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Kloster und Kaiserpfalz Memleben

  • Kloster und Kaiserpfalz Memleben, Krypta

  • Ruine des Kirchenschiffs, Süden

  • Ruine des Kirchenschiffs, Süden

  • Durchblick in die Klausur

  • Ruine des Kirchenschiffs, Süden

  • Ruine des Kirchenschiffs nach Westen

  • Ruine des Kirchenschiffs nach Osten

  • Blick in den Klosterhof nach Norden

  • Portal zur Klausur

  • Portal in die Klausur

  • Krypta

  • Krypta

  • Klausur, Südost

  • Klausur, Nordost

  • Klausur, Norden

  • Klausur, Nordost

  • Ruine des Kirchenschiffs nach Südost

  • Ruine des Kirchenschiffs, Südwest

  • Klostergarten nach Nordwest

  • Durchblick nach Westen

  • Grundriss der Monumentalkirche aus dem 10. Jh.

  • Durchblick nach Osten

  • Ruine des Kirchenschiffs, Nordost

  • Westflügel der Klausur, Süden

  • Ostflügel der Klausur, Osten

  • Blick über die Unstrut nach Norden

  • Blick zur Burg Wendelstein nach Nordwest

  • Burg Wendelstein, Norwest


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Kloster und Kaiserpfalz Memleben
Sakralbauten » Kirchenruinen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Burgenlandkreis
Adresse Thomas-Münzer-Str. 48
06642 Kaiserpfalz OT Memleben
Internet www.kloster-memleben.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Andrea Knopik
Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben
Museumsleitung / Zweiter Stiftungsvorstand
Thomas-Müntzer-Straße 48
06642 Kaiserpfalz OT Memleben
T: +49 (0) 34672 60274
F: +49 (0) 34672 93409
Ansprechpartner
vor Ort
Andrea Knopik
Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben
Museumsleitung / Zweiter Stiftungsvorstand
Thomas-Müntzer-Straße 48
06642 Kaiserpfalz OT Memleben
T: +49 (0) 34672 60274
F: +49 (0) 34672 93409
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache unter Berücksichtigung von Veranstaltungen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Die Gesamtanlage des Klosters und der Kaiserpfalz Memleben besteht aus den Ruinen der beiden Klosterkirchen, dem Klausurhof, einem nach historischen Vorbildern angelegten Klostergarten sowie altem Baumbestand. Die heute wieder sichtbaren Grundrisse gehören zur ottonischen Marienkirche aus dem 10. Jahrhundert, die Klosterruine mit Krypta stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im 10. Jahrhundert war der Ort ein häufig aufgesuchter Königsaufenthalt. Nach dem Tod des ottonischen Kaisers Otto dem Großen 973 stand die Pflege des Gebetsgedenkens im Vordergrund, zu dieser Zeit gehörte das Kloster zu einer der vornehmsten Reichsabteien. Über Geschichte und Bau des Klosters wird heute in zwei Ausstellungen im Kloster berichtet, es werden Führungen, Veranstaltungen und Übernachtungen angeboten. Die historische Sakralanlage bietet sich insbesondere für die Verfilmung historischer Stoffe oder Märchen an, aber auch zeitgenösische Themen können hier gut umgesetzt werden.
360° Panorama


in der Saale-Unstrut-Region, direkt an der Hauptstraße im Ort Memleben


Museum, Veranstaltungen, Angebot "Lebendiges Kloster", Übernachtungen


Ein Großteil der Anlage ist saniert, Fassaden und die Innenräume sind weitestgehend denkmalgerecht instandgesetzt worden. Die gesamte Anlage inklusive Klostergarten ist sehr gepflegt.


Die erste Marienkirche war eine sehr große Basilika mit zwei Querhäusern und zwei Chören. Diese Klosterkirche aus dem 10. Jahrhundert gehörte mit 82m Länge und 39,5m Breite zu den größten Gotteshäusern des ottonischen Reiches. Vom späteren Kloster sind die Ruine einer Kirche mit Krypta aus dem beginnenden 13. Jahrhundert und die angrenzende Klausur mit Innenhof erhalten. Das Kloster entstand nordöstlich der ottonischen Marienkirche, in dem besonders beeindruckenden Mittelschiff der Ruine tragen aus Sandsteinquadern hergestellte, kräftige Pfeiler die Spitzbogenarkaden mit der darüber hochgemauerten Bruchsteinwand. Die Krypta ist ein in drei Schiffe geteilter Hallenraum mit Kreuzgratgewölbe und Apsis sowie neun kleinen Fenstern.


Romanik
Gotik


Marienkirche: 2. Hälfte 10. Jahrhundert, Klosterkirche: Anfang 13. Jahrhundert, Klausurbereiche bis ins 16. Jh., Treppenturm Anfang 20. Jh.


8. Jahrhundert - 10. Jahrhundert, 11. Jahrhundert - 12. Jahrhundert, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Das Kloster ist nur teilweise im Originalzustand erhalten. Die Sakristei und die Krypta sind geschlossen erhaltene historischen Räume.


Der Ort Memleben war zwischen 936 und 1033 ein beliebter Aufenthaltsort der Herrscher. Nach dem Tod Heinrich I. hier am 2. Juli des Jahres 936, besucht sein Sohn, Kaiser Otto der Große mehrmals die Pfalz. Nach dessen Tod 973 ebenfalls in Memleben wurde das Kloster Memleben dank einer intensiven Förderung durch Otto II. und seinen Sohn Kaiser Otto III. eine der vornehmsten Reichsabteien. Kaiser Heinirch II. unterstellt jedoch 1015 den Konvent der großen osthessischen Abtei Hersfeld, so blieb Memleben im Hoch- und Spätmittelalter in seiner Geltung auf die Saale-Unstrut-Region beschränkt, gehörte in diesem Raum aber zu den bedeutendsten Klöstern. Im 13.Jh. konnte eine weitere Klosterkirche mit Klausur erbaut werden, die im 15. und 16. Jh. grundlegende Umbauten durchlief. Nachdem infolge des Bauernaufstandes 1551 die Güter des Klosters der neugegründeten Landesschule Pforte übertragen worden waren, wurde das Kloster mehrmals umgenutzt oder auch teilweise abgerissen. Bis 1945 wurden die Güter von der Landesschule Pforte bewirtschaftet, danach wurde die Domäne verstaatlicht und als volkseigenes Gut bis 1991 geführt. Zwischenzeitlich von der Treuhand verwaltet nahm sich schließlich die Gemeinde Memleben der Klosteranlage an und bemühte sich mit dem 1999 gegründeten Förderverein Kloster und Kaiserpfalz Memleben e.V. um den Erhalt der Anlage. Seit 2008 ist die Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben Träger der Anlage und widmet sich, der Satzung entsprechend, dem Erhalt und der Förderung von Kloster und Kaiserpfalz Memleben unter denkmalpflegerischen, historischen und kulturellen Gesichtspunkten.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

nach Absprache


KG, EG, OG


Die wenigen Treppen auf dem Gelände sind zwischen 1,00m und 1,20m breit.


Die Deckenhöhe in der Krypta beträgt mindestens 3,50 m.


Bei entsprechend guter Wetterlage findet sich vor Ort ein gutes Licht-Schattenverhältnis, welches die romantische Stimmung vor Ort unterstreicht. In den Innenräumen wird eine zusätzliche Beleuchtung benötigt.


Es ist eine sehr ruhige Lage, nur gelegentlich sind die Autos von der angrenzenden Ortsdurchgangsstraße zu hören.


Parkplätze gibt es auf dem großen, öffentlichen Parkplatz der Gemeinde. Dieser ist für PKW, Busse und LKW ausgelegt.


Verkehrsanbindung

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Auto A 4 Ausfahrt Apolda — B 87 Richtung Apolda, Naumburg — bei Eckartsberga auf die B 250 über Bad Bibra nach Memleben

A 38 Ausfahrt Eisleben — B 180 Richtung Querfurt — hinter Querfurt auf die B 250 nach Nebra, von dort Richtung Memleben

A 9 Ausfahrt Naumburg — B 180 über Naumburg bis Ortsumgehung Freyburg, weiter auf B180 über Gleina, Richtung Querfurt über Nebra nach Memleben

A 9 Ausfahrt Leipzig-West — B 181 Richtung Merseburg, über Braunsbedra bis Freyburg — B 180 Richtung Querfurt über Nebra nach Memleben

A 14 Schkeuditzer Kreuz — A 9 bis Ausfahrt Leipzig-West — B 181 Richtung Merseburg, über Braunsbedra bis Freyburg — B 180 Richtung Querfurt über Nebra nach Memleben

A 14 Ausfahrt Halle/Trotha — B 6 nach Halle — B 80 Richtung Eisleben — B 180 Richtung Querfurt über Nebra nach Memleben
Bahn Naumburg Hbf. mit ICE-Anschluss
Burgenlandbahn bis Bhf. Nebra oder Bhf. Roßleben
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Übernachtung im Kloster
Übernachtungen in der Region


weitere Linkempfehlungen:
www.mitteldeutsche-klosterlandschaft.de
www.strasse-der-romanik.net
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.blaues-band.de/elster/index.php
www.vereinigtedomstifter.de
www.dome-schloesser.de
www.saale-unstrut-tourismus.de
www.himmelswege.de
Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Es wurde hier schon mehrfach vom MDR gedreht, Memleben war eine der Stationen (Start) des Kaiserzuges im Ottonenjahr 2001.
"Die sechs Schwäne", Kinderfilm GmbH, 2012
"Sechs auf einen Streich - Jorinde und Joringel", Antaeus Film GmbH, 2011
"Geschichte Mitteldeutschlands - Katharina von Bora", Ottonia Media GmbH, 2009
"Die geheime Inquisition", Ziegler Film GmbH & Co. KG, 2002