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Umspannwerk Jena-Nord

  • Umspannwerk Jena-Nord - Trafostation

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  • 110 kV Halle

  • Isolatoren 110 kV Halle

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Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Umspannwerk Jena-Nord
Bauten für Industrie und Handel » Industrie » Energiewirtschaft
Freizeit » Freizeitanlagen » Attraktionen
Freizeit » Kunst / Kultur » Galerien / Museen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Jena, Stadt
Adresse Löbstedter Straße 67
07749 Jena
Internet www.imaginata.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Ramona Völkel
imaginata e.V.
Koordination und Organisation
Löbstedter Straße 67
07749 Jena
T: +49 (0) 3641 889944
Ansprechpartner
vor Ort
Ramona Völkel
imaginata e.V.
Koordination und Organisation
Löbstedter Straße 67
07749 Jena
T: +49 (0) 3641 889944
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Das Umspannwerk Jena-Nord wurde 1926 durch den Weimarer Architekten Bruno Röhr im Auftrag der Thüringischen Landeselektrizitätsversorgung AG errichtet. Der steigende Bedarf an Elektroenergie erforderte den Ausbau des Mittel- und Hochspannungsnetztes und der dazugehörigen Schaltanlagen. 1933/34 und 1942 wurde die Anlage erweitert und entwickelte sich zum zentralen Knotenpunkt der regionalen Stromversorgung. Sie weist für die damalige Zeit enorme Neuerungen auf: Die Anlage ist durchgehend mit keramischen Isolatoren ausgestattet und alle Schalt- und Trennelemente werden mit Druckluft betrieben.
Seit 1992 sind weite Teile der Anlage stillgelegt. Im Jahr darauf wurde sie als Kulturdenkmal im Sinne des Thüringischen Denkmalschutzgesetzes ausgewiesen.


im Norden von Jena, zwischen der Bahnstrecke und der Saale


Der überwiegende Teil des Geländes und der Gebäude wird vom IMAGINATA e.V. genutzt. Die Schalthäuser beherbergen den Stationenpark, Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Mehrzweckräume verschiedener Größe.
Dazu kommen Büros für die Geschäftsführung der IMAGINATA, den Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulentwicklung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und seine weiteren Projekte (z.B. das Förderprogramm "Demokratisch Handeln").
Genutzt werden die Räumlichkeiten außerdem für Konzerte der Jenaer Philharmonie, Jugendkonferenzen, Theaterperformances, Kunstaustellungen etc.


sehr guter baulicher Zustand


Das Backsteinensemble vereint spätes Bauhaus mit dem Stil der neuen Sachlichkeit. Erbaut wurde es, inklusive dazugehörigen Arbeiterwohnhaus, 1926 von Bruno Röhr aus Weimar. 1942 wurde der Komplex durch ein zweites, parallel zum ersten gelegenes Transformatorenhaus erweitert.
Der hofseitig asymetrisch gegliederte Baukörper des älteren Gebäudes (50kV-Schalthaus) besteht aus ineinandergeschobenen Kuben mit einer Höhenstaffelung bis zu fünf Geschossen. Durch einen ornamentalen Ziegelversatz wird eine differenzierte Fassadengestaltung erreicht. Das jüngere Gebäude wirkt schlichter.


Klassische Moderne
Bauhaus/Neue Sachlichkeit
Kubismus


1926/1942


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Zu den weitgehend original erhalten gebliebenen Installationselementen gehören beeindruckende Isolatorenanordnungen und Schaltfelder, sowie die Messwarte mit Instrumentenwand, Beschriftungselementen und Typenschildern. Details der ursprünglichen Gebäudeausrüstung wie Beleuchtungskörper, Gittereinfriedungen, Türen und Treppen runden den Komplex ab. Die elektrische Ausstattung erfolgte durch Siemens-Schuckert.
Im Rahmen der Expo 2000 installierte der Künstler Georges Rousse Licht-Metamorphosen im 50kV-Schalthaus, die noch heute zu sehen sind.


