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Erlebnis Bergwerk Merkers

  • allradbetriebene Fahrzeuge für die Besuchertour

  • unterirdische „Kreuzung"

  • eben verlaufender Stollen

  • Großbunker

  • Archivfoto Goldraum: Bergung des Staatsschatz des 3. Reiches im April 1945

  • schweres Bergwerksgerät in Nischen

  • Großlochbohrwagen

  • gut sichtbare Spuren des Abbaus am First

  • verfüllter Hohlraum

  • Stollen mit Höhenunterschied

  • Schaufellader für den Transport von losgesprengtem Rohsalz

  • Fahrschaufellader vom Typ ST 8 (Einsatz von 1967 bis 1982) im Museum

  • Rohrleitung

  • Zufahrt zur Kristallgrotte

  • Tor

  • beleuchteter Stollen

  • Kristallgrotte am tiefsten Punkt der Befahrung

  • Decke mit wasserklaren bis milchigen Kristallen (sogenannter Kristallrasen)

  • Schleusenbereich

  • Seilfahrtsbühne am Füllort unter Tage


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Erlebnis Bergwerk Merkers
Bauten für Industrie und Handel » Industrie » Bergbau
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Wartburgkreis
Adresse Zufahrtstraße
36460 Krayenberggemeinde OT Merkers
Internet www.erlebnisbergwerk.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Ulrich Göbel
K+S Aktiengesellschaft
Pressesprecher
Bertha-von-Suttner-Straße 7
34131 Kassel
T: +49 (0) 561 93011722
M: +49 (0) 172 7562983
F: +49 (0) 561 93011666
Ansprechpartner
vor Ort
Hartmuth Baumert
K+S KALI GmbH
Leiter Produktion Gruben Unterbreizbach und Merkers
Postfach 1163
36267 Philippsthal
T: +49 (0) 3695 613001
F: +49 (0) 3695 612472
Ansprechpartner Technik Jörg Wolf
K+S KALI GmbH
Postfach 1163
36267 Philippsthal
T: +49 (0) 3695 613040
F: +49 (0) 3695 612472
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich zu den Sprengzeiten, ansonsten nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Drehen über und unter Tage möglich

Das stillgelegte Kalibergwerk Merkers ist als großindustrielle Förderanlage unter Tage zu großen Teilen erhalten. Zu dem Komplex gehören ein Fördergerüst, Lagerhallen und Verwaltungsgebäude in verschiedenen Baustilen des 20. Jahrhunderts. In den Dreißiger Jahren war Merkers das leistungsfähigste Kaliwerk der Welt. Die Kaligrube wurde im 2. Weltkrieg auch für die Rüstungsindustrie genutzt. Unter Tage in 500 m bis 800 m Tiefe befindet sich das Erlebnis Bergwerk Merkers. Neben der Museumskammer mit Arbeitsgeräten und Maschinen der Kalibergleute, dem Goldraum, in dem die Nazis den Staatsschatz des dritten Reiches lagerten und der 1945 durch die Amerikaner geräumt wurde, und der 1980 entdeckten Kristallgrotte, die ein weltweit einzigartiges Geotop darstellt, ist es vor allem der über 4000 m² große und 14 m hohe Großbunker, der in seinen Ausmaßen und seiner Akustik fasziniert. So erfuhr der Großbunker, der ehemals Lagerstätte für Rohsalz war, heute vor allem eine Umnutzung zum Konzertsaal.
Die Gesamtfläche des Bergwerks von 140 km² ist nur zu einem kleinen Teil durch das Erlebnisbergwerk Merkers erschlossen. Die übrigen Bereiche stehen nicht für Dreharbeiten zur Verfügung.


in der Rhön, ca. 30 km entfernt von Eisenach


Schaustätte, kulturelle Veranstaltungen, Touren mit allradbetriebenen Fahrzeugen durch ein Labyrinth aus Strecken und Abbaukammern bis in maximal 800 m Teufe, Sportveranstaltungen (Marathon, MTB-Touren) unter Tage


first- und stoßsicher entsprechend der Vorschrift des Bergamtes


Die Industriebauten über Tage wie Fördergerüst, Lagerhallen und Verwaltungsgebäude sind in verschiedenen Baustilen des 20. Jahrhunderts erbaut. Von der ursprünglichen Werksanlage sind nur Reste erhalten.


