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Räumlichkeiten des Gutes Amalienruh Sülzfeld

  • Flur im Schloss, 1. OG

  • Flur im Schloss, 1. OG

  • Eingangsbereich Schloss

  • Eingangsbereich Schloss

  • Eingangsbereich Küche

  • Detail Tür im Schloss

  • Treppe Schloss

  • Detail Fenster / Blick in den Schlossgarten

  • Gästezimmer

  • Gästezimmer

  • Gästezimmer "Italienisches Zimmer"

  • Blick aus dem Küchenfenster

  • Küche

  • Kutschenlager

  • Schlitten

  • Kutschenlager

  • Pferdestall

  • Pferdestall

  • Eiskeller im Wächterhaus

  • Raum in Arbeit

  • Boden Wirtschaftshof

  • Boden Wirtschaftshof

  • Heuboden

  • Heuboden


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Räumlichkeiten des Gutes Amalienruh Sülzfeld
Herrschaftsbauten » Gutshäuser
Landmotive » Ländliches Bauen » Bauernhöfe / Gehöfte
Landmotive » Landwirtschaft » Tierzucht
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Schmalkalden-Meiningen
Adresse Amalienruh 1
98617 Sülzfeld
Internet www.gut-amalienruh.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Carl-Heinz Buck
Gut Amalienruh Stiftung
Amalienruh 1
98617 Sülzfeld
T: +49 (0) 36945 51777
F: +49 (0) 36945 51777
Ansprechpartner
vor Ort
Carl-Heinz Buck
Gut Amalienruh Stiftung
Amalienruh 1
98617 Sülzfeld
T: +49 (0) 36945 51777
F: +49 (0) 36945 51777
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, besonders im Winter Einschränkungen möglich Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache, besonders im Winter Einschränkungen möglich

Das Gut Amalienruh ist ein kleines autarkes Dorf eingebettet in satte Wiesen und bewaldete Hügel, ohne öffentliche Zufahrtsstraße. Das Gebäudeensemble befindet sich in Alleinlage inmitten unberührter Natur. Es eignet sich hervorragend für historische Stoffe ab dem frühen 18. Jhd. Zum Gut gehören ca. 45 ha Wiesen und etwa 12 ha Wald.


10 km südwestlich von Meiningen, am Südhang des Thüringer Waldes mit Blick auf die Rhön


Landwirtschaft, Haltung vom Aussterben bedrohter Nutztierarten, Vermietung von Ferienwohnungen, Hofladen im Aufbau


unterschiedlich, Schlösschen und Gärtnerhaus denkmalgerecht restauriert


Der Gutshof von Amalienruh ist ein Ensemble von Gebäuden, welches das Leben im 18./19. Jhd. erlebbar macht. Architekt war der herzogliche Hofbaumeisters Karl Behlert, der sich u.a. auch für das Meininger Theater verantwortlich zeigt. An das Schlösschen im nationalromantischen und englischen Stil grenzt nördlich der von Mauern umgebenen Garten mit einem Kaskadenbrunnen aus grünem Marmor, einem kleinen Pavillon und dem vertiefte Federballplatz auf dem einst die Prinzessinnen gespielt haben.
Zahlreiche Obstbäume, ein Rosengarten, alte Eichen und Linden gehören ebenso zum Gelände wie das liebevoll restaurierte Gärtnerhaus, der untere Wirtschaftshof mit Marstall und Werkstätten, der obere mit Schweizerhaus, Speichern und großen Ställen und riesigen Heuböden. Vor dem Eingangstor steht das Turmhaus, einst Quartier des Nachtwächters, unter dem ein großer, ebenerdiger Eiskeller ist. Zum Ensemble gehören außerdem die Ruine des Kutscherhauses, sowie Keller und Grundmauern eines Bauernhauses, in dem einst ein Vogelhändler und Bürstenmacher wohnte.
Die Stiftung ist um eine originalgetreue Instandsetzung bemüht.


Volksbauweise
Fachwerk
Jahrhundertwende
Historismus
Rokoko


1718, Umbau 1904


18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Schloss und Gärtnerhaus werden z.T. privat genutzt. Die Gästezimmer im Schloss sind mit historischen Mobiliar ausgestattet. Herr Buck verfügt zudem über zahlreiche historische Requisiten zum Arbeits- und Lebensalltag. Die Stiftung ist bereit auch Privaträume für Dreharbeiten zur Verfügung zu stellen. Für zusätzliches Bildmaterial kontaktieren Sie bitte die Film Commission.
Die Wirtschaftsgebäude werden gemäß ihrer ursprünglichen Funktion genutzt und sind dementsprechend eingerichtet.


