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Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrikgebäude und Schlot

  • Energiefabrik Knappenrode, Umschlagbahnhof

  • Energiefabrik Knappenrode, Blick vom Treppenturm

  • Energiefabrik Knappenrode, Blick vom Dach der Fabrik

  • Energiefabrik Knappenrode, Nebengebäude

  • Energiefabrik Knappenrode, Zechenhaus

  • Energiefabrik Knappenrode, Eingangsbereich

  • Energiefabrik Knappenrode, Waschkaue/Wäscherolle

  • Energiefabrik Knappenrode, Blick auf die Fabriken

  • Energiefabrik Knappenrode, Treppenturm

  • Energiefabrik Knappenrode, Schrägförderbrücke, Event.Werkstatt (Kühlhaus 4)

  • Energiefabrik Knappenrode, Findlingspyramide, Blick zum Graureihersee

  • Energiefabrik Knappenrode, Blick auf die Nebengebäude

  • Energiefabrik Knappenrode, Umschlagbahnhof

  • Energiefabrik Knappenrode, Veranstaltungsfläche

  • Energiefabrik Knappenrode, historische Bergbautechnik

  • Energiefabrik Knappenrode, Steigerhaus und Förderturm

  • Energiefabrik Knappenrode, Steigerhaus

  • Energiefabrik Knappenrode, Tiefbaustrecke/Stollen

  • Energiefabrik Knappenrode, künstliche Ruine

  • Energiefabrik Knappenrode, Draisinenstrecke

  • Energiefabrik Knappenrode, Draisinenstrecke

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabriktor, Eingang

  • Hoyerswerda OT Knappenrode, ehem. Gasthof der Werkssiedlung

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 2, Fabrikhalle

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 2, Fabrikhalle

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 3, Motorenlager

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 3, Motorenlager

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik innen

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik innen

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 1, Pressensaal

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 1, Pressensaal

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik 1, Pressensaal

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrik innen

  • Energiefabrik Knappenrode, Förderbänder

  • Energiefabrik Knappenrode, Förderbänder

  • Energiefabrik Knappenrode, Waschkaue, Umkleide

  • Energiefabrik Knappenrode, Waschkaue, Duschen

  • Energiefabrik Knappenrode, Turbinensaal, Schaltwarte

  • Energiefabrik Knappenrode, Turbinensaal, Schaltkästen

  • Energiefabrik Knappenrode, Fabrikbüro

  • Energiefabrik Knappenrode, Gang mit Stahltreppe

  • Energiefabrik Knappenrode, Kraftzentrale

  • Energiefabrik Knappenrode, Event.Werkstatt (Kühlhaus 4)


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode
Bauten für Industrie und Handel » Industrie » Bergbau
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Bautzen
Adresse Ernst-Thälmann-Straße 8
02977 Hoyerswerda OT Knappenrode
Internet http://energiefabrik-knappenrode.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Kirstin Zinke
Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode
Museumsleiterin
Ernst-Thälmann-Straße 8
02977 Hoyerswerda OT Knappenrode
T: +49 (0) 3571 604267
Ansprechpartner
vor Ort
Marcel Linack
Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode
Stellv. Museumsleiter
Ernst-Thälmann-Straße 8
02977 Hoyerswerda OT Knappenrode
T: +49 (0) 3571 604269
F: +49 (0) 3571 604275
Ansprechpartner Technik Marcel Linack
Sächsisches Industriemuseum - Energiefabrik Knappenrode
Stellv. Museumsleiter
Ernst-Thälmann-Straße 8
02977 Hoyerswerda OT Knappenrode
T: +49 (0) 3571 604269
F: +49 (0) 3571 604275
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache, in den Räumen keine Pyrotechnik erlaubt (Gefahr durch Kohlestaub!)

