mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 
 

Leipziger Messe (Messegelände)

  • Messegelände, Westseite

  • Messehaus, Halle 1

  • Messehaus, Westseite

  • Messehaus, Atrium

  • Gang zur Halle 1

  • Eingang Halle 1

  • Durchgang zur Glashalle

  • Glashalle

  • Glashalle

  • Glashalle

  • Glashalle, Ostseite

  • Glashalle, Ostseite

  • Glashalle, Treppen

  • Glashalle, Eingang Westen

  • Eingangshalle Ost

  • CCL, Rolltreppen im Atrium


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Leipziger Messe (Messegelände)
Stadtmotive » Hallen » Messehallen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig, Stadt
Adresse Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Internet www.leipziger-messe.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Heike Fischer
Leipziger Messe GmbH
Leiterin des Bereichs Kommunikation Unternehmensgruppe
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
T: +49 (0) 341 6788181
F: +49 (0) 341 6781681681
Ansprechpartner
vor Ort
Britta Häußer
Leipziger Messe GmbH
Assistentin im Bereich Kommunikation Unternehmensgruppe
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
T: +49 (0) 341 6786575
F: +49 (0) 341 678166575
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach vorheriger Vereinbarung, Messeplan beachten Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach individueller vorheriger Vereinbarung; teilweise nichtöffentliche Bereiche (zusätzlicher Betreuungsaufwand)

Das neue Gelände der Leipziger Messe entstand 1993 bis 1995 im Rahmen des Programms "Aufschwung Ost" und war zugleich das kostenintensivste wie auch das ambitionierteste Bauprojekt. Auf dem verkehrsgünstig im Leipziger Norden gelegenen Areal setzten die Architekten Gerkan, Marg & Partner ein vielbeachtetes Messekonzept um, das durch Trennung von Eingangs- und Ausstellungsbereich die Bedürfnisse des modernen Messebetriebs ebenso berücksichtigt wie die verschiedenster Großveranstaltungen. Die Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit der in Glas- und Stahlarchitektur errichteten Messebauten ist eine herausragende Eigenschaft, die durch eine umfassende technische und logistische Erschließung komplettiert wird. Herzstück des Geländes bildet die Eingangshalle mit ihrer gewölbten, gläsernen Außenhaut. Alle Ausstellungshallen, das Congress Center sowie das Presse- und Verwaltungszentrum sind von hier aus wetterunabhängig erreichbar. Das Projekt "Kunst in der Leipziger Messe" umfasst Arbeiten von insgesamt 24 Künstlern, die mit oder ohne Raumbezug in die Gebäude und Freiflächen während des Baus integriert wurden.


ca. 10 km außerhalb des Stadtzentrums im Norden Leipzigs, zwischen dem Stadtteil Mockau-Nord und der A14 gelegen


ganzjährig Messen und Veranstaltungen


sehr gut, Gelände 1995 in Betrieb genommen, 1996 eröffnet


Das Konzept von Gerkan, Marg & Partner sieht eine aussteller- und besucherfreundliche Architektur (klare, kompakte Struktur des Geländes, Trennung von Ausstellungs- und Eingangsebene), die die Funktionalität des Messebetriebs mit Erlebnis und Entspannung verbindet.

Die Glashalle von fast 2 ha Fläche bildet den Mittelpunkt und ist das markanteste Gebäude des Messegeländes, Maße der europaweit einzigartigen Stahl-Glas-Konstruktion: 80 m Spannweite, 243 m Länge, 30 m Scheitelhöhe. Das tonnengewölbte Glasdach, inspiriert von den Längsbahnsteighallen des Leipziger Hauptbahnhofes, überspannt die zentrale Eingangshalle, von der aus Glasbrücken mit ovalem, abgeflachten Querschnitt zu den Messehallen führen. Klimatisierung erfolgt über Lamellen und Öffnungen im Scheitel, im Sommer Wasserberieselung von außen, Bodenheizung im Winter.

Die insgesamt 5 Messehallen mit quadratischem Grundriss sind in einer schlichten, funktionalen Architektur gehalten und haben eine Grundfläche von je 20.500 qm, die in Untersegmente von je 5.000 qm teilbar ist.

85 m hoher Messeturm am Eingang des Messegeländes in filigraner, mit Seilen verspannter Stahlkonstruktion, je ein nachts illuminiertes Doppel-M in ca. 60 m Höhe an jeder der vier Turmseiten, Architekt: Volkwin Marg


High-Tec-Architektur
Moderne zeitgenössische Architektur


1993-1995


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Umsetzung der Eingangsarchitektur und des variablen Raumkonzeptes durch den Briten Ian Richie. Inneres der Glashalle wird von Naturstein und Holz dominiert, im Ostteil der Halle Baumreihen mit Stieleichen und Olivenbäumen, Anleihen an Palmengärten des 19. Jhs. Treppen und Rolltreppen in den Seitenbereichen der Glashalle führen zu den Verbindungsbrücken zu den Messehallen.


