mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Dom zu Magdeburg

  • Dom zu Magdeburg

  • Hauptportal, Westen

  • Hauptportal, Westen

  • Mittelschiff nach Osten

  • Blick vom südlichen Seitenschiff in das Mittelschiff

  • Blick zum Lettner nach Osten

  • Lettner

  • Chor nach Osten

  • Chor nach Westen

  • Chorgestühl

  • Blick auf Lettner, Chor und Umgang

  • südlicher Umgang

  • östlicher Umgang

  • Chor und westlicher Umgang

  • südliches Seitenschiff nach Westen

  • Mittelschiff nach Westen

  • nördlicher Umgang und nördliches Seitenschiff

  • Paradiesvorhalle

  • Jungfrauen am Paradiesportal

  • Detail der Madonna

  • Blick in Kreuzgang und Kreuzhof nach Südwest

  • nördlicher Kreuzgang nach Osten

  • nördlicher Kreuzgang nach Osten

  • östlicher Kreuzgang nach Süden

  • südlicher Kreuzgang nach Westen

  • Kreuzhof, Südseite des Doms

  • westlicher Kreugang nach Süden

  • Kreuzhof nach Südwest

  • Kreuzhof nach Südosten

  • Remtergang westlich des Kreuzhofs nach Südwest

  • Remtergang an Kreuzhof und Dom nach Westen

  • Ansicht vom Domplatz im Norden


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Dom zu Magdeburg
Sakralbauten » Kirchen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Magdeburg, Stadt
Adresse Am Dom 1
39104 Magdeburg
Internet www.dome-schloesser.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Marion Gacek
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt I OT Leitzkau
Juristin
Am Schloss 4
39279 Gommern OT Gommern
T: +49 (0) 39241 93432
F: +49 (0) 39241 93434
Ansprechpartner
vor Ort
Giselher Quast
Evangelische Domgemeinde
Am Dom 1
39104 Magdeburg
T: +49 (0) 391 5410436
F: +49 (0) 391 5342507
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich Abstimmungen mit der Evangelischen Domgemeinde sind erforderlich, Aktivitäten der Domgemeinde sowie Konzerttermine sind unter www.magdeburgerdom.de einsehbar;
jährlich im Frühsommer finden die Magdeburger Domfestspiele direkt am Dom statt,
Veranstaltungshöhepunkte in Magdeburg
Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich unter Berücksichtigung laufender Sanierungsarbeiten und in Abstimmungen mit der Evangelischen Domgemeinde

Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist Deutschlands zweitgrößte Kathedrale und wegen der außerordentlich reichen Ausstattung von herausragender kunsthistorischer Bedeutung. Zwischen dem frühen 13. und dem frühen 16. Jahrhundert wurde der gotische Monumentalbau erbaut. Das geschlossen erhaltene Ensemble aus Gewölbebasilika, Querhaus sowie Kreuzgang, Kreuzhof und Klausurgebäuden befindet sich im Zentrum der Stadt. Zahlreiche Ausstattungsstücke wie Hochaltar, Skulpturenzyklen, Chorgestühl, Wand- und Tafelmalereien sowie Grabmäler, z.B. das im Chor zentral platziertes originales Hochgrab Ottos des Großen, sind zumeist gotischen Ursprungs. Der Bau des heutigen Doms wurde 1005 auf Betreiben von Tagino, Magdeburgs drittem Erzbischof, begonnen. Nach insgesamt 313 Jahren war die Bautätigkeit noch in der gotischen Epoche abgeschlossen. Der Dom Magdeburg gehört seit 1996 zur Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.


in der Magdeburger Altstadt westlich der Elbe


Tourismus, Kultur, Evangelische Domgemeinde Magdeburg


sehr gepflegt


Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist die zweitgrößte deutsche Kathedrale nach dem Kölner Dom. Erbaut wurde er zwischen dem frühen 13. und dem frühen 16. Jahrhundert als gotischer Monumentalbau mit außerordentlich reicher Ausstattung. Die kreuzförmige Gewölbebasilika ist dreischiffig, der Chor weist einen zweigeschossigen Umgang auf, das Querhaus ist dreijochig und das Mittelschiff besteht aus fünf Jochen. Die Türme der monumentalen Doppelturmfront im Westen haben eine Höhe von knapp 101 Metern. An der Südseite des Doms befindet sich eine ausgedehnte Klausur mit Kreuzgang. Bedeutende Ausstattungsstücke wie der Hochaltar, Skulpturenzyklen, das Chorgestühl mit aussagestarken Holzreliefs, Wand- und Tafelmalereien sowie Grabmäler zeugen bis heute von höchst beachtenswerter gotischer Handwerkskunst und verleihen dem Magdeburger Dom bis heute einen bedeutenden kunsthistorischen Rang.


Gotik


955, 1004, 1207-1230, 1450-1455, 1477-1520


Die Maße des Kathedralbauwerkes betragen 120 Meter Länge und 33 Meter lichte Breite (im Kirchenschiff).
Langhaus: dreischiffige, kreuzförmige Gewölbebasilika mit fünf-jochigem Mittelschiff
Chor: 5/10-Polygon mit zweigeschossigem Umgang, zentral platziertes originales Hochgrab Ottos des Großen
Querhaus: drei-jochig, beidseitig je eine Nebenapsis
Kapellen: Brunnenkapelle am Kreuzgang, Marienkapelle, Magdalenenkapelle, Sebastiankapelle
Klausurgebäude: asymmetrischer Kreuzgang mit zweigeschossigen Flügeln
Hochaltar: monumentaler Aufbau aus jaspisartigem böhmischen Marmor
Skulpturenzyklen: u.a. die fast lebensgroßen Skulpturen der Dompatrone Mauritius und Katharina sowie der Zyklus der klugen und törichten Jungfrauen am Paradiesportal
Chorgestühl: bis heute fast vollständig erhaltenes eichenes Chorgestühl mit aussagestarken Holzreliefs
Wand- und Tafelmalereien: Reste bedeutender gotischer Putzritzungen, spätgotische Fresken, ein gemalter Flügelaltar um 1500, Tafelbilder aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts
Grabmäler: u.a. Grabsteine, Bronzegrabplatten, Ritzgrabsteine, Sandsteinepitaphe


