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Botanischer Garten der FSU Jena

  • Botanischer Garten der FSU Jena

  • Kakteenhaus

  • Tropenhaus

  • Victoriahaus

  • Eingang Fürstengraben

  • Kakteenhaus und Kasse

  • Westansicht

  • Anzucht- und Frühbeetanlage

  • Teich

  • Blutbuche

  • Alpinum

  • Goethegingko

  • Kletterpflanzen und Inspektorenhaus

  • Geophytenhang

  • Timlerpavillon


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Botanischer Garten der FSU Jena
Verwaltungs- und Sozialbauten » Bauten für Forschung und Wissenschaft » Forschungseinrichtungen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Jena, Stadt
Adresse Fürstengraben 26
07743 Jena
Internet www.spezbot.uni-jena.de/botanischer-garten/
Ansprechpartner Drehgenehmigung Axel Burchardt
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kommunikation/Pressestelle
Fürstengraben 1
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 931030
F: +49 (0) 3641 931032
Ansprechpartner
vor Ort
Thomas Bopp
Botanischer Garten der FSU
Technischer Leiter
Fürstengraben 26
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 949271
Ansprechpartner Technik Thomas Bopp
Botanischer Garten der FSU
Technischer Leiter
Fürstengraben 26
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 949271
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Seit 1794 entstand der Botanische Garten auf dem Terrain des ehemaligen Fürstengartens. Carl-August von Sachsen gab auf Betreiben Goethes den Hang am Fuße des Heinrichberges zur Gründung eines "Botanischen Institutes" frei. Das Inspektorenhaus und der mächtige "Gothe-Gingko" künden noch heute von dem Engagement des Dichters für die Forschungsstätte. Wissenschaftsgeschichtlich bedeutend ist, das die Pflanzen nicht nach dem bis dahin üblichen Sexualsystem Carl von Linnés' angeordnet worden, sondern nach dem "Natürlichen System", das August Johann Georg Karl Batsch in seiner Dissertation beschreibt.


Sehr zentral. Begrenzt vom Fürstengraben im Süden, der Straße "Am Planetarium" mit den modernen Gebäude der Universitäts- und Landesbibliothek im Osten und den Universitätsbauten des Philosophenwegs im Westen. Im Norden schließt der Garten des Griesbachschen Hauses an. Zwischen die historischen Gärten schiebt sich das Zeiss-Planetarium .


als klassischer Botanischer Garten für Wissenschaft und Lehre von der Friedrich Schiller Universität Jena genutzt


guter baulicher Zustand


Der Botanische Garten verbindet architektonische und landschaftliche Elemente. Der Hang des Heinrichsbergs im Westen wurde im 17. Jh. durch Terassenstufen, deren bauliche Reste die Zeit überdauerten, urbar gemacht. Die östlich anschließende Ebene wird heute zum Großteil von den Gewächshäusern der 60er und 80er Jahre des letzten Jh. dominiert. Das landschaftliche Gartenideal, seit dem 18. Jh. in Jena heimisch, bestimmt die freie Formgebung der einzelnen Abteilungen bis heute. Der botanische Garten ist ein Kulturdenkmal gemäß des Thüringischen Denkmalschutzgesetzes.


ab 1794


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Zweckgemäße Ausstattung der verschiedenen Häuser mit Pflanzenbecken, Blumenkübeln, Aufzuchtzonen etc.
Die Gewächshäuser sind gegliedert in
- Kakteen- und Sukkuletenhaus
- Hartlaub- und Lorbeerhaus (Kalthaus)
- kombiniertes Palmen- und Tropenhaus
- kleines Aquarien- und Paludarienhaus mit Becken
- Victoriahaus mit großem Wasserbecken, in dem die Amazonas-Riesenseerose (victoria cruciana) und andere tropische Pflanzen gedeihen

Weiteres Bildmaterial unter www.spezbot.uni-jena.de/botanischer-garten/galerie/


Bereits 1586 wurde ein kleiner "Medizinergarten" (hortus medicus) am Collegium Jenense gegründet. Somit ist der Botanische Garten in Jena nach dem in Leipzig (Gründung 1580) die zweitälteste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Nicht nur berühmte Naturwissenschaftler wie Rolfnick, Batsch, Pringsheim, Schleiden, Strasburger, Stahl und Renner wirkten hier, sondern auch Johann Wolfgang von Goethe. Sein Name ist eng mit der Geschichte der Anlage verbunden. 1794 wurden auf seinen Wunsch hin die Verlegung einer Wasserleitung, der Bau mehrerer Gewächshäuser und schließlich des Inspektorenhauses veranlaßt. Mit Christian Gottlieb von Voigt stand er an der Spitze der Kommission, die das "Botanische Institut" leitete. Viele Stunden verbrachte Goethe im Garten mit botanischen Studien und dichterischer Muse. Noch heute erinnert ein mächtiger alter Ginkobaum ("Goethe-Gingko) an diese Zeit.


Drehbedingungen vor Ort

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Geländeplan unter www.spezbot.uni-jena.de/botanischer-garten/besucherinfo/lageplan/


Wasser, Strom, WCs, Telefon


EG


keine relevanten Treppen


Firsthöhe der Gewächshäuser liegt zwischen 6 und 15,50 m (Tropenhaus)


durch transparente Glas-Stahl-Konstruktionen in den Gewächshäusern sehr gute Lichtverhältnisse


in den Gewächshäusern ruhig, außen z.T. Verkehrsgeräusche vom Fürstengrabens


nach Absprache Parken auf dem Gelände möglich, auch für LKW; sonst Eichplatz in ca. 300 m Entfernung


Verkehrsanbindung

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Auto A 4 Abfahrt Jena-Lobeda, Richtung Stadtzentrum/B 7 Richtung Weimar bis Fürstengraben
Bahn ICE-Bahnhof Jena-Paradies
ÖPNV: www.jenah.de
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 60 km Entfernung (www.flughafen-erfurt-weimar.de);
Flughafen Leipzig-Halle in 90 km Entfernung (www.flughafen-leipzig-halle.de)

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Zusatzinformationen

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Erfahrung mit Dreharbeiten diverse Beiträge für den MDR