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Schloss Bertholdsburg

  • Innenhof Ost-, Süd- und Westflügel

  • Westflügel

  • Eingang Westflügel

  • Innenhof Ostflügel

  • Innenhof Ost-, Süd- und Westflügel

  • Innenhof Brunnen Nord- und Ostflügel

  • Innenhof Brunnen Westflügel

  • Innenhof Nordflügel

  • Eingang Ostflügel

  • Eingang Ostflügel

  • Brunnenhaus Blick nach Norden


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Bertholdsburg
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Hildburghausen
Adresse Burgstr. 6
98553 Schleusingen
Internet www.museum-schleusingen.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Christian Stoischek
Schloss Bertholdsburg
Schlossverwalter
Burgstraße 6
98553 Schleusingen
T: +49 (0) 36841 531214
F: +49 (0) 36841 531227
Ansprechpartner
vor Ort
Christian Stoischek
Schloss Bertholdsburg
Schlossverwalter
Burgstraße 6
98553 Schleusingen
T: +49 (0) 36841 531214
F: +49 (0) 36841 531227
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Der Schlosskomplex mit eindrucksvollem Innenhof auf dem Plateau eines Bergsporns diente von 1274 bis 1583 der Schleusinger Hauptlinie der Grafen von Henneberg als Residenz. Von Schleusingen aus, dem Talpunkt der Pass-Straßen nach Ilmenau und Suhl-Oberhof, betrieben die Henneberger einen konsequenten, zum Kamm des Thüringer Waldes und zum Coburger Raum hin gerichteten Ausbau ihrer Territorialherrschaft. Die Bertholdsburg wurde während der Regierungszeit des auch reichspolitisch bedeutenden Berthold VII. von Henneberg (1284-1340), der vermutlich Namenspatron ist, erweitert und nach der Zerstörung im Bauernkrieg bis zum Ende des 16. Jahrhunderts schrittweise zu der heute im wesentlichen erhaltenen Form einer vierflügeligen Anlage mit schlossähnlichem Charakter umgebaut. Die museale Nutzung von Schloss Bertholdsburg begann bereits 1934 mit einer geologischen Ausstellung. Heute ist in einem Grossteil der Räume das Naturhistorische Museum untergebracht.


in exponierter Lage im Zentrum von Schleusingen, am Südrand des Thüringer Waldes


naturhistorisches Museum und Verwaltung


Sanierung 1981-85, laufende Restaurierungsmaßnahmen


1223-30 erbaut, 1275 befestigt, 1284-1340 während der Regierungszeit von Berthold VII. von Henneberg (vermutlicher Namenspatron) erweitert, nach der Zerstörung im Bauernkrieg bis zum Ende des 16. Jahrhunderts schrittweise zu der heute im wesentlichen erhaltenen Form einer vierflügeligen Anlage mit schlossähnlichem Charakter, mehreren Türmen und Fachwerk umgebaut

direkt im Anschluss die Johanniskirche

Anlage:
Hanglage, Westseite auf höheren Substruktionen,
überwiegend dreigeschossige Vierflügelanlage um trapezförmigen Innenhof, massives Quadermauerwerk, Fachwerk im obersten Geschoß (außer Südflügel)
Schaufront auf der Westseite: Vorbau mit Schweifgiebel in der Mitte, zwei Türme um südlichen Stufengiebel rechts, überwiegend werksteinsichtige Fassade
Südseite: sechsachsige Fassade zwischen zwei Türmen, Südflügel zur Stadt hin verputzt mit erkerartigem Vorbau
Ostflügel: breitgelagert, dominantes Fachwerk im Obergeschoss von 1892/93
Zugang: über den Ostflügel (Schloßtor mit säulengerahmten Portal und Durchgang in den Innenhof) bzw. über den Westflügel (Treppen vom Schloßpark durch kreuzgratgewölbten Gang in den Innenhof)
Innenhof: einfache Fassaden, Erschließung der Flügel über Eingänge im Erdgeschoß und über Treppentürme, Loggia im Südflügel

innen wenige historische Raumauffassungen nachgewiesen (Herkuleszimmer von Bedeutung)


Renaissance
Volksbauweise
Fachwerk


11. Jh. (1223-30)


16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


von 1274 bis 1583 Residenz der Schleusinger Hauptlinie der Grafen von Henneberg, danach Sitz der albertinischen, später der kursächsischen Herrschaft, zeitweise Witwensitz, seit 1934 museale Nutzung


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss bzw. Lageplan zu erfragen bei der Schlossverwaltung (s.o.)


Räume für Aufenthalt bzw. Maske/Garderobe nach Absprache im Schloß ausreichend vorhanden; Café im Schloß, ansonsten Catering und Übernachtungsmöglichkeiten in den naheliegenden Restaurants und Hotels von Schleusingen


Strom, Telefon, Wasser und sanitäre Einrichtungen vorhanden


überwiegend EG, 1.OG, 2.OG


gutes Durchkommen für Materialtransport, von der Ostseite Durchgang für Fahrzeuge in den Innenhof (mit Sondergenehmigung)


im Innenhof eingeschränkt hell durch reduzierten Sonneneinfall, Anlage an der Aussenseite sehr hell


Straßenlärm auf der Westseite, ansonsten ruhig


Parkplätze direkt am Schloß auf der Ostseite vorhanden, rundherum weitere Stellflächen, auch Busparkplätze vorhanden; insgesamt ausreichend Parkmöglichkeiten (ggf. Beantragung einer Sondergenehmigung im Innenhof bzw. auf städtischen Parkplätzen)


Verkehrsanbindung

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Auto A71, Abfahrt Suhl Zella-Mehlis, B247 bis Schleusingen
Bahn Bahnhof Suhl (Regionalverkehr), Busverbindung bis Schleusingen, nähere Informationen unter www.bahn.de
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 70 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

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Zusatzinformationen

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