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Museum Schloss Neuenburg (innen)

  • Schloss Neuenburg, Fürstensaal

  • Grüner Salon

  • Jagdzimmer

  • Turmgemach

  • Turmgemach

  • Blockstube und Barocktreppe

  • Barocktreppe

  • Barocktreppe

  • Festsaal

  • Doppelkapelle Obergeschoss

  • Doppelkapelle Obergeschoss

  • Doppelkapelle Erdgeschoss

  • Küchenmeisterei

  • Küchenmeisterei

  • Gewölbe

  • Gewölbe


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Museum Schloss Neuenburg (innen)
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Burgenlandkreis
Adresse Schloss 1
06632 Freyburg
Internet www.schloss-neuenburg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Marion Gacek
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt I OT Leitzkau
Juristin
Am Schloss 4
39279 Gommern OT Gommern
T: +49 (0) 39241 93432
F: +49 (0) 39241 93434
Ansprechpartner
vor Ort
Jörg Peukert
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Museumsleiter
Schloss 1
06632 Freyburg
T: +49 (0) 34464 35534
F: +49 (0) 34464 35555
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine, Pfingsten und im Juni gibt es feste Termine, sonstige Veranstaltungen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine, die Burg kann komplett gemietet werden

Acht Kilometer nordwestlich von Naumburg erhebt sich über der Unstrut und dem Winzerstädtchen Freyburg die Neuenburg. Der Blick vom romanischen Bergfried reicht weit in die Unstrutlandschaft hinein. Die Neuenburg wurde um 1090 von Ludwig dem "Springer" gegründet. Ihre wechselvolle Geschichte kann anhand der Bauten aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock gut nachvollzogen werden. Die beeindruckende Gesamtanlage wird heute für private und öffentliche Veranstaltungen, Tagungen und Seminare genutzt. Jährlicher Höhepunkt sind die Internationalen Tage der mittelalterlichen Musik, "montalbâne". Weitere Bilder und Informationen unter Museum Schloss Neuenburg (außen).


Auf dem Schlossberg, direkt auf dem Bergsporn oberhalb von Freyburg, ca. 8 km von Naumburg entfernt.


Museum, Veranstaltungen, Tagungen, Seminare


Die Kernburg ist bis auf eine Ausnahme komplett saniert.


Das Schloss Neuenburg besteht aus der Vorburg und der Kernburg. Baugeschichtlich ist zu erkennen, das die Burg seit ihrer Gründung in jeder Epoche erweitert und den Lebensbedingungen entsprechend umgebaut wurde. Merkmale aus Romanik, Gotik Renaissance und Barock sind heute noch deutlich zu erkennen. Die wichtigsten Bauten aus der Romanik sind der weithin sichtbare Bergfried III, ein reich ausgebildeter spätromansicher Rundturm mit einer Haube von 1550, die romanische Ringmauer mit Zugang zum Zwinger, der romanische Wohnturm und das Westtorhaus, in dem sich heute die Museumskasse befindet sowie die nahe dem Bergfried stehenden Reste des romanischen Vorburgtores. Die Mauerzüge der Kernburg und der Vorburg sind ebenfalls romanischen Urpsrungs. Die Doppelkapelle und der Fürstenbau stammen von 1170, das Obergeschoss der Doppelkapelle wurde ab 1212 umgebaut und reich ausgestattet, der Fürstenbau durchlief bis etwa 1719 seinen barocken Ausbau. Gotisch geprägt sind vor allem die Küchenmeisterei, die aber um 1800 grundlegend umgebaut wurde sowie die beiden Galerieflügel, die im Barock ebenfalls umfassend ausgebaut wurden, und ein Teil des Osttores. Das Löwentor, heute Eingang in die Kernburg, stammt aus dem 17.Jh.. Alle in der Vorburg liegenden Bauten sind erst nach dem Jahr 1572 überliefert, bedeutende romanische Gebäude sind hier nicht nachgewiesen.


Romanik
Gotik
Renaissance
Barock


um 1090


11. Jahrhundert - 12. Jahrhundert, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Doppelkapelle ist im oberen, privaten Bereich wesentlich reicher mit Ornamenten verziert als die schlichten Formen des Untergeschosses. Eine Renaissance-Wendeltreppe verbindet die Kapelle mit dem Fürstenbau, dessen Fürstensaal mit Rokoko-Mobiliar und Leinwandtapeten von 1770 eingerichtet ist. Der Saal ist 9m breit, 20m lang, 3m hoch, hat Skulpturen und ein prächtiges Renaissanceportal. Der Grüne Salon ist im Empire-Stil ausgestattet. Über die Barocktreppe ist die hochinteressante Blockstube erreichbar, in der Reste einer Renaissancemalerei bis heute erhalten sind. Die großen und kleinen Gewölbe der Burg werden für Ausstellungen genutzt. In der ehemaligen Küchenmeisterei befindet sich heute wieder eine funktionstüchtige, mittelalterliche Küche mit Abzug, die für Veranstaltungen und Projekttage genutzt wird.


