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Burg Kriebstein (innen)

  • Gotische Halle

  • Gotische Halle

  • Gotische Stube

  • Gotische Stube

  • Kleiner Saal im Küchenhaus

  • Großer Festsaal

  • Großer Festsaal

  • Gesellschaftssaal, Museumsbereich

  • Museumsbereich

  • Biedermeier-Damensalon

  • Biedermeier-Damensalon


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Burg Kriebstein (innen)
Herrschaftsbauten » Burgen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Mittelsachsen
Adresse 09648 Kriebstein
Internet www.burg-kriebstein.eu
Ansprechpartner Drehgenehmigung Susanne Tiesler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Kriebstein
Schlossleiterin Burg Kriebstein und Burg Mildenstein, Pressesprecherin
Burg Kriebstein
09648 Kriebstein
T: +49 (0) 34327 9520
F: +49 (0) 34327 95222
Ansprechpartner
vor Ort
Susanne Tiesler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Kriebstein
Schlossleiterin Burg Kriebstein und Burg Mildenstein, Pressesprecherin
Burg Kriebstein
09648 Kriebstein
T: +49 (0) 34327 9520
F: +49 (0) 34327 95222
Ansprechpartner Technik Jörg Nollau
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Kriebstein
Technischer Leiter Burg Kriebstein und Burg Mildenstein
Burg Kriebstein
09648 Kriebstein
T: +49 (0) 34327 95226
F: +49 (0) 34327 95222
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine generellen Einschränkungen, Wochenende ungünstig Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine generellen Einschränkungen, Burgkapelle schlecht, einige Räume konservatorische Einschränkungen

Die mächtige Burg Kriebstein beherbergt eine außergewöhnliche Zahl an historischen, für Filmaufnahmen interessanten Räumen. Die Innenarchitektur dominieren gotische Elemente, zum großen Teil im Stil der Neogotik überformt, sowie einige im historistischen und Biedermeierstil eingerichtete Zimmer. Beeindruckend sind vor allem die Gotische Halle und der Wohnturm, in dem sich eine Reihe mittelalterlicher Wohnzimmer sowie die bis 1945 genutzten Salons befinden. Den Prunkraum der Ritterburg stellt der spätgotische Große Festsaal dar, der variabel möbliert und mit Nebenräumen wie Küche, Garderobe, Buffet etc. ausgestattet ist. Für historische Filmaufnahmen bieten sich des Weiteren der Kleine Saal oder auch die Gotische Stube hervorragend an. Von nahezu allen Teilen der Ringburg erschließen sich herrliche Blicke über das Zschopautal und in die Umgebung.


am Rande der Ortschaft Kriebstein, am Ufer der Zschopau, nahe der Talsperre Kriebstein, zwischen Mittweida und Waldheim


Museum, Veranstaltungen, Lesungen, Vermietungen, Hochzeiten etc.


Sanierung 2004 vollständig abgeschlossen


Gotik
Klassizismus
Historismus
Neogotik
Neorenaissance


Bauphasen: 1384-1408, 1465-90, 1866-68


14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Burginneren viele historische Haupt- und Nebenräume aus unterschiedlichen Epochen erhalten, teilweise museal, teilweise für Veranstaltungen genutzt.

Gotische Halle mit zweijochigem Rippengewölbe und Verzierungen in Rochlitzer Porphyrtuff führt zu Repräsentationsräumen im 2. OG des Wohnturms, hier Holzbalkendecken des 16. und 17. Jhs. Des Weiteren alter Festsaal mit drei freigelegten historische Raumfassungen. Im 3. OG des Wohnturms mehrere mittelalterliche Wohnräume und Kriebsteinzimmer. Inneneinrichtung des letzten Eigentümers als Museumsräume zu besichtigen, bspw. Gesellschaftssalon und Biedermeiersalon aus dem 19. und 20. Jh.

