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Kanonenbahn Lengenfeld unterm Stein

  • Viadukt

  • Südlicher Zugang

  • Blick nach Süden mit Draisine

  • Auf dem Viadukt Blick nach Nord

  • Hauptstraße mit Viadukt

  • Blick von der Bahnhofstraße zum Viadukt

  • Bahnhofsgebäude

  • Eingang Bahnhof

  • Birke gegenüber dem Bahnhofsgebäude

  • Rückansicht Bahnhofsgebäude

  • Aufenthaltsraum im Bahnhofsgebäude

  • Gleisstrecke


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Kanonenbahn Lengenfeld unterm Stein
Verkehr » Schiene » Bahnbrücken
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Unstrut-Hainich-Kreis
Adresse Bahnhofstraße 43
99976 Lengenfeld unterm Stein
Internet www.erlebnis-draisine.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Frank Schröter
Eichsfelder Kanonenbahn gGmbH
Geschäftsführer
Bahnhofstraße 43
99976 Lengenfeld unterm Stein
T: +49 (0) 36027 78866
F: +49 (0) 36027 78453
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Kanonenbahn meint im Volksmund die strategische Eisenbahnstrecke, die Ende des 19. Jhd. zwischen Berlin und Metz gebaut wurde. Die Streckenführung hatte kaum zivile Bedeutung, sondern diente militärischen Interessen und lag abseits der Ballungsräume. Heute sind große Teile der Strecke stillgelegt. Der Kanonenbahnverein Lengenfeld unterm Stein bemüht sich die Strecke wie ihre Bauwerke, auf dem Abschnitt Leinefelde-Eschwege allein finden sich 6 Tunnel und 4 Viadukte, zu erhalten. Inzwischen sind ca. 20 km der historischen Strecke mit der Draisine befahrbar. Neben der romantischen Landschaft hinterläßt das imposante 23 m hohe Viadukt, das sich über das Örtchen Lengenfeld unterm Stein erhebt, einen bleibenden Eindruck.


Im Nordwesten Thüringens, westlich von Mühlhausen.


Seit 2002 können Teile der Strecke mit Draisinen befahren werden.


Die Strecke Büttstedt-Geismar wurde 1992 stillgelegt. Seit 2002 sind mittlerweile 20 km der Strecke wieder nutzbar gemacht wurden.


Das Lengenfelder Viadukt ist 240 m lange Stahlkonstruktion, die von Mauerwerkspfeilern getragen wird.


Ingenieursarchitektur


1875-80


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Das Bahnhofsgebäude wird durch die Gaststätte Güterschuppen genutzt.


Das Viadukt war ursprünglich Teil der Eisenbahnstrecke Berlin-Koblenz. Als Munitionsstrecke wurde sie 1875-80 erbaut, daher auch die Bezeichnung "Kanonenbahn". Der Bahnhof in Lengenfeld unterm Stein wurde am 16. Dezember 1908 eröffnet.


Drehbedingungen vor Ort

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Über den Kanonenbahnverein (s.o.) anzufragen.


Die Räume im Bahnhofsgebäude können nach Absprache für Maske, Garderobe etc. umfunktioniert werden.
Kontakt zur Gaststätte Güterschuppen


Strom, Wasser, Toilette, Telefon


keine relevanten Treppen


keine Einschränkungen


kaum Einschränkungen, die Gegend ist wenig frequentiert


in der Bahnhofstraße


Verkehrsanbindung

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Auto A 38 Abfahrt Leinefelde/Dingelstädt oder Heiligenstadt, Leinefelde/Dingelstädt oder Heiligenstadt und Geismar nach Lengenfeld unterm Stein
A 4 Ausfahrt 39a (Eisenach, Bad Salzungen, Creuzburg), B 7 Richtung Creuzburg, B 250 durch Wanfried, dann B 248 durch Diedorf, weiter über Faulungen nach Lengenfeld unterm Stein
B 249 Mühlausen in Richtung Eschwege, in Eigenrieden Richtung Lengenfeld/Stein
B 27 nach Eschwege über Frieda und Geismar nach Lengenfeld/Stein
Bahn Bahnhof Mühlhausen, weiter mit dem Bus 112 oder 162 Fahrplanauskünfte über www.regionalbus-gmbh.de
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 80 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de
Flughafen Altenburg Nobitz in 220 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-altenburg.de
Flughafen Halle/Leipzig GmbH in 190 km Entfernung, nähere Informationen unter www.leipzig-halle-airport.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Vermittlung von Experten und Komparsen über den Kanonenbahnverein (s.o.). Er unterhält auch das Kanonenbahnmuseum Großbartloff. Ausführliche Informationen und eine Beschreibung der Strecke mit ihren Bauwerken und den einzelnen Stationen finden sich auf der Website des Vereins www.kanonenbahn-ev.de

Bilder der Strecke Geismar - Schwebda unter www.vergessene-bahnen.de/Ex666_1.htm

Literatur:
Fritze, Eduard: Die Eichsfelder Kanonenbahn 1880 - 1994 und der Bahnhof Küllstedt, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2003, ISBN 3-936030-05-7
Fromm, Günter; Die Geschichte der Kanonenbahn. Leinefelde–Eschwege 1880 - 1945 - Leinefelde–Geismar 1880-1992. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2000 ISBN 3-932554-98-1
Gießler, Rolf; Kanonenbahn ... und zwischen den Gleisen wächst das Gras. Spangenberg 1983
Klee, Wolfgang; Die Kanonenbahn Berlin–Metz. Stuttgart 1998 ISBN 3-613-71082-X
Lauerwald, Paul; Die Kanonenbahn Leinefelde–Eschwege West. Quedlinburg 1998 ISBN 3-933178-01-0
Erfahrung mit Dreharbeiten MDR-Fernsehen