Leipzigs dominierende Stellung als wichtiger Messe- und Handelsplatz manifestierte sich im 15. Jh. und wurde durch das Reichsmesseprivileg von 1497 und das Stapelrecht von 1507 gefestigt. Im 18. Jh. war die Messe wichtigster Umschlagplatz für englische Waren auf dem europäischen Kontinent. Mit der Industrialisierung und der daraus resultierenden Produktstandardisierung verlor der Warenverkauf auf der Messe an Bedeutung, das Prinzip der Mustermessen, 1895 erstmalig in Leipzig abgehalten, setzte sich durch. In den 1920er Jahren zog die Messe auf das Ausstellungsgelände am Völkerschlachtdenkmal. Nach 1945 ist "das Schaufenster des Sozialismus" in Leipzig der einzige Messeplatz in der DDR und der größte innerhalb des RGW. 1993 begann im Rahmen des Programms "Aufschwung Ost" der Bau des Neuen Messegeländes, die Eröffnung folgt 1996. An die Stelle der Universalmessen treten nun moderne Fachmessen.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

Lageplan des Gesamtgeländes auf der Homepage vorhanden


Messehallen können vielfältig genutzt werden, für Maske und Garderobe sind entsprechend eingerichtete Räume in der Glashalle und im benachbarten Congress Center Leipzig (CCL) vorgesehen und können zusätzlich angefragt werden; Catering über das CCL möglich, dort auch Kantine bzw. Imbiss; Sonderkonditionen in Partnerhotels nur eingeschränkt vermittelbar


Die Freiflächen und Messegebäude sind hervorragend erschlossen: Normal- und Starkstromanschlüsse sind ausreichend verfügbar und individuell verlegbar, bei Starkstromkabelverlegung fallen allerdings zusätzliche Kosten an; sanitäre Einrichtungen, Wasser-, Abwasser- und Sprinkleranschlüsse in allen fünf Messehallen vorhanden


Glashalle und Messehallen nur EG; Messehaus und CCL 4-etagig


Treppenmaße unterschiedlich, für Techniktransport kaum relevant, Belieferung der Glashalle und der Messehallen über große ebenerdige Tore möglich, Hallen befahrbar; CCL mit Rolltreppen und offener Wendeltreppe im Atrium (offen über 3 Ebenen)


in der Glashalle mehrere Personenaufzüge vorhanden


in Messehalle 1: verstellbare lichte Deckenhöhe 12 m/16 m, Belastung 100 kp/Abhängepunkt; Messehalle 2,3,4,5: lichte Höhe jeweils 8 m, Belastung 50 kp/Abhängepunkt; maximale Standbauhöhe in allen Hallen 7 m, Fußbodenbelastung 33,3 kN/qm


Glashalle und Messehaus durch große Glasflächen viel Tageslichteinfall, sehr hell, Messehallen kaum Tageslicht, durch künstliches Licht zu beleuchten


relativ ruhig, Geräusche durch Nähe zu Bundesstraße und Autobahn


ausreichend Parkplätze und Stellflächen auf dem Messegelände vorhanden: 40 Groß-Lkw und 80 Klein-Lkw-Plätze, 7000 Pkw-Parkplätze, Absprache mit Vermietungsfirma notwendig, bis zu 10 Lkws auch direkt vor den Messehallen abstellbar, dort allerdings ohne Versicherungsschutz


Verkehrsanbindung

Einklappen
Auto A14 - Abfahrt 24-Leipzig-Messegelände
Bahn IC- und ICE-Anbindung über Hbf. Leipzig, weiter mit S-Bahn (Fahrplan unter www.mdv.de) oder Straßenbahn Linie 16 (Fahrplan unter www.lvb.de)
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de) in etwa 10 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

Einklappen
Dokumente, Experten, Komparsen Unternehmensarchiv vorhanden, Frau Dr. Gränitz, T: +49 341 6788189, E-Mail: f.graenitz@leipziger-messe.de oder Material im Sächsischen Staatsarchiv einsehbar: Schongauer Straße 1, 04329 Leipzig, T: +49 341 2555500; Mitarbeiter der Leipziger Messe GmbH sind nur in Ausnahmefällen als Komparsen einsetzbar; Stellung von Personal für Technik und Bühnenbau möglich
Erfahrung mit Dreharbeiten Das Messegelände diente bisher als Kulisse für TV-Serien/TV-Reihen: Soko Leipzig (Ufa Leipzig), MDR Tatort (Saxonia Media), für Spielfilme: Last Minute, AT: Kawa (B&T Film/HFF Konrad Wolf, 2003), Videoclips: No Angels und Foto-Shootings.