Das Umspannwerk Jena-Nord wurde 1926 durch die Thüringische Landeselektrizitätsversorgung AG errichtet. Der steigende Bedarf an Elektroenergie erforderte den Ausbau des Mittel- und Hochspannungsnetztes und der dazugehörigen Schaltanlagen. Vom Umspannwerk Jena-Nord aus wurde die Jenaer Elektrizitätswerke AG mit 10 kV versorgt. 1933/34 wurde die Anlage erweitert und entwickelte sich zum zentralen Knotenpunkt der regionalen Stromversorgung. Eine zweite Erweiterung geht auf 1942 zurück. Die neue Schalthalle wurde gebaut und auf 110kV-Einspeisung umgestellt. Sie weist für die damalige Zeit enorme Neuerungen auf: Die Anlage ist durchgehend mit keramischen Isolatoren ausgestattet und alle Schalt- und Trennelemente werden mit Druckluft betrieben.
1992 werden weite Teile der Anlage stillgelegt. Im Jahr darauf wird sie als Kulturdenkmal im Sinne des Thüringischen Denkmalschutzgesetzes ausgewiesen.
Der IMAGINATA e.V. erwirbt das 50k-Schalthaus und die 30kV-Station 1997. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten beginnen, die erste Kunstausstellung und die erste Präsentation des Stationenparks finden statt. Ein Jahr später wird die 110kV-Halle von der Thüringer Energie AG gekauft und die Geschäftsführung der IMAGINATA zieht ins Umspannwerk. Zur Expo 2000 ist die IMAGINATA eins der weltweiten Projekte. Seitdem halten die Umbauarbeiten an und erschließen nach und nach das Freigelände und die Räume der einzelnen Gebäude.


Drehbedingungen vor Ort

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bei Frau Völkel (s.o.) zu erfragen

Grundflächen:
Spielhalle: 415 qm
Tonhalle: 230 qm
Meßwarte: 127 qm
Trafo-Box 1 + 3: 74 qm
Trafo-Box 2: 52 qm
Meta-Box 1: 74 qm
Meta-Box 2: 52 qm


In beiden Gebäuden sind zusätzliche Räumlichkeiten vorhanden. Im Hauptgebäude z.B. die 3 "Trafoboxen", Mehrzweckräume von 20-40 m², die sowohl von außen, als von innnen zu erreichen sind, z.T. über eine Rampe. Daneben befindet sich eine Kletterhalle mit 10 m hoher Wand.
Im 110kV-Schalthaus gibt es eine große Mehrzweckhalle, die "Tonhalle". Sie ist mit Parkett ausgelegt und großzügig befenstert. Neben zahlreichen unterschiedlich großen Mehrzweckräumen gibt es auch Duschen und Garderoben, die von Schauspielern genutzt worden.

www.imaginata.de bietet unter der Rubrik Gebäude umfangreiches Bildmaterial und Eckdaten zu Spielhalle, Tonhalle, Meßwarte, Trafo- und Metaboxen.


Alle Gebäude verfügen über Strom (auch Starkstrom), Wasser, sanitäre Einrichtungen (im 110kV-Haus auch Duschen) und Telefonanschlüsse.


Untergeschoß, Halle, Zwischengeschoß, Obergeschoß


mindestens zwei pro Haus, Breite 99 cm


keine


Zwischen 2,5 m (Untergeschoß) und 8,5 m.

Spielhalle: 6,4 m Gesamthöhe, 3,3 m unter der Galerie
Tonhalle: 7,7,m
Meßwarte: 3,1 m
Trafoboxen: 3,5 m
Metaboxen: 6,5 m


Innen relativ gut, durch die vielen Fenster. Außen sehr gut, da die Gebäude freistehen.


Innen ruhig, außen eine wenig befahrene Straße und Zuggleise, die befahren werden und z.T. die entsprechende Geräuschkulisse mit sich bringen.


ca. 15 Parkplätze auf dem Gelände, weitere Parkmöglichkeiten auf der Löbstedter Straße vor dem Umspannwerk und auf dem Parkplatz des benachbarten OBI-Baumarkts.


Verkehrsanbindung

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Auto A4 Abfahrt Jena-Lobeda, bis Stadtzentrum dann B 88, Richtung Naumburg, weiter B7 Richtung "Gewerbegebiet Nord". Im Gewerbegebiet ist die "Imaginata" ausgeschildert (2. Abzweig links).
B7, innerstädtische Ausschilderung "Gewerbegebiet Nord". Im Gewerbegebiet ist die "Imaginata" ausgeschildert (2. Abzweig links)
Bahn ICE-Bahnhof Jena-Paradies, weiter mit öffentliche Verkehrsmitteln, Straßenbahn Linie 1, Richtung "Zwätzen" bis zur Haltestelle "Kieshügel"; Bus der "JeNah" (Jenaer Nahverkehrsgesellschaft, www.jenah.de), Linie 17, Richtung "Flutgraben", Ausstieg Loquitzweg; Bus der JES Richtung Kunitz/Bürgel (Linie 433, 406), Ausstieg Loquitzweg
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 60 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de;
Flughafen Leipzig-Halle in 90 km Entfernung (www.flughafen-leipzig-halle.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Aufsatz von Oberbaurat Herbert Kyser, diverse Publikationen zu Projekten des IMAGINATA e.V. (www.imaginata.de)
Erfahrung mit Dreharbeiten 2010 Die Einsamkeit der Primzahlen (Offside srl), diverse Fernsehbeiträge