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Historischer Friedhof Weimar

  • Historischer Friedhof Weimar - Gedächtnishalle

  • Eingang Am Poseckschen Garten

  • Eingang Am Poseckschen Garten

  • Lindenallee mit Blick zur Fürstengruft

  • Lindenallee mit Blick nach Osten

  • Lindenallee

  • Lindenallee mit Blick nach Westen

  • Mauer Westseite

  • Mauer Westseite

  • Weg Westseite

  • Westseite

  • Südseite

  • Südseite

  • Südseite

  • Brunnen Südseite

  • Südseite


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Historischer Friedhof Weimar
Sakralbauten » Friedhofsanlagen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Weimar, Stadt
Adresse Berkaer Straße/Am Poseckschen Garten
99423 Weimar
Internet www.weimar.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/kirchen-friedhoefe/
Ansprechpartner Drehgenehmigung Ralf Finke
Stadtverwaltung Weimar
Stabsstelle Kommunikation und Protokoll
Herder­platz 14
99423 Weimar
T: +49 (0) 3643 762661
F: +49 (0) 3643 762650
Ansprechpartner
vor Ort
Dirk Eichholtz
Stadtverwaltung Weimar
Bau-, Grünflächen- und Umweltamt, Friedhof
Berkaer Straße 4a
99425 Weimar
T: +49 (0) 3643 762740
F: +49 (0) 3643 762744
Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Zuständigkeit über die Fürstenguft obliegt der Klassik-Stiftung Weimar

Der Historische Friedhof im Stadtzentrum von Weimar wurde 1818 angelegt. Das hügelige Gelände des Friedhofs beeindruckt nicht nur mit zahlreichen Gräbern Weimarer Persönlichkeiten, sondern gerade auch mit seinem reichen alten Baumbestand. Die Fürstengruft wurde 1823-28 als herzögliche Grablege errichtet. Seit 1827 bzw. 1832 dient sie außerdem als letzte Ruhestätte Friedrich Schillers und Johann Wolfgang von Goethes. Im 20. Jahrhundert wurde die Fürstengruft zur Gedenkstätte umgewertet. Darauf folgte die radikale Profanierung des Innenraums. Heute ist der quadratische Zentralbau mit römisch-dorischer Tempelfront und Zeltdach wieder in der Fassung von 1865 rekonstruiert.


im Stadtzentrum von Weimar


Park, Friedhof


Grabstätten zu großen Teilen erhalten, insgesamt guter baulicher Zustand


1818 angelegt (Fläche bis zur Fürstengruft), ab 1862 mehrfach Erweiterungen, 1905 westlich und südlich erweitert, 1906 neuromantische Kapelle und Leichenhaus von Bruno Schmidt, 1911 Krematorium von August Lehrmann, Haupteingang nun in der Berkaer Straße, 1922 letzte Erweiterung (südlich), hügeliges Gelände mit reichem, altem Baumbestand, zur Stadt hin parkartig, Poseckscher Garten mit Kapelle von Julius Bormann (1878/79), seit 1921 Gedächtnishalle für die Gefallenen des 1. Weltkriegs;
Fürstengruft: 1823-28 von Clemens Wenzeslaus Coudray errichtet als herzögliche Grablege, 1865 Umgestaltung innen zur Kapelle, im 20. Jh. Umwertung zur Gedenkstätte, 1955 Innenraum profaniert, 1993/94 Rekonstruktion in der Fassung von 1865, quadratischer Zentralbau, römisch-dorische Tempelfront, Zeltdach, Gliederung im Innenraum durch vier eingestellte Pfeiler mit korinthischen Kapitellen, darüber Kuppel, Ausmalung von 1865, Kuppelgestaltung durch Coudray, polychromer Steinfussboden mit ovaler Öffnung zum Gruftraum, 1859-62 russisch-orthodoxe Kapelle angebaut;
Euphrosyne-Denkmal um 1800; Denkmal für die Märzgefallenen


Historismus
Jahrhundertwende
Jugendstil


seit 1818


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


bis 1530 Friedhof an der Stadtkirche, danach Jakobsfriedhof, aus Platzmangel wurde 1818 der sog. Historische Friedhof (damals Neuer Friedhof) angelegt, zahlreich Gräber Weimarer Persönlichkeiten (18./19. Jh.) wie der Familien Coudray, Hummel, Kirms, Wieland, Fürstengruft als Grablege von Schiller und Goethe seit 1827 bzw. 1832; weitere bemerkenswerte Grabstätten: Grabmal des Verlegers Hermann Böhlau (1900) von Bruno Eelbo, Grabstätte Koetschau (1909) von Henry van de Velde, Grabstätte Eduard von Wildenbruch (1909) von Paul Schultze-Naumburg in Form eines kleinen, griechischen Tempels, Grabmal Adolf Donndorf (1916), Grabstätte der Familie von Goethe (1910), Grabmal Alois Obrist (1902) in Jugendstilformen


Drehbedingungen vor Ort

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Lageplan zu erfragen über das Friedhofsamt (s.o.)


Räume für Aufenthalt bzw. Maske/Garderobe nach Absprache in den umliegenden Gebäuden evtl. vorhanden; Catering und Übernachtungsmöglichkeit in den Gaststätten und Hotels von Weimar, Näheres unter Produktionszentrum Weimar


Strom, Telefon, Wasser und sanitäre Einrichtungen vorhanden; die Erschließung in den umliegenden Gebäuden kann nach Absprache evtl. genutzt werden


ebenerdig


meist nur einzelne Stufen, Materialtransport zu allen relevanten Stellen gewährleistet


keine Aufzüge vorhanden


durch freie Lage großer Lichteinfall, jedoch durch großen Baumbestand Schattenflächen


Verkehrsgeräusche (PKW)


Parkflächen begrenzt in der näheren Umgebung vorhanden, Parken mit Sondergenehmigung: Ansprechpartner, Fristen und Formulare siehe Produktionszentrum Weimar


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Weimar, B85 Richtung Zentrum
Bahn Bahnhof Weimar mit ICE-Anschluss, Anschlussmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nähere Informationen unter www.verkehrsbetrieb-weimar.de, Verkehrsbetrieb Weimar GmbH
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar GmbH in 30 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen In Weimar werden Drehgenehmigungen für den öffentlichen Raum von der Stabsstelle Kommunikation und Protokoll (s.o.) erteilt. Dafür sollte drei Wochen vor Drehbeginn ein formloser Antrag des Produktionsbüros gesendet werden. Eine Vorlage gibt es hier.
Erfahrung mit Dreharbeiten The Woman Who Brushed off Her Tears (ostlicht filmproduktion GmbH 2011)