Das Industriemuseum der Energiefabrik Knappenrode ist ein Backsteinkunstwerk, errichtet in Elementen der Sachlichkeit und des Jugendstils. Drei aneinandergereihte, imposante ziegelrote Brikettfabriken dominieren das Industriegelände, das älteste dieser Fabrikgebäude wurde in den Jahren 1914 bis 1918 errichtet. Die mehrgeschossige Industriearchitektur diente fast 80 Jahre lang der Brikettproduktion, bis 1993 die letzte Schicht endete und die Produktion mit einem Mal stillstand. Von da ab scheint die Zeit in der verlassenen Fabrik vom Erdgeschoss bis in den Dachboden stehengeblieben zu sein. Arbeitsplätze aus der Zeit von 1985-1993 blieben erhalten. Original belassen sind u. a. Pausenräume und die Sanitäreinrichtungen (Waschkaue), Arbeitskleidung, Werkzeug und Maschinenbestand. Die historische Brikettiertechnik ist in ihrem ursprünglichen Zusammenhang erlebbar. Auf dem Gelände befindet sich zudem eine Draisinenstrecke, ein Umschlagbahnhof mit historischer Eisenbahntechnik, ein Förderturm und ein unterirdischer Stollengang, ein Steigerhaus, historische Bergbautechnik (LMBV) u. v. m. (siehe Imagefilm)


südöstlich von Hoyerswerda, an der am Rande eines ehemaligen, gefluteten Tagebaus (Graureihersee, Speicher Knappenrode, Speicherbecken Lohsa/Restloch Morka); vor der für die Fabrik errichteten Werkssiedlung mit erhaltenem, leerstehendem Gasthof (Eigentum der Stadt Hoyerswerda)


museale Nutzung, historische Fabrikhallen dokumentieren die Funktionsweise der Brikettfabrik, Dauer- und Sonderausstellungen; Vermietung einiger Räume für Veranstaltungen, autark nutzbare Räume vorhanden


saniert, die Fabrik- und Maschinenhallen teilweise im Originalzustand belassen bzw. behutsam rekonstruiert, für Besucher durch Geländer etc. abgesichert


Herzstück des Bergbaumuseums sind die drei mehrgeschossigen Fabriken, erbaut ab 1914 in der Industriearchitektur der Gründerzeit aus typischem rotem Backstein mit klar gegliederten, schlicht geschmückten Fassaden, Nebengebäude wie das Kühlhaus, die Esse sowie Zechen- und Verwaltungshaus sind dem Baustil angepasst und geben der Industrieanlage ein einheitliches Bild


Jahrhundertwende
Gründerzeit


1914-1918


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


im Turbinenhaus und im Fabrikgebäude sind die Maschinen der historischen Brikettiertechnik fast lückenlos erhalten sowie an ihrem Einsatzort belassen, daher im Produktionskontext erlebbar: Fördersysteme, Mühlen, Rüttelsiebe, Dampfpressen (z. T. aus dem Jahre 1918), Trockner, Kühlanlagen, Kraftwerksturbinen, Galerien, Leitstände; im Informationszentrum, Kühlhaus u.a. Räumen museale Einrichtung; in der Waschkaue hängen noch immer die Anzüge und Schuhe der Bergarbeiter der letzten Schicht, auch Wasch- und Duschräume sind im Originalzustand erhalten


Brikettfabrik während des 1. Weltkriegs von Joseph Werminghoff errichtet, einem preußischen Großindustriellen und Generaldirektor der Eintracht Braunkohlewerke und Brikettfabriken AG; 1918 Betriebsaufnahme der Brikettfabrik I, Rohmaterial für die Briketts, Braunkohle, lieferten die riesigen Tagebaus aus der Umgebung, Bau der beiden weiteren Fabriken während der 1920er Jahre, 1923 Einbau der ersten Elektropresse, 1947 Demontage des gesamten Maschinenbestandes durch die sowjetische Besatzungsmacht, ab Mai 1948 Wiederaufnahme der Produktion, Umbenennung des Werkes in "Glückauf", 1968 höchste Jahresleistung von 1.577.00 t Briketts erreicht, 1993 Einstellung der Produktion, Maßnahmen zum Bestandserhalt und die Einrichtung des Museums beginnen, ein Drittel des Geländes wurde saniert und zu einem über und unter Tage begehbaren musealen Ort umfunktioniert, das Konzept zieht die Anschaulichkeit und Erlebbarkeit von Industriegeschichte gegenüber der bloßen Konservierung von Exponaten vor


