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Schlosskirche und Krypta Ballenstedt

  • Krypta

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  • Krypta

  • Krypta

  • Krypta

  • Nordflügel, Südost

  • Nordflügel, Osten

  • Nordflügel, Nordost

  • Kirche, Blick zur Orgel

  • Kirche, Blick zur Empore

  • Kirche, Empore

  • Kirche, Blick von der Empore zur Orgel

  • Kirche, Blick von der Empore zur Orgel

  • Weihestätte

  • Gewölbe

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Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schlosskirche und Krypta Ballenstedt
Sakralbauten » Kirchen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Schloßplatz
06493 Ballenstedt
Internet www.ballenstedt-harz.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Bettina Fügemann
Stadt Ballenstedt
Bürgeramt
Rathausplatz 12
06493 Ballenstedt
T: +49 (0) 39483 96729
F: +49 (0) 39483 278
Ansprechpartner
vor Ort
Bettina Fügemann
Stadt Ballenstedt
Bürgeramt
Rathausplatz 12
06493 Ballenstedt
T: +49 (0) 39483 96729
F: +49 (0) 39483 278
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, Veranstaltungenskalender Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Im Nordflügel des Ballenstedter Schlosses befindet sich auf einer Krypta romanischen Ursprungs die um 1748 erbaute Schlosskirche. Die im Inneren fast streng struckturierte Kirche gehört, eingebettet in den Ostteil des Nordflügels, zum Schlossensemble Ballenstedt. Sie ist als evangelischer Emporensaal mit Kanzelaltar, Fürstenloge und dreiseitig umlaufender Empore ausgestattet. Von besonderer Bedeutung jedoch ist die unter der Apsis befindliche Krypta, deren Erscheinungsbild, mit der Krypta auf der Konradsburg gut vergleichbar ist. Hier ist vor allem das Areal des Hauptchores mit Hauptapsis erhalten, das Zierat an den Säulen ist bis heute eine Augenweide. Weitere Bilder und Informationen zum Schlossensemble unter "Schlosspark und Landschaftsgarten Ballenstedt" .
360° Panorama


Ballenstedt liegt im Harz, das Schlossensemble auf dem Schlossberg oberhalb der Stadt


Trauungen


saniert


Die ursprünglich fünfschiffige Krypta ist der einzige Überrest des abgerissenen Presbyteriums der ehemaligen Klosteranlage. Die Entstehungszeit wird zwischen 1070 und 1220 datiert. Erhalten ist der Hauptchor der Hauptapsis, das westliche Joch der Seitenschiffe sowie Säulen mit reichem Dekor ( Lotos-Palmetten-Werk) an den Kapitellen. Die Schlosskapelle von 1748 gilt als bescheiden-nüchterne Verwandte der prächtigen Hofkirchen in u.a. den Residenzschlössern zu Coburg, Eisenberg, Gotha, Saalfeld und Weißenfels. Sie befindet sich im Ostteil des Nord- oder Kirchflügels des Schlosses, das um 1748 im Palaischarakter mit Sockel, Eckquaderungen, Mittelrisalit und Frontspiz errichtet wurde.


Romanik
Barock


11. Jahrhundert - 12. Jahrhundert, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die in der Krypta erhaltene Kapitellornamentik verweist trotz unterschiedlicher Steinmetzarbeiten auf das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts. Die Schlosskapelle von 1748 ist als evangelischer Emporensaal mit Kanzelaltar, Fürstenloge und dreiseitig umlaufender Empore ausgestattet. Die Innenarchitektur der Kirche wurde in den Grundzügen Mitte der 1990iger Jahre wieder hergestellt. Im Westbau der ehemaligen Klosteranlage sind von der romanischen Kirche noch die Nicolaikapelle und das Refektorium erhalten. Die Nicolaikapelle, Grabstätte Albrecht des Bären, wurde 1938 vom Architekten Friedrich Schulze-Naumburg in eine Weihestätte umgewandelt, im Refektorium befindet sich heute eine kleine Gastronomie.


Von etwa 1043 bis 1123 befand sich an dieser Stelle ein Kollegiatsstift, dessen Gründung um 1040 datiert wird. Otto der Reiche und sein Sohn Albrecht der Bär wandelten das Stift um 1100 in ein Benediktinerkloster um, welches bis 1525 bestand. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1525 von seinem letzten Abt Matthias Ribke dem Fürsten Wolfgang übergeben, der es sofort säkularisierte. Die neue Schlosskirche wurde um 1748 nach Abriss des Presbyteriums von Fürst Victor Friedrich erbaut. Sie wurde während der Nutzung des Schlosses als Forstfachschule um 1965 ausgeräumt, baulich umfunktioniert und Mitte der 1990er Jahre von der Stadt Ballenstedt wieder hergestellt.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundrisszeichnungen sind vorhanden.


Es sind einige zusätzliche Räume im Schloss vorhanden.


Stark- und Normalstromanschluss, Wasseranschluss und sanitäre Anlagen vorhanden


KG, EG, 1.OG


Die Treppe zur Krypta ist recht schmal, es gibt einen weiteren Zugang direkt von außen zur Krypta.


Auf dem Schloßberg ist das Umfeld recht ruhig, die Geräusche aus der unterhalb liegenden Stadt sind zu hören.


Direkt unter dem Schloss gibt es einen großen Besucherparkplatz für PKW, Busse und LKW. Mit Genehmigung kann bis vor das Schloss gefahren werden, hier ist ebenfalls ausreichend Platz.


Verkehrsanbindung

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Auto A14 bis Abf. Könnern, B6 bis Aschersleben, dann B185
Bahn Bhf. Aschersleben oder Quedlinburg
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle www.leipzig-halle-airport.de
Verkehrslandeplatz Ballenstedt www.flugplatz-ballenstedt.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitungen in der Region Harz finden Sie in den Handouts "Produktionszentrum Quedlinburg/Harz" und "Produktionszentrum Wernigerode/Harz" .

Linkempfehlungen:
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.nationalpark-harz.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de

Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)
Erfahrung mit Dreharbeiten ZDF und RTL haben im Schloss und im Park bereits gedreht

Dreharbeiten in Ballenstedt:
„Kora", Kulturwerkstatt Nordwest, 2016
"After Walpurgis Night", William von Tagen, 2016
"Wigald & Fritz – Die Geschichtsjäger", The History Channel (Germany) GmbH & Co. KG, 2016
„Kundschafter des Friedens", Kundschafter Filmproduktion GmbH, 2015
"Vergessen im Harz II", Overlight Fimproduktion, 2015
„PingPong“, Junifilm GmbH, 2005
"Pfarrer Braun", 2003, Polyphon Film- und Fernseh GmbH