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Hauptgebäude FSU Jena (innen)

  • Foyer

  • Foyer

  • Flur 1. OG

  • Treppenaufgang 1. OG

  • Tür Hörsaal 235

  • Hörsaal 235

  • Senatssaal

  • Wendeltreppe

  • Aula

  • Aula

  • Eingang Cafeteria

  • Gang EG


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Hauptgebäude FSU Jena (innen)
Verwaltungs- und Sozialbauten » Bauten für Forschung und Wissenschaft » Hochschulen / Universitäten
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Jena, Stadt
Adresse Fürstengraben 1
07743 Jena
Internet www.uni-jena.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Axel Burchardt
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kommunikation/Pressestelle
Fürstengraben 1
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 931030
F: +49 (0) 3641 931032
Ansprechpartner
vor Ort
Axel Burchardt
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kommunikation/Pressestelle
Fürstengraben 1
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 931030
F: +49 (0) 3641 931032
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Der prächtige Jugendstilbau wurde anlässlich der 350-Jahr-Feier der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Jahr 1908 eingeweiht. Der nach außen hin abgeschlossene, drei- und viergeschossige, asymmetrisch gegliederte Komplex gliedert sich harmonisch in das städtebauliche Umfeld ein. Seine schmuckarme, allein auf die Wirkung von großen architektonischen Formen angelegte Gestaltung gilt als wegweisend für einen sachlich-funktionalen Baustil. Das Gebäude wurde von 1990-93 umfassend renoviert und die ursprüngliche Raumfolge zum größten Teil wiederhergestellt.


Zentral, nordöstliche Innenstadt, flankiert von einem grünen Gürtel mit Bildnisbüsten herausragender Wissenschaftler


Neben Aula, Senatssaal, Hörsälen, Seminarräumen und einer Cafeteria sind das Rektorat, die Prorektorate, Dekanate, das Kanzleramt, Dezernate, das Universitätsarchiv und der Thüringer Zentralkatalog untergebracht.


Sehr guter baulicher Zustand. Von 1990 bis '93 wurde das Gebäude umfassend renoviert. Das Bauwerk ist Kulturdenkmal gemäß des Thüringer Denkmalschutzgesetzes.


Der Komplex ist nach außen abgeschlossen, drei- und viergeschossig, und asymmetrisch gegliedert. Die architektonisch unterschiedlich gestalteten, mit geschwungenen Zwerchhäusern und Giebeln akzentuierten Flügel sind um zwei Innenhöfe gruppiert, zwischen denen die Aula liegt.
Die Hauptfassade an Nord- und Ostflügel weist aufwendige Portalanlagen und vollständige Quaderverblendung auf. Der übrige Teil ist über einen Quadersockel mit Putzfassaden versehen. Plastische Fassadendekoration und -reliefs sind sparsam gehalten: An der Nordfassade figürliche Allegorien der vier klassischen Fakultäten von Adolf Brütt, die 12 Tierkreiszeichen auf dem Turm und am unvollendeten Ostportal von Ludwig Habich.
Der große Innenhof im Osten ist mit einem Laubengang im Norden, einem ca. 42 m hohen Treppenturm und einem freistehenden Brunnenhaus repräsentativer gestaltet. Am achteckigen Brunnenhaus sind drei Reliefs mit figürlichen Allegorien der Thüringer Flüsse Saale, Werra und Ilm von Arno Zauche und ein Bismarckporträt von Hischen angebracht.
Der nach der Fertigstellung 1908 noch umstrittene Bau erlangte bald Anerkennung als Vorläufer der modernen Architektur. Seine schmuckarme, allein auf die Wirkung von großen architektonischen Formen und Farben angelegte Gestaltung gilt als wegweisend für einen sachlich-funktionalen Baustil.


