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Weißes Haus Markkleeberg

  • Weißes Haus, Parkseite, Nordosten

  • Weißes Haus, Blick vom Park

  • Eingangsseite, Südwesten

  • Foyer, EG

  • Spiegelsaal

  • Spiegelsaal

  • Festsaal

  • Festsaal

  • Festsaal

  • Treppe


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Weißes Haus Markkleeberg
Stadtmotive » Wohnhäuser » Villen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig
Adresse Raschwitzer Straße 13
04416 Markkleeberg
Internet www.markkleeberg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Frank Müller
Stadtverwaltung Markkleeberg
Mitarbeiter SG Liegenschaften
Rathausplatz 1
04416 Markkleeberg
T: +49 (0) 341 3533165
M: +49 (0) 160 5852918
Ansprechpartner
vor Ort
Ute Grof
Stadtverwaltung Markkleeberg
Sachgebiet Liegenschaften
Rathausplatz 1
04416 Markkleeberg
T: +49 (0) 341 3533218
F: +49 (0) 341 3533260
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache mit dem Standesamt Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich im EG und 1. OG nach Absprache, Vermietungen beachten, 2. OG dauerhaft vermietet

Die neoklassizistische Villa des Zeitungsverlegers Herfurth wurde im Zuge ihrer Erbauung im Jahre 1896 meisterhaft in den zur gleichzeitig im Umfeld angelegten englischen Landschaftspark eingebettet. Aufgrund ihrer strahlend weißen Farbgebung ist der repräsentative Bau allgemein als "Weißes Haus" bekannt. Die hochherrschaftlichen Hochparterreräume, zu denen Spiegel- und Festsaal gehören, wurden in den 1980er Jahren hochwertig saniert. In der ersten und zweiten Etage befinden sich die Büroräume des Standesamtes, des Hochzeitsplaners Theisen sowie der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“.


in Markkleeberg-West, südlich von Leipzig gelegen


Standesamt im 1. OG, Musikschule im 2. OG, Café, Raumvermietung im EG (Festsaal und kleiner Gesellschaftsraum), Konzerte


guter baulicher Zustand, Generalinstandsetzung 1986, weitere Sanierungsmaßnahmen bis 2004


1896/97 nach Plänen des Gautzscher Baumeisters Gustav Hempel errichtete dreistöckige, neoklassizistische Villa, in der Gestaltung und dem Zusammenspiel von Architektur und umliegendem Landschaftspark dem Lustschloss Petit Trianon im Versailler Schlosspark nachempfunden. Hochherrschaftlicher, kompakter Bau mit einfacher, kubischer Form und schlichter Fassadengestaltung. Die Eingangsseite durch einen Mittelrisalit gegliedert, im Hochparterregeschoss durch vier Pfeiler, in den Oberschossen durch vier korinthische Säulen aufgebrochen. Das Flachdach gekrönt von einer umlaufenden Balustrade. Zur Parkseite hin ausladende, von den Sälen der Hochparterre aus zugängliche Terrasse. An der Gebäuderückseite Gliederung der Vorderseite als Gestaltungselement aufgegriffen, der Mittelrisalit hier nicht durchbrochen, sondern von Pilastern und Halbsäulen mit korinthischen Kapitellen geschmückt.


Historismus
Neoklassizismus


1896


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


In der Hochparterre repräsentatives Foyer als Empfangsraum, davon ausgehend die wichtigsten Säle und Räume sowie das seitlich gelagerte Treppenhaus.
Spiegelsaal mit neobarocken Schmuckelementen, mit Blattgold ausgeschmückt, Marmorkamine. An den Wänden zahlreiche vertikal ausgerichtete stehende Spiegel, Bestuhlung aus DDR-Bestand, wegen repräsentativer Funktion hochwertige Materialien und guter Zustand.
Festsaal mit neoklassizistischer Ausstattung, Reliefs mit antiker Motivgebung über den Türen, an den Wänden teilweise vergoldete Schmuckbänder mit floralen Mustern, Kronleuchter. Angrenzend vollverglaster Wintergarten mit Blick auf Park.


1896/97 als Sommervilla des Zeitungsverlegers und königlich-württembergischen Konsuls Paul Herfurth erbaut, im Zuge des Baus 1896 angrenzende englische Landschaftsparkanlage gestaltet; bis zum Zweiten Weltkrieg Sommersitz der Familie Kees und Kulturtreffpunkt; bis 1981 Villa als Büro und repräsentative Unterkunft des Landwirtschaftsministers und seiner Mitarbeiter während der agra-Landwirtschaftsausstellungen genutzt, umfassende Renovierung im Inneren 1986/87


Drehbedingungen vor Ort

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Veranstaltungsräume im EG: Festsaal (78 qm) und kleiner Gesellschaftsraum (48 qm)


zusätzliche Räume im EG auf Anfrage


Starkstromanschlüsse im EG in der Küche und im Keller vorhanden, eventuell auch in den Sälen im EG Anschlüsse nutzbar, sanitäre Einrichtungen und Wasseranschlüsse auf jeder Etage vorhanden


EG, 1. OG, 2. OG


Techniktransport in die oberen Stockwerke über breite Treppe, ca. 1,8 m breit


unterschiedliche Deckenhöhen, mind. 3,50 m, normale Deckenbelastung möglich


alle Etagen mit großen Fenstern, Säle im EG mit Austritt auf Terrasse, daher sehr hell, Abdunklung möglich


ruhige Lage, kaum Straßenverkehr, entfernt Verkehr der B2 wahrnehmbar


kostenlose Parkflächen vor dem Gelände, auf dem Gelände ebenfalls Stellflächen nutzbar, insgesamt Platz für ca. 10 Lkw


Verkehrsanbindung

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Auto A38 - Abfahrt 31-Leipzig-Süd in etwa 6 km Entfernung
Bahn ICE- und IC-Anbindung über Hbf. Leipzig in etwa 8 km Entfernung,
RE- und S-Bahn-Anbindung über Bhf. Markkleeberg-Mitte in etwa 2 km Entfernung;
weiter mit öffentlichem Nahverkehr, Informationen und Fahrpläne unter www.lvb.de
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle in etwa 24 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Zusätzliche Informationen zur Geschichte des Hauses und Kontakt zu Experten über die Pressestelle der Stadtverwaltung Markkleeberg erhältlich.