Der Hof wurde 1151 als Mullefeld (Mull = lockerer, guter Boden) zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das kleine Dorf starb infolge der Pestepedemie nach 1498 aus und wurde wüst. Um 1600 bezog eine Familie Baumbach den Haupthof, der jedoch während des 30 jährigen Krieges erneut zerstört wurde. Einer der Söhne kehrte nach Kriegsende zurück und baute den Hof wieder auf.
Elisabeth Sophie, Herzogin von Sachsen-Meiningen, entdeckte 1718 den Hof für sich und kaufte ihn. Sie ließ das Bauernhaus zu einem kleinen Lustschloss umbauen und richtete ihre Sommerresidenz „Sophienlust“ ein, welcher Ludwig Bechstein mit seiner gleichnamigen Novelle 1840 ein literarisches Denkmal setzte. Baumbach blieb Verwalter und Pächter der Landwirtschaft.
Seinen heutigen Namen verdankt das Gut der Herzogin Charlotte Amalie, die den Hof 1785 übernahm. Sie verschönerte Schlösschen und Garten und baute das Anwesen zu ihrem Witwensitz aus.
1900 erwarb eine Gesellschaft unter der Leitung der Freifrau Elisabeth von Pawel-Rammingen das Gut und errichtete hier die erste Landfrauenschule Deutschlands. Junge Frauen genossen hier die haus- und landwirtschaftliche Ausbildung zur Gutsfrau. Die Schule bestand 21 Jahre und bescherte dem Hof eine neue Blütezeit.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden die Besitzer enteignet und Amalienruh zum volkseigenen und Jugendgut Thomas Münzer, einen Lehrbetrieb mit Gemüse- und Blumengärtnerei, Herdbuchrinder- und Schweinezucht sowie einer Obstplantage.
Durch die unmittelbare Nähe zur bayrischen Grenze wurde das volkseigene Gut im Zusammenhang mit der Ausdehnung der Grenzsperrzone 1975 geschlossen und der LPG Hermannsfeld angeschlossen, die hier vor allem Jungvieh großzog.
Damit begann der schleichende Verfall, der sich nach der politischen Wende 1989, als Amalienruh in den Besitz der Treuhand kam, fortsetzte. Die letzten Bewohner verließen es 1995, danach kam es wiederholt zu Plünderungen und Vandalismus.
Claus Siegfried Harnisch und Carl-Heinz Buck kauften das Gut im April 2003 im ruinösen Zustand und überführten es in eine gemeinnützige Stiftung, die es bis heute Schritt für Schritt sorgfältig wiederbelebt.
Ausführliche Informationen zur Geschichte des Guts und historische Dokumente unter www.gut-amalienruh.de oder direkt über Herrn Buck.


Drehbedingungen vor Ort

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Übersichtsplan auf www.gut-amalienruh.de, detaillierte Angaben auf Anfrage


grundsätzlich sind Kapazitäten für Aufenthalt, Maske, Garderobe etc. vorhanden, auch hier sind witterungsbedingt Einschränkungen möglich


Strom, Wasser, WC (autarkes System), Telefon, Internet


überwiegend EG, 1.OG, 2.OG


2 - 3 m


innen Kunstlicht nötig, außen keine Einschränkungen


keine Einschränkungen


ausreichend vorhanden


Verkehrsanbindung

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Auto A 71, Ausfahrt 21-Meiningen-Nord, auf B19 Richtung Meiningen, in Meiningen auf Henneberger Straße/L3019 und weiter bis Sülzfeld, in Sülzfeld ins Gewerbegebiet abbiegen und auf der Hauptstraße bleiben bis zum Gut Amalienruh
Bahn Regionalbahnhöfe in Meiningen (10 km), Grimmenthal (10 km), Untermaßfeld (10 km), Bad Neustadt/Saale und Mellrichstadt (15 km);
Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr in Meiningen unter www.mbb-mgn.de, Meininger Busbetriebs GmbH
Flugzeug Flugplatz/Suhl-Goldlauter in 40 km Entfernung, nähere Informationen unter www.fscs.de;
Flughafen Erfurt-Weimar in 90 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de;
Rhein-Main-Flughafen Frankfurt in 170 km Entfernung, nähere Informationen unter www.airportcity-frankfurt.de

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Herr Buck ist sehr gut vernetzt mit anderen Schlossbesitzern, Denkmalschutzbehörde, Antiquitätenhändlern und anderen Experten. Zudem verfügt er selbst über umfangreiche Kenntnisse zur Kulturgeschichte ab 1700 und Agrarwissenschaft. Er sammelt Kutschen, Schlitten und historische Agrargeräte, und ist in Besitz von Kostümen und diverser Antiquitäten, die er gerne als Requisiten anbietet. Historische Aufnahmen vom Gut, seinen Bewohnern und der Umgebung sind ebenfalls über Herrn Buck einsehbar.