortführung der künstlerischen Arbeit mit Kindern in der Jugend&KunstSchule Dresden, seit 1991 Hotel- und Gaststättenschule Schloss Albrechtsberg GmbH als private Ausbildungsstätte und fester Cateringpartner auf den Gelände.

1999-2012 wurde das Schloss und der Garten von der Konzert- und Kongressgesellschaft mbH Dresden betrieben. Seit 2013 wird das Schloss Albrechtsberg als Betriebstätte der Messe Dresden GmbH betrieben. Der überwiegende Teil des Garten ist nun direkt der Landeshauptstadt Dresden zugehörig.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss unter www.schloss-albrechtsberg.de; großer Saal ca. 12 m breit und 24 m lang, Gartensaal ca. 12 m x 12 m, übrige Salons und Säle von unterschiedlicher Größe, Flächen reichen von 5 qm bis 60 qm, Technikanlieferung kann über die Ostterrasse erfolgen (bester Zufahrtsweg sowie große Türöffnung)


2 Garderobenräume vorhanden, Umnutzung von anderen Zusatzräumen für Maske, Catering etc. möglich


ausreichend Stromanschlüsse sowohl für Stark- als auch Normalstrom vorhanden, für Veranstaltungen konzipiert, ebenso sanitäre Einrichtungen


Erdgeschoss, Obergeschoss (Beletage)


Treppe im Treppenhaus relativ eng, ca. 1 m breit, 3,50 m hoch, daher Zulieferung über Ostterrasse empfohlen, für LKWs bis 5t zugelassen


Aufzug vorhanden, 1,20 m mal 1,20 m, Belastung 500 kg/ 6 Personen


Deckenhöhe ca. 10 m, Belastung 400 kg/qm


im Kronensaal durch hohe Fenster und Südseite ausgezeichnete Lichtverhältnisse, kleinere Räume und Salons schwankende Lichtverhältnisse nach Raumgröße und -ausstattung (teilweise dunkles Holz oder Leder)


sehr ruhige Lage


öffentlicher Parkplatz vor der Toreinfahrt zum Schloss, weitere Abstellmöglichkeiten nach Absprache


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 81a-Dresden-Hellerau in etwa 7 km Entfernung
Bahn ICE-/IC-Anschluss über Bhf. Dresden-Neustadt in etwa 4 km Entfernung; weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de)
Flugzeug Flughafen Dresden (www.dresden-airport.de) in etwa 9 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen großes Archiv mit Zeitdokumenten und historischen Fotografien zum Haus vorhanden, Schlossmitarbeiter verfügen über detailliertes Wissen, auch wissenschaftliche Arbeiten einsehbar; Informationen zu Prinz Albrecht: "Der vergessene Prinz", Verlag der Kunst, Dresden/ Basel 1995, ISBN 3-364-00318-1
Erfahrung mit Dreharbeiten in türkischen Bad TV-Beiträge gedreht, diente auch als Vorlage für die Kulisse des Märchenfilms "Der kleine Muck";
Kinoproduktionen: Der Dolch des Batu Khan (2003), Tony Ten (2010)