Ludwig der Springer erbaute die Neuenburg um 1090 als Grenzbefestigung in Richtung Osten. Sie sicherte neben der Wartburg und der Creutzburg das Territorium der Ludowinger. Diese waren nach der Belehung mit der Landgrafenwürde um 1131 eines der mächtigsten Herrschergeschlechter ihrer Zeit. Der fortlaufende Aus- und Umbau der Burg zu dieser Zeit ist Teil der wachsenden ludowingischen Landherrschaft. Auf der Neuenburg als Zentrum höfischer Kultur wurde unter Herrmann, dem Bruder Ludwigs III. das erste weltlich-höfische Versepos deutscher Sprache, die "Eneid" vollendet. Hier war ebenfalls die Wirkungststätte der heiligen Elisabeth. 1262 fiel die Burg an die Markgrafen von Wettin. Unter Kurfürst August von Sachsen wurde die Burg zum Wohnschloss umgebaut, 1657 Residenz der Herzöge Sachsen-Weißenfels, welche die Burg als Sommer- und Jagdschloss nutzten. Infolge des siebenjährigen Krieges verlor das Schloss seine alte Residenzfunktion und wurde jahrzehntelang wenig genutzt. Erst ab 1852 begannen erste Sanierungen durch den preußischen Konservator Ferdinand von Quast. Wärend der NS-Zeit beherbergte die Burg eine Obergauführerinnen-Schule, danach ein Heimatmuseum. Seit 1951 gehörte die Burg zum Land für Galeriezwecke, später wurde sie Staatliches Museum Schloss Neuenburg. Die Weiterführung als Museum nach 1990 durch eine Bürgerinitiative rettet die wertvolle Bausubstanz und eröffnete neue Möglichkeiten einer breiten Nutzung durch die Öffentlichkeit.
→ weitere Informationen


Drehbedingungen vor Ort

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Detailierte Grundrisse können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.


Verschiedene Räume können nach Absprache genutzt werden.


Stark-, Normalstrom- und Wasseranschlüsse sind ausreichend vorhanden. Sanitäre Anlagen, zum Teil auch in seperaten Bereichen sind ebenfalls vorhanden. Auf dem Hof gibt es zwei Wasseranschlüsse.


KG, EG, 1.OG, 2.OG, 3.OG


Im Schloss gibt es drei Treppenhäuser. Die große Barocktreppe ist 4,00m breit, eine Wendeltreppe ist 1,20m breit, die schmale Wendeltreppe ist 0,80m breit.


Die Deckenhöhen sind je nach Bereich sehr unterschiedlich, liegen aber zwischen 2,50m und 5,00m.


Die Lage auf dem Berg ist sehr ruhig, es sind kaum Verkehrsgeräusche zu hören. Allerdings ist starker Wind sowohl außen als auch innen sehr deutlich zu spüren und zu hören.


Es gibt einen großen Parkplatz vor der Torzufahrt zur Burg, einige Autos können auch auf dem Burghof parken. Die Durchfahrt ist für LKW bis 7,5t passierbar. In ca. 4 min. Entfernung gibt es einen weiteren großen Besucherparkplatz am Berghotel "Edelacker", der ebenfalls für LKW und Busse geeignet ist.


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Abf. Naumburg, B180 nach Naumburg, B176 nach Freyburg
Bahn Naumburg Hbf. mit ICE-Anschluss, Burgenlandbahn bis Bahnhof Freyburg
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Die Mitarbeiter der Neuenburg können bei Bedarf Konakte zu Komparsen speziell für das Mittelalter herstellen.

Übernachtungen in Freyburg
Übernachtungen in der Region
Gastronomie in Freyburg

Presseanfragen und Ansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit:
Eta Erlhofer-Helten, MA
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Leitung Zentrale Aufgaben I Kommunikation
Moritzburgring 2-4
06108 Halle (Saale)
T: +49 345 4704999910
F: +49 345 4704999920
eta.erlhofer-helten@kulturstiftung-st.de

weitere Linkempfehlungen:
www.dome-schloesser.de
www.strasse-der-romanik.net
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.blaues-band.de/elster
www.vereinigtedomstifter.de
www.saale-unstrut-tourismus.de
www.himmelswege.de
Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Es wurden hier bereits Produktionen für ARD, ZDF, MDR, DWTV und Kika realisiert, u.a.:
"Sechs auf einen Streich - Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", Bremedia Produktion GmbH, 2014
"Die sechs Schwäne", Kinderfilm GmbH, 2012
"Lasko - Die Faust Gottes", action concept Film- & Stuntproduktion GmbH, (2008 | Folgen 1 - 7; 2010 | Folgen 8 - 15),
"Wilde Engel", action concept Film- & Stuntproduktion GmbH, (2004 | 2. Staffel),
"Küss mich, Frosch", Multimedia Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2000