Jahrhundertwende
Jugendstil
Klassische Moderne


1905-1908


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die farbige Innenraumgestaltung geht auf Theodor Fischer und seinen Assistenten Bruno Taut zurück. Die bildkünstlerische Ausgestaltung mit Wandbildern, Gemälden und Skulpturen übernahmen einige der bekanntesten Künstler ihrer Zeit.
Das Innere ist schlicht und funktional gehalten. Helle Flure und Treppenhäuser mit roten Boden- und blaugrünen Wandfliesen bestimmen das Erscheinungsbild. Das Erdgeschoß ist fast durchgängig gewölbt. Die große Ausstellungshalle und die Nebenräume des ehemaligen Archäologischen Museums wurden 1962 verbaut. Im Nordflügel befindet sich die repräsentative Eingangshalle. Von ihr aus gelangt man in die Aula (ein großer Saal mit schmalen, durch Arkaden getrennten Nebenschiff), die der alten, zweischiffigen Universitätskirche an der Gründungsstätte der Universität, dem Collegium Jenense, nachempfunden ist. Der oberste, bis in den Dachstuhl reichende Teil des Saales wurde 1937 abgehängt und ausgebaut, so dass sie ihre ursprüngliche Höhe einbüsste. An der Stirnwand der Aula ist das Monumentalgemälde "Auszug der deutschen Studenten in den Befreiungskrieg 1813" (1909) von Ferdinand Hodler angebracht. Ursprünglich hing das Bild im ersten Obergeschoß des Ostflügels.
Einen der schönsten Räume, dem 1990-93 restaurierten Senatssaal, ziert das dreiteilige 1909 entstandene Gemälde "Die neun Musen" von Ludwig von Hoffmann. Von der barocken Ausstattung des abgerissenen Schlosses wurden eine zweiflüglige Tür und eine Stuckrahmdecke übernommen.


Für den Universitätsneubau wurde das Jenaer Schloss, wahrscheinlich Mitte des 14. Jahrhunderts für die Landgrafen von Thüringen angelegt und mehrfach umgestaltet, vollständig abgetragen. Die Arbeiten an dem neuen Gebäudekomplex begannen 1905 nach einem überarbeiteten Wettbewerbsentwurf des Stuttgarter Architekten Theodor Fischer. Eingeweiht wurde der Bau 1908, zum 350 jährigen Bestehen der Jenaer Universität. Seitdem wird er von der Friedrich-Schiller-Universität genutzt.


Drehbedingungen vor Ort

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Asymmetrische Vierflügelanlage, die um zwei Innenhöfe (im Westen ein kleiner, im Osten der große) gruppiert ist. Verbindendes Element ist die Universitätsaula.
Detaillierter Plan beim Dezernat Liegenschaften zu erfragen.


Innerhalb der Vorlesungszeit schwierig. Während der vorlesungsfreien Zeit können Seminarräume auf Absprache genutzt werden. Der Senatssaal ist buchbar.


Strom, Wasser, Sanitäre Einrichtungen, Telefon


EG, 1. OG, 2. OG, DG


In jedem Flügel 2,4 m breit.


Ein Aufzug, bis ins 2. OG. 630 kg Belastung bei maximal 8 Personen.


Innen z.T. relativ dunkel, außen von Nord und Ost sehr gut, da freistehend.


Innen sehr ruhig, außen Verkehrsgeräusche, da das Gebäude von zwei Seiten von Straßen gesäumt ist (Nord: Fürstengraben, Ost: Löbdergraben).


am Gebäude Be-und Entladen möglich, keine öffentlichen Parkplätze, Parkplatz Schloßgasse (30 m westlich) und Inselplatz (200 m nördlich), Ansprechpartner verkehrsrechtliche Anordnungen im Handout Produktionszentrum Jena


Verkehrsanbindung

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Auto A 4: Abfahrt Lobeda, dann Richtung Zentrum, über die Saale, 3. große Straße links
B 7: führt über den Fürstengraben
B 88: Am Anger nach Westen abbiegen
Bahn ICE-Bahnhof Jena-Paradies, Anschlussmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nähere Informationen unter www.jenah.de(Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH)
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 60 km Entfernung (www.flughafen-erfurt-weimar.de);
Flughafen Leipzig-Halle in 90 km Entfernung (www.flughafen-leipzig-halle.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen 20000 Studenten
Erfahrung mit Dreharbeiten Als Kulisse für aktuelle Berichterstattung, Film über Ernst Abbe, Beiträge über Schiller, Spielfilm "Jena Paradies"