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Göltzschtalbrücke Netzschkau/Mylau

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  • Brückendetail

  • Brückendetail

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  • Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke

  • Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke, Zufahrt

  • Vogtland, Landschaft


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Göltzschtalbrücke Netzschkau/Mylau
Verkehr » Schiene » Bahnbrücken
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Vogtlandkreis
Adresse Göltzschtalstraße
08491 Netzschkau
Internet www.goeltzschtalbruecke.info
Ansprechpartner Drehgenehmigung Volker Emersleben
Deutsche Bahn AG
Public Relations / Sponsoring / Filmvorhaben
Teamleiter
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
T: +49 (0) 30 29762085
M: +49 (0) 160 97474963
F: +49 (0) 30 29762126
Ansprechpartner
vor Ort
Beate Schneider
Deutsche Bahn AG
Public Relations / Sponsoring / Filmvorhaben
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
T: +49 (0) 30 29762085
M: +49 (0) 171 7642521
F: +49 (0) 30 29762126
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine generellen Einschränkungen, nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Dreharbeiten auf der Brücke und in Zwischenbögen werden nicht gestattet. Ansprechpartner für Sondernutzungserlaubnisse für das umgebende Straßenland siehe unter: "Zusatzinformationen".

Die Göltzschtalbrücke als größte Ziegelsteinbrücke der Welt ist mit ihrer Höhe von 78 Metern und ihrer Länge von 574 Metern eine herausragende Ingenieursleistung der frühen Eisenbahngeschichte. Erstmalig berechnete der Hauptprojektant Prof. J. A. Schubert die spätere dynamische Brückenbelastungen durch den Zugverkehr schon vor Baubeginn und berücksichtigte diese bei der Konstruktion. Das aus 26 Millionen Ziegeln errichtete Viadukt überspannt in 81 Bögen das Tal der Göltzsch und ist noch heute Teil der Eisenbahnverbindung Berlin-München, im Abschnitt der Sachsen-Franken-Magistrale. Zusammen mit ihrer Schwesterbrücke im Elstertal gilt sie als Wahrzeichen der Vogtlandregion.


bei Netzschkau und Mylau, im Norden des sächsischen Vogtlandes gelegen, zwischen Plauen und Zwickau


Brücke im Eigentum der Deutschen Bahn AG, genutzt als Eisenbahnviadukt auf der Bahnstrecke Berlin-München (Sachsenmagistrale)


Die die Brücke überquerende Bahnstrecke wurde 1997-2000 saniert und ist für Neigezüge des Typs ICE-TD mit einer Geschwindigkeit bis 160 km/h geeignet. Im Rahmen der Elektrifizierung des Abschnitts Reichenbach–Hof zwischen 2010 und 2012 wurde der Überbau durch eine Stahlbeton-Fahrbahnwanne ersetzt, auf der 22 Oberleitungsmasten stehen.


Viergeschossiges Viadukt von 574 m Länge und insgesamt 81 Bögen. Zwei mittige Bögen mit einer maximalen Spannweite von 30,9 m wurden aufgrund des unebenen Talsohlebodens zusätzlich eingefügt. Ist mit 78 m Höhe die weltweit höchste Ziegelsteinbrücke. Das vorrangige Baumaterial Backstein ergab sich aus der Nähe großer Lehmlager und der kostengünstigen Herstellung von Ziegeln. An statisch beanspruchten Stellen wie Fundamenten, Pfeilerschäften und Tragebögen wurden Bruchsteine und Quader aus Granitgestein eingesetzt. Projektleitung und Hauptanteil an der Konstruktion durch Prof. J. A. Schubert, dem Konstrukteur der ersten deutschen Lokomotive. Mithilfe neuer statischer Berechnungsmethoden konnte erstmals vor Baubeginn nachgewiesen werden, wie die Brückenkonstruktion den dynamischen Belastungen der Eisenbahnzüge standhalten würde.


Ingenieursarchitektur


1846-1851


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Größte Ziegelsteinbrücke der Welt und eines der bedeutendsten Denkmale aus der Frühzeit der deutschen Eisenbahn. Beim Bau der Eisenbahnlinie Leipzig-Nürnberg durch die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn in der Mitte des 19. Jhs. musste auf dem Streckenverlauf das Tal der Göltzsch überbrückt werden. Trotz enormer Statik- und Konstruktionsschwierigkeiten beim Bau ähnlicher Viadukte wurde die Göltzschtalbrücke unter mehrmaliger Änderung der Baupläne nach 5jähriger Bauzeit fertig gestellt und war damals die weltweit höchste Eisenbahnbrücke.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss bzw. Lageplan des Brückengeländes zu erfragen in den Stadtverwaltungen Netzschkau und Mylau (Ortsteil von Reichenbach im Vogtland)


anzufragen im etwa 100 m entfernten Gaststätten- und Museumsgebäude "Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke" bei Andreas Ketzel (Eigentümer), T: +49 3765 300828, mehrere Räume könnten genutzt werden, hier auch Catering möglich


Strom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen nach Absprache im etwa 100 m entfernten Gaststätten- und Museumsgebäude "Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke" bei Andreas Ketzel (Eigentümer), T: +49 3765 300828


4 Bogengeschosse


sehr gute Lichtverhältnisse, da Außenlocation, besonders gutes Licht am Morgen (Ostseite) oder gegen Nachmittag (Westseite)


nahe einer befahrenen Landstraße gelegen, relativ laut


ausreichend Pkw- und Lkw-Stellplätze auf benachbartem Parkplatz, Ansprechpartner ist Stadtverwaltung Netzschkau


Verkehrsanbindung

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Auto A72, Abfahrt Reichenbach/Vogtland, auf der B94 Richtung Reichenbach, über Mylau nach Netzschkau oder Abfahrt Treuen, weiter auf der B173 Richtung Netzschkau
Bahn IRE-Anbindung über Bhf. Reichenbach(Vogtl) (Sachsen-Franken-Magistrale) in etwa 5 km Entfernung,
weiter mit Vogtlandbahn (www.vogtlandbahn.de) bis Bhf. Netzschkau in etwa 1,5 km Entfernung
Flugzeug Flughafen Dresden (www.flughafen-dresden.de) in etwa 140 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Die Flur im Gebiet der Göltzschtalbrücke hat verschiedene Eigentümer, für Sondernutzungserlaubnisse ist es ratsam, zunächst die Zuständigkeit des betreffenden Straßenlandes zu klären. Ansprechpartner: "Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke" - Andreas Ketzel (Eigentümer), T: +49 3765 300828; Stadt Netzschkau Mike Purfürst (Bürgermeister), T: +49 3765 39010, buergermeister@netzschkau.de. Die ebenfalls anliegende Stadt Mylau ist seit dem 01.01.2016 ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Reichenbach im Vogtland.

Informationen und Führungen zur Göltzschtalbrücke zu erfragen beim Fremdenverkehrsverein "Nördliches Vogtland" unter www.goeltzschtalbruecke.info.
Erfahrung mit Dreharbeiten Der TV-Spielfilm "Heinrich der Säger", realisiert durch die Balance Film GmbH ist im Jahr 2000 teilweise an der Göltzschtalbrücke entstanden.