mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Konsumzentrale Leipzig

  • Haupteingang, Norden

  • Foyer, EG

  • Foyer, EG

  • Treppenhaus, EG - 1. OG

  • Flur

  • Flur

  • Foyer, DG

  • Foyer, DG

  • historischer Tagungssaal, DG

  • historischer Festsaal, DG

  • historischer Festsaal, DG

  • Dachterrasse am historischen Festsaal

  • Dachterrasse

  • Dachterrasse, Stadtteilpark Plagwitz

  • Nordseite, Industriestraße

  • Nordseite, Industriestraße

  • Nordseite, Einfahrt zum Hof

  • Südseite, Hofausfahrt zur Industriestraße

  • Hof, Ausfahrt zur Industriestraße

  • Hof, Ausfahrt zur Industriestraße

  • Hof, Zufahrt Tiefgarage

  • Zufahrt Tiefgarage

  • Zufahrt Tiefgarage

  • Tiefgarage


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Konsumzentrale Leipzig
Verwaltungs- und Sozialbauten » Finanz- und Verwaltungsbauten » Bürogebäude
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig, Stadt
Adresse Industriestraße 85-95
04229 Leipzig
Internet www.konsum-leipzig.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dirk Thärichen
Konsumgenossenschaft Leipzig eG
Vorstandssprecher
Industriestraße 85-95
04229 Leipzig
T: +49 (0) 341 4984331
F: +49 (0) 341 4804312
Ansprechpartner
vor Ort
Kathleen Linge
Konsumgenossenschaft Leipzig eG
Abteilungsleiterin Marketing/Kommunikation
Industriestraße 85-95
04229 Leipzig
T: +49 (0) 341 4984360
M: +49 (0) 174 3110131
F: +49 (0) 341 4804312
Ansprechpartner Technik Hans-Jürgen Köhn
Konsumgenossenschaft Leipzig eG
Abteilungsleiter Immobilien/Technik
Industriestraße 85-95
04229 Leipzig
T: +49 (0) 341 4984271
M: +49 (0) 174 3110116
F: +49 (0) 341 4984203
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Der Consum-Verein in Leipzig-Plagwitz war einer der ältesten und größten arbeitergenossenschaftlichen Konsumvereine Deutschlands, gegründet 1884. Anfang der 1930er Jahre entsteht die neue Verwaltungs- und Produktionszentrale der expandierenden Konsumgenossenschaft nach Plänen von Fritz Höger aus Hamburg. Sein Entwurf ist von den Formen der riesiger Ozeandampfer inspiriert. Die Architektur des lang gestreckten Baus mit der markanten Backsteinfassade beeindruckt in durch die schlichte Modernität ihrer Formen. Hervorzuheben ist die nahezu vollständig erhaltene und restaurierte Inneneinrichtung, vor allem das mit türkisfarbigen Kacheln verkleidete Foyer und Haupttreppenhaus. Schmuckstück des heute multifunktional genutzten Bauwerks ist der historische Festsaal, von dem aus sich eine Dachterrasse mit herrlichem Blick auf den Stadtteil Plagwitz eröffnet.


im Stadtteil Plagwitz; innenstadtnah südwestlich des Leipziger Stadtzentrums; nahe des Karl-Heine-Kanals


Gewerbeort für immissionsarmes Gewerbe, Sitz der Verwaltung und des Mitgliederbüros der Konsumgenossenschaft Leipzig eG auf zwei Etagen im Südflügel, als Mieter haben sich derzeit über 45 kleinere und größere Unternehmen angesiedelt, darunter mehrere aus der Medienbranche, das ehemalige "Büro" MDR Tatorts Leipzig ist inzwischen dauerhaft vermietet;
Veranstaltungsort für Tagungen, Konferenzen, Versammlungen, Feiern


Ausbau zu einer modernen, leistungsfähigen Gewerbeimmobilie durch schrittweise Schaffung von Gewerbeflächen


Die Pläne für den Neubau der Zentrale des Consum-Vereins Plagwitz entwarf Fritz Höger, Vertreter des Backstein-Expressionismus in Norddeutschland. Er verband die Formensprache des Neuen Bauens, der Neuen Sachlichkeit, mit traditionellen Baumaterialien. So ist die Fassade des Stahlbetonskelettbaus mit verschiedenfarbig abgesetzten Klinkern verkleidet. Abgerundete Ecken an den Eingängen, eine schiffsartige Höhenstaffelung und das markante, turmartig hervorgehobene Treppenhaus bestimmen maßgeblich den Gebäudeeindruck von der Eingangsseite. Bandartig zusammengefasste Fenster mit Buckelglasscheiben unterstreichen die stark horizontale Wirkung des Baus.


Klassische Moderne
Expressionismus
Moderne zeitgenössische Architektur
Neue Sachlichkeit


1929-32


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Inneneinrichtung wurde weitgehend original erhalten und restauriert, hervorzuheben sind das mit türkis geflammten Emaillefliesen ausgestattete Foyer und Haupttreppenhaus, beide mit Dielenboden, dunkel abgesetzten Holztüren und -verkleidungen an den Wänden, Kugelleuchten sowie rot-messingfarbenem Treppengeländer aus genieteten Flachstahlprofilen. Der kleinere historische Tagungssaal mit dunklen Holzfurnieren, Parkett und moderner Bestuhlung; der größere historische Festsaal mit hellen Natursteinen ausgekleidet, umlaufende Fensterfont, kleine Bühne, aufgereihte Kugellampen, Verbindungsfenster zur ehemaligen Küche. Hier ebenfalls modernes, veranstaltungsgerechtes Mobiliar, Ausgang zur Terrasse auf der Nordseite. Büro- und Konferenzräume mit zeitgemäßer, nutzungsgebundener Einrichtung.


1884 Gründung des Consum-Vereins Plagwitz, damals Sitz in der heutigen Industriestraße 85/89; 1929-31 Errichtung der Konsumzentrale mit Kontor- und Lagerhaus, Erneuerung der Dachaufbauten und Verkleiden der Fassaden der alten Gebäude mit Klinkern, Unterkellerung des Hofes und Ausbau der Tiefgarage, Sitz zahlreicher Produktionsbetriebe auf dem Gelände, 1942 Auflösung des Consum-Vereins, 1946 Neugründung der Konsumgenossenschaft Leipzig-Plagwitz, 1960 Zusammenschluss mit den anderen Leipziger Konsumgenossenschaften, bis heute Sitz der Konsumgenossenschaft Leipzig eG und Vermietung der Gewerbeflächen an Firmen.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

Gebäude mit insgesamt 185 m Straßenlänge, Grundstückstiefe 65 m, Grundrisse der einzelnen Etagen der Konsumzentrale vorhanden, anzufragen bei Herrn Köhn; historischer Festsaal ca. 26