1925


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


ein unterirdisches „Straßennetz“ mit Kreuzungen und Wegweisern; Museumskammer: Exponate wie Bergbaumaschinen, Berufsbekleidung, Geleuchte; Goldraum: Exponate; Veranstaltungsort Großbunker: ka­the­dra­lenartiger Charakter, Bühne und Kran; Kristallgrotte; Mobiliar wie Tische und Stühle sowie Technik vor Ort ausleihbar, zur technischen Ausstattung gehören u.a. Beamer, PC, Projektionsleinwand, Beschallungsanlage (Mischpult, Lautsprecher, Mikrofone, CD-Laufwerk, Kassettenlaufwerk), Beleuchtungseinheiten und Effektbeleuchtung (300 Watt), Bühne, Kühl- und Toiletteneinheiten


typischer Kaliabbau; Großbunker diente der Speicherung von bis zu 50.000 t Rohsalz; Lagerstätte des nationalsozialistischen Staatsschatzes


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss zu erfragen bei K + S Kali GmbH (s.o.); das Gebiet unter Tage entspricht in etwa der Ausdehnung von Leipzig, insgesamt 140 km² großes Grubenfeld in ca. 500 m bis 800 m Tiefe auf 2 Sohlen; befahrbare Straßen ca. 200 km, Museumskammer mit ca. 1500 m² großer Ausstellungsfläche; Großbunker über 4000 m² groß (210 m lang, 20 m breit, 14 m bis 17 m hoch) mit Bühne, ehemaliges Zwischenlager für bis zu 50 000 Tonnen Rohsalz; Goldraum; Seminarraum ca. 130 m groß (16 m lang, 7 m bis 8,5 m breit, 2,5 m bis 3 m hoch) mit Küchenbereich, Kristallgrotte mit ca. 4000 bis 5000 m³ großem Rauminhalt in 750 m Tiefe (Kristalle: Steinsalzwürfel mit einer Kantenlänge bis zu einem Meter)


Aufenthaltsräume sowie Räume für Maske/Kostüm unter und über Tage ausreichend vorhanden (verschiedene Seminarräume, Steigerstube); Catering für bis zu 600 Personen kann über den Gastronomiebetrieb "Kristall" bestellt werden; Übernachtungsmöglichkeiten in den umliegenden Orten


Strom (230 und 400 V, TN-S-Netz, max. Anschlussleistung: 150 kVA), Telefon, Funkgeräte, Wasser und sanitäre Anlagen vorhanden (internes Wassersystem mit Leitungen, Wasserbehältern und Auffanggefässen)


1. + 2. Sohle (500 m bis 800 m unter Tage), Flöze


ca. 60 Stufen am Schacht, Materialtransport ohne Treppen über direkte Anfahrt an den Förderkorb möglich, am Schacht 3 mit Kran und Gabelstapler Entladung möglich


Förderkorb, Größe: 1,45 m breit, 3,20 m lang, 2,50 m hoch, Belastung: 10 000 kg, Geschwindigkeit: 500 m Tiefe/90 Sekunden, max. 72 Personen gleichzeitig; auf Anfrage können auch größere Gegenstände eingehangen und nach unter Tage transportiert werden; das Betreiben von Fahrzeugen unter Tage ist nur mit gültiger Grubenzulassung möglich (Diesel- oder E-Motoren)


Decken befahrbarer Gänge und Straßen ca. 2,50 m bis 3,50 m hoch, andere Stellen wie Schächte, Spalten oder Räume von 0,50 m bis 17 m hoch, Belastung uneingeschränkt


außen sehr hell, innen nur künstliche Beleuchtung, im Großbunker Lightshow


bergbautypische Geräusche (Maschinenbetrieb), ansonsten sehr leise


ca. 70 PKW-Parkplätze, 5 Busparkplätze


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Friedewald, B 62 bis Merkers
Bahn Bahnhof Eisenach mit ICE-Anschluss
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar GmbH in ca. 90 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de;
Verkehrslandeplatz Eisenach-Kindel in ca. 40 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flugplatz-eisenach.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen zusätzliches Bildmaterial unter www.k-plus-s.com/de/fotoalbum/merkers.html?i=14

weitere Dokumente wie Video, Buch, Flyer, Festschrift und Informationsmappe zum Bergwerk Merkers sowie Experten (Geologen, Bergingenieure etc.) über Pressesprecher der K + S (s.o.) zu erfragen; max. 100 Komparsen mit Arbeitskleidung stehen zur Verfügung, ebenfalls Kontakt K + S

zusätzliche Informationen:
max. Personenzahl auf 900 beschränkt, eine Aufsichtsperson für je 50 Personen wird gestellt, maximale Aufenthaltsdauer/Person 10 Stunden, kein Aufenthalt unter Tage während der Sprengzeiten: Montag bis Freitag von 05:30 bis 06:00, 13.30 bis 14.00 und 21.30 bis 22.00; Salzstaub unter Tage erfordert entsprechende Vorkehrungen zum Schutz der Technik
Erfahrung mit Dreharbeiten TV-Sendungen (MDR, HR, ZDF, BBC, RTL) und -Events (2016 Auftaktshow "Deutschland sucht den Superstar"), Werbevideos, Filmproduktionen

Für den Film Monuments Men - Ungewöhnliche Helden lieferten u. a. die Ereignisse im Kalibergwerk Merkers kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges den historischen Hintergrund.