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Burg Gnandstein

  • Blick zur Burg von Gnandstein

  • Blick zur Burg von Gnandstein

  • Burgeingang

  • Südflügel

  • Burgeingang

  • Burgeingang, Durchgang zum Vorhof

  • Burghof, Blick zum Westflügel

  • Loggia

  • Burghof der Oberburg

  • Burghof der Oberburg

  • Rittersaal

  • Burghof der Oberburg

  • Burgkapelle

  • Burgkapelle

  • Luftbild


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Burg Gnandstein
Herrschaftsbauten » Burgen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig
Adresse Burgstraße 3
04655 Gnandstein
Internet www.burg-museum-gnandstein.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Peter Knierriem
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Gnandstein
Schlossleiter
Burgstraße 3
04655 Kohren-Salis
T: +49 (0) 34344 61309
F: +49 (0) 34344 61383
Ansprechpartner
vor Ort
Falk Schulze
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Gnandstein
Museologe & Technischer Leiter
Burgstraße 3
04655 Kohren-Salis
T: +49 (0) 34344 61309
F: +49 (0) 34344 61383
Ansprechpartner Technik Falk Schulze
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Gnandstein
Museologe & Technischer Leiter
Burgstraße 3
04655 Kohren-Salis
T: +49 (0) 34344 61309
F: +49 (0) 34344 61383
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache, Privatwohnungen in der Burg ausgenommen

Im 13. Jahrhundert zum Schutz der Wege und Handelsstraßen im Kohrener Land gegründet, war die romanische Burg Gnandstein ein weithin sichtbares Zeichen wettinischer Macht. Der mächtige Bergfried und die umgebende Ringmauer künden noch heute von dieser Zeit. Die übrigen Burggebäude wurden in späteren Jahrhunderten weithin überformt. Die äußere Gestalt Gnandsteins prägen vor allem die Renaissancefassaden des viergeschossigen Südflügels sowie der teilweise barock gestaltete Haupthof. In den ehemaligen Wohngebäuden sind heute Hotelzimmer untergebracht, weite Teile der Burg werden museal genutzt. Authentische Kulissen bieten die Burgzugänge, der Rittersaal sowie die kunstvoll überwölbte und mit wertvollen Altären ausgestattete Kapelle.


im Leipziger Land bei Kohren-Sahlis, ca. 45 km südlich von Leipzig


museale Nutzung, kleinere Veranstaltungen


Baumaßnahmen an Südflügel und Außenfassade beendet, Innenausbau des gesamten Gebäudes erfolgt, laufende Sanierungsarbeiten


Straßenseitig erhebt sich der mächtige viergeschossige Südflügel der Burg Gnandstein, die heute glatte, undekorierte Putzfassade zierten im Original Renaissancefriese. Der Zugang zur Burg erfolgt durch ein Torhaus aus dem 14. Jh., von dem aus, am nördlich angrenzenden Palas vorbei, der Vorhof (Torzwinger) mit einem Wehrgang aus dem 19. Jh. erschlossen wird. Den von Arkadengängen umgebene Haupthof, der ehemaligen Unterburg, begrenzen das Brunnenhaus, der Südflügel, der heute gastronomisch genutzte Westflügel sowie der Kapellenflügel. Nach Osten hin flankiert den Hof ein Wohnbau aus dem 17. Jh., daran anschließend der Turmhof mit dem Bergfried der ehemaligen Oberburg. Gestalt geben Burg Gnandstein vor allem die Renaissancefassaden, teilweise noch mit gotischen Fenstern, sowie die barocken An- und Umbauten mit schlichter Formgebung vor allem im Haupthof. Der 33 m hohe, von Zinnen bekrönte Bergfried überragt die Anlage.


Romanik
Gotik
Barock
Sächsischer Barock


um 1200 Baubeginn


13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Burginnern ist insbesondere der Saalbau als Teil des Palas bemerkenswert. Er beherbergt im 3. OG den Fest- oder Rittersaal mit seltenen spätromanischen Fensterarkaden, die nischenartig angelegt und mit Fensterbänken ausgestattet sind. Desweiteren weist der Saal eine Holzbalkendecke und einen Dielenfußboden auf. Einen weiteren Höhepunkt bildet die Burgkapelle, die ein sternenförmiges Zellengewölbe sowie eine Empore aufweist. Original erhalten sind ebenfalls einige künstlerisch hochrangige Altäre, darunter ein spätgotischer Marienaltar von Peter Breuer. Zahlreiche Räume auf Gnandstein sind heute im Rahmen musealer Präsentationen der Öffentlichkeit zugänglich, so verfügt Burg Gnandstein über eine Sammlung von Bauernmöbeln und Alltagsgegenständen. Der Süd- und der Westflügel werden heute als Hotel bzw. gastronomisch genutzt.


Burg im 13 Jh. von Gefolgsleuten des Meißner Markgrafen zum Schutz der Siedlung und der Handelswege erbaut. 1409 Belehnung der Familie von Einsiedel mit der Herrschaft Gnandstein. Maßgeblicher Umbau der mittelalterlichen Burg zum Schloss Ende des 15. Jhs., Anlage eines Wendelssteins und Errichtung einer Kapelle sowie von Wohngebäuden. Nach Zerstörungen vor allem im Dreißigjährigen Krieg weitere bauliche Veränderungen im 17. Jh. Um 1680 zusätzlicher Wohnbau hinzugefügt desweiteren barocke Gestaltung der Hoffassade. Burg im Besitz der Familie von Einsiedel bis 1945, seit 1932 Burgmuseum existent. Umfangreiche archäologische Grabungen und folgende Rekonstruktionen seit 1990. Seit 1992 im Eigentum des Freistaates Sachsen.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss und Lageplan der Burg auf der Internetseite einzusehen


ausreichend Räume vorhanden, nach Absprache Museumsräume mitzunutzen


Starkstromanschlüsse vorhanden, aber nicht in allen Bereichen verfügbar, Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen zu nutzen


sechs Geschosse (-2. KG, -1. KG, EG, 1. - 4. OG)


Treppenaufgänge zu allen Bereichen vorhanden, Eignung für Techink- und Materialtransport individuell zu erfragen


keine Aufzüge in der Burg verfügbar


Deckenhöhen reichen von 3 m - 7 m, normale Belastung in fast allen Räumen möglich, Ausnahme: Kaisersaal: max. Belastung von 75 kg/qm


im Außenbereich keine Einschränkungen, in den Innenräumen aufgrund kleiner Fensteröffnungen tw. sehr dunkel


ruhige Lage, verstärkter Besucherverkehr im Frühjahr und im Herbst


sehr großer öffentlicher und kostenpflichtiger Parkplatz vor dem Burggelände vorhanden, Burg selbst verfügt nur über wenige eigene Stellflächen, Burghof für Kleintransporter befahrbar


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 60-Ronneburg; A4/A72 - Abfahrt 20-Niederfrohna; A9/A38 - Abfahrt Leipzig-Süd
Bahn Bhf. Frohburg (ca. 6 km entfernt), Bhf. Geithain (ca. 10 km entfernt), Bhf. Altenburg (ca. 15 km entfernt)
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Unterlagen zur Burg Gnandstein im Hausarchiv einzusehen, Originale im Sächsischen Staatsarchiv archiviert, Anfragen über das Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden, Archivstraße 14, 01097 Dresden, Tel.: +49 351 80060
Erfahrung mit Dreharbeiten bisher vorrangig TV-Produktionen, u. a. Geschichte Mitteldeutschlands, Baedecker Tour (MDR), Regio TV Chemnitz