805: erste urkundliche Erwähnung Magdeburgs im Diedenhofer Kapitular Karl des Großen als „magodoburg“.
955: Die Absicht, Magdeburg zum Erzbistum zu erheben, ist für Otto I. Anlass, einen Dom zu errichten.
962: Krönung Otto I. zum deutschen Kaiser.
967: Auf Beschluss der Synode in Ravenna wird Magdeburg zum Erzbistum erhoben.
973: Otto stirbt in Memleben, begraben wird er in Magdeburg.
1209: Es entsteht der erste nach französich-gotischem Grundriss angelegte Dom in Deutschland.
bis 1220: wurden der Hohe Chor, der Chorumgang und die äußerst reichen, ornamental und figürlichen Kapitelle geschaffen.
bis 1232: erfolgte die Errichtung des Querhauses mit dem Südportal.
1445-1451: Entstehung des Chor schließenden Lettners.
1520: Mit der Vollendung der beiden Türme ist der Bau nach mehr als 300 Jahren abgeschlossen.
1567: Das Domkapitel tritt zum evangelischen Glauben über.
1631: Vor den Truppen Tillys flüchten sich die Magdeburger in den Dom. Der Domprediger Reinhard Bake bittet Tilly um Gnade – damit rettet er das Leben von 4000 Menschen.
im 18. Jh.: Garnisonskirche der preußischen Armee.
1810: Auflösung des Domkapitels.
1826: begannen umfassende Instandsetzungsarbeiten im ganzen Dombereich. Dabei wurden auch gestalterische und bauliche Veränderungen vorgenommen. Die Leitung hatte Karl Friedrich Schinkel.
1945: Bei den Luftangriffen am 16. Januar wird auch der Dom schwer getroffen. Das Westwerk wird stark in Mitleidenschaft gezogen – die dahinter liegende Orgel ist ein Totalverlust bis heute.
1955: Der Dom öffnet wieder seine Pforten, 1959: Der Kreuzgang wird restauriert.
1964: Beginn der Restaurierungsarbeiten an der Westfassade.
1989: Der Dom ist Ausgangsort für die friedliche Revolution in Magdeburg.
1996: geht der Dom in den Besitz der Domstiftung (heute Kulturstiftung) über. Damit begannen kontinuierliche und systematische Sanierungsarbeiten.
2008-2010: Archäologische Forschungsgrabungen im Dom
2008: Entdeckung der mutmaßlichen Gebeine von Königin Editha (910-946)
2010: Am 22. Oktober wurden die Gebeine der Königin Editha im Magdeburger Dom beigelegt.
Weitere ausführliche Informationen sind unter www.magdeburgerdom.de/domgemeinde/geschichte.html zu finden.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

Strom- und Wasseranschlüsse sowie moderne sanitäre Anlagen sind vorhanden.


Langhaus: 32 Meter lichte Höhe


Außen: trotz innerstädtischer Lage am Domplatz recht frei stehend
Innen: Zusatzlicht erforderlich


Außen: Stadt- und Verkehrsgeräusche
Innen: Besucher, sonst recht ruhig


Wegen der Zentrumslage stehen nur öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Für alle Anfragen zu Sondernutzungsregelungen, auch für das Be- und Entladen von LKW am Domplatz, steht folgender Ansprechpartner zur Verfügung:
Stadtverwaltung Magdeburg, Amt 66, Tiefbauamt,
Sachgebiet Straßenverkehrsbehörde/Sondernutzung (verkehrsrechtliche Anordnungen)
Peter Kruszinski, Sachgebietsleiter
An der Steinkuhle 6, 39128 Magdeburg
T: +49 391 5405409
Peter.Kruszinski@tba.magdeburg.de
www.magdeburg.de


Verkehrsanbindung

Einklappen
Auto A2 Abf. Magdeburg Zentrum oder
A14 Abf. Magdeburg Zentrum
Bahn Magdeburg Hbf. mit IC-Anschluss
Flugzeug Flughafen Hannover (www.hannover-airport.de),
Flughäfen Berlin (www.berlin-airport.de),
Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de),
Flugplatz Magdeburg (Charterflüge)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

Einklappen
Dokumente, Experten, Komparsen Ein virtueller Rundgang durch den Dom mit Tag- und Nachtansichten ist auf der Internetseite der Evangelischen Domgemeinde zu finden: www.magdeburgerdom.de/domgemeinde/162.html .

Presseanfragen und Ansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit:
Eta Erlhofer-Helten, MA
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Leitung Zentrale Aufgaben I Kommunikation
Moritzburgring 2-4
06108 Halle (Saale)
T: +49 345 4704999910
F: +49 345 4704999920
eta.erlhofer-helten@dome-schloesser.de

weitere Linkempfehlungen:
www.strasse-der-romanik.net,
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik,
www.blaues-band.de/elbe/index.php ,
www.tourismusband-elbe.de,
www.elberadweg.de,
Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Die Kultursiftung Sachsen-Anhalt ist mit Anfragen von Filmproduktionen vertraut, es wurde bereits in verschiedenen Objekten der Stiftung Dreharbeiten realisiert.