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Katholische Kirche St. Marien Meiningen

  • Westseite

  • Wandbild Südseite

  • Altar

  • Nordseite

  • Altar

  • Eingangsbereich

  • Ansicht Mauergasse

  • Eingangsbereich


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Katholische Kirche St. Marien Meiningen
Sakralbauten » Kirchen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Schmalkalden-Meiningen
Adresse Mauergasse 22
98617 Meiningen
Internet www.kirchen-in-meiningen.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Martin Montag
Katholische Gemeinde "St. Marien"
Gemeindepfarrer
Mauergasse 22a
98617 Meiningen
T: +49 (0) 3693 504242
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Die Katholische Kirche St. Marien ist einer der wenigen Sakralbauten, die in der DDR neu entstanden. Sie wurde in enger Zusammenarbeit von Architekten, Künstlern und Gemeinde in Stahlskelettbauweise errichtet. Bei der Gestaltung des Innenraumes kommt der Kunst am Bau eine wesentliche Bedeutung zu. Der großzügige Einsatz der Betonglastechnik in der Nord- und Westwand bestimmt den Raumeindruck und wird im Altarraum fortgeführt.


im Zentrum der Stadt, zwischen Markt und Werra


Katholische Kirche und Pfarramt


guter baulicher Zustand


Der Neubau in Stahlskelettbauweise wurde am 13.5.1972 geweiht. Als Architekt fungierte der Meininger Armin Trautmann, dem Nienburger Werner Nickel oblag die Innengestaltung und Werner Schubert aus Friedrichroda war für die Ausstattung verantwortlich.
Der gewestete Saalbau weist einen fast quadratischen Grundriß mit einem stumpfwinklig ausgestellten Altarraum, der in den Gesamtraum integriert ist, auf. Auf stützende Elemente in der weiten Halle wurde bewusst verzichtet, auf einen Turm ebenfalls.
Die 20 m breite, der Straße zugewandte Fassade wird durch groß dimensionierte Fensteröffnungen und die Doppeltüranlage aus Kupferblech gegliedert.
Im eingeschossigen Anbau sind Werktagskapelle, Sakristei und technische Anlagen untergebracht.


Sozialistische Baukunst


1967-72


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Gestaltung des Innenraums ist auf das Wechselspiel von Licht und farbigen Glas hin orientiert. Die farbige Gestaltung der ganzflächig durchfensterten Südseite und der Ostseite sowie der von Lochfenstern durchstoßenen Westwand mit Motiven zum Thema Schöpfung (Fassade), Erlösung (links) und Vollendung (Altarwand) geht auf Christof Grüger aus Schönbeck zurück. Sie erreicht in der Gesamtwirkung das edelsteinhafte Leuchten mittelalterlicher Kathedralfenster.
Altar und Sakramentshaus sind aus Löbauer Granit gehauen.
Die Orgel entstand im VEB Orgelbau Dresden (heute F. Jemlich).
Die Kirche bietet 300 Sitzplätze für die Gemeindemitglieder.


1881 funktionierte die katholische Gemeinde zu Meiningen ein Tanzlokal zu Kirche um. Der Bau wurde 1967 abgerissen um am selben Ort eine neue Kirche zu bauen. Sie ist eine der wenigen Kirchneubauten, die in der DDR entstanden. Unter finanzieller Hilfe der Diözese Würzburg, zu der das Meininger Land bis zur Bildung des Erfurter Bistums gehörte, entstand der Bau in enger Zusammenarbeit von Architekten, Künstlern, Pfarrer und Gemeinde.


Drehbedingungen vor Ort

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annähernd quadratisch mit stumpfwinklig ausgestellten Altarraum;
detaillierte Informationen über das Pfarramt (s.o.)


Pfarrbüro und Gemeinderäume sind im Nachbargebäude Mauergasse 22a.


Strom, elektrische Nachtspeicher-Fußboden-Heizung


keine relevanten


keine


farbige Scheiben erzeugen unterschiedliche Lichtfarben im Kirchsaal/Gemeindesaal


kaum Durchgangs- nur Anliegerverkehr



Verkehrsanbindung

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Auto A71 bis Ausfahrt 21 (Meiningen-Nord, B19), weiter auf der B19 Richtung Meiningen, in Meiningen Richtung Schloß Elisabethenburg, vor dem Schloß links abbiegen in die Ernestinerstraße, weiter geradeaus bis zur Mauergasse
Bahn Bahnhof Meiningen (Regionalverkehr), Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr in Meiningen unter www.meininger-busbetriebs-gmbh.de, Meininger Busbetriebs GmbH
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 90 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

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Zusatzinformationen

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