An den Wohnturm anschließend Burgkapelle auf quadratischem Grundriss mit Mittelpfeiler, niedrigem Kreuzgratgewölbe und um 1410 entstandenen Wandmalereien in Secco-Technik. Im Küchenhaus mehrere kleine, neogotisch überformte Räume untergebracht, u. a. der Kleine Festsaal. Im östlichen Burgteil zweigeschossiger Wirtschaftsflügel mit Großem Festsaal in spätgotischer Ausstattung. Hier auch Burgschänke und ehemalige Pferdeställe, heute als Veranstaltungsräume vermietet.


Wohnturm als ältester Burgteil Ende des 14. Jhs. sowie südliche Anbauten unter Dietrich von Beerwalde entstanden. Prägung des äußeren Erscheinungsbildes der Burg während der Um- und Erweiterungsbauphase Ende des 15. Jhs. (1465-90) unter Arnold von Westfalen. Im 2. Drittel des 17. Jhs. erneute Bautätigkeit unter Caspar Schönberg dem Älteren und Jüngeren. 1866-68 neogotische Überformung der Burg unter der Leitung des Dresdner Hofbaumeisters Karl Moritz Haenel durch die letzte Besitzerfamilie von Arnim, Umgestaltung des großen Festsaales und einiger Räume im Küchenhaus sowie Veränderungen auch des Äußeren des Küchenhauses; ab 1930 Teilbereiche der Burg für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nach 1945 Enteignung und Nutzung für Wohnzwecke, 1949 Eröffnung des Burgmuseums, seit 1993 im Besitz des Freistaates Sachsen.


Drehbedingungen vor Ort

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Räume in verschiedensten Größen vorhanden, von 15 qm bis 180 qm (Festsaal), obere Geschosse des Wohnturms sehr kleine Räume, Grundrisse auf Anfrage erhältlich


nach Absprache Räume für Garderobe, Maske, Catering, Technik etc. problemlos in ausreichender Zahl und in logistisch günstiger Lage anzumieten, separate Duschen vorhanden, Catering über die Burg möglich


Starkstromanschlüsse bis 63 A in allen 5 Häusern und in allen Etagen verfügbar, für Nachtaufnahmen zusätzliches Aggregat empfohlen, sanitäre Einrichtungen und Wasseranschlüsse ausreichend vorhanden


Gebäude unterschiedlich hoch, Wohnturm bis 5. OG


Mindestbreite der relevanten Treppen 1,20 m; Treppen im Wirtschaftsflügel 1,20 m breit, Freitreppe zum großen Festsaal 1,20 m breit


unterschiedliche Deckenhöhen, normale Belastung möglich, für Museumsverkehr bzw. Veranstaltungen konzipiert, Ausnahme: OG des Wohnturms, max. 12 Personen pro Etage zugelassen


in den Räumen und Sälen abhängig von Fenstergröße, teilweise relativ dunkel, in allen Bereichen künstliches Licht vorhanden


sehr ruhige Lage, Zufahrtsstraße kaum befahren


ca. 20 Stellplätze direkt vor der Burg, Platz für 2 Lkws, Rondell für Lkw bis 10 t zugelassen, Hof zum Be- und Entladen für Kleinbusse bis 2,5 t befahrbar


Verkehrsanbindung

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Auto A14 - Abfahrt 34-Döbeln-Nord in etwa 18 km Entfernung,
A4 - Abfahrt 73-Hainichen in etwa 13 km Entfernung
Bahn Bhf. Waldheim in etwa 5 km Entfernung
Flugzeug Flughafen Dresden in etwa 60 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen zusätzliche Informationen zur Burggeschichte sowie Komparsen bei der Schlossleitung anzufragen (Förderverein könnte möglicherweise auch Komparsen organisieren)
Erfahrung mit Dreharbeiten zahlreiche Dreharbeiten (Innenaufnahmen):
Der Vatikan und das Geld (2014)
Schneewittchen (2009)
Die Gräfin (AT: The Countess) (2008)
Mystery Challenge (2008)
Geschichte Mitteldeutschlands: Kunz von Kaufungen (2005)
Das Geheimnis von Blackrose Castle (2001)