Drehbedingungen vor Ort

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25 Hektar großes Areal, entlang des Hauptweges reihen sich mehr als ein Dutzend Ausstellungs- und Erlebnisbereiche, der Lageplan ist bei der Museumsleitung erhältlich


Garderobenräume sind vorhanden.

Regulär vermietet werden:
- Konferenzraum [BIZ] (42 m²)
- Kraftzentrale* (schließt an Turbinensaal an, 200 m²; kein Wasseranschluss)
- Umschlagbahnhof* (219 m²; kein Wasseranschluss, unbeheizt)
- Ofensaal* (183 m² + 150 m²; keine E-Installation, kein Wasseranschluss, unbeheizt)
- Zechenhaus (ehem. Schankwirtschaft, Veranstaltungsraum bis 40 P.)
- Event:Werkstatt (ehem. Kühlhaus 4, Tagungs- und Feierlocation bis 200 P.)
- weitere Räumlichkeiten auf Anfrage
*fehlende Medien sind jedoch nach Absprache herstellbar


Normal- und Starkstromanschlüsse sowie Wasseranschlüsse auf dem Gelände vorhanden (jedoch nicht in allen Räumen), ebenso Duschen und Besuchertoiletten vorhanden


EG, 1. OG, 2. OG, 3. OG, 4. OG, (5. OG)


Zugang zu den Hallen im EG durch große Fabriktore möglich; obere Etagen schwieriger zu erreichen, Zugang über 0,90 m breite Stahlgittertreppen und -laufgänge;

22 m hoher Treppenturm aus Stahl (122 Stufen) mit Steg in die von Kohlestaub geschwärzten Maschinensäle


kleiner Lastenaufzug bis 4. OG in Fabrik 1 vorhanden


Deckenbelastung unterschiedlich, für die einzelnen Gebäude nicht bekannt, extreme Belastung möglich; verschiedene Deckenhöhen in den Fabriketagen


im weitläufigen Außenbereich allseitiger Lichteinfall, in den Maschinenräumen dunkel, kleine Fenster


ruhige Lage außerhalb der Ortschaft, keine größere Straße;
3 x täglich an Öffnungstagen Signal der Fabriksirene (abschaltbar)


auf dem Museumsgelände 70 Stellplätze, erweiterbar auf 120 Stellplätze
vor dem Museumstor 50 Pkw-Stellplätze, weitere auf Anfrage


Verkehrsanbindung

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Auto A13 - Abfahrt 14-Großräschen in etwa 45 km Entfernung, weiter auf B96,
A4 - Abfahrt 83-Hermsdorf in etwa 55 km Entfernung, weiter auf B97
Bahn Bhf. Hoyerswerda in etwa 10 km Entfernung
Flugzeug Flughafen Dresden in etwa 65 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Museum dokumentiert die Geschichte des Bergbaus in der Lausitz, Experten und Archiv über die Museumsleitung anzufragen; Kontakt zu ehemaligen Bergarbeitern ist möglich, evtl. als Komparsen einzusetzen; Förderverein mit ca. 100 Mitgliedern

Rundkurs mit Handhebeldraisine auf 2,6 km von April bis Oktober für Besucher in Betrieb, 2 Draisinen (für 1x7 und 1x10 P.), Kamerafahrzeug kann streckenweise parallel zur Draisine fahren
Erfahrung mit Dreharbeiten Musikvideoproduktion, Werbeaufnahmen bzw. Filmaufnahmen zu Dokumentationszwecken; TV-Berichterstattung; die Museumsleitung steht Filmprojekten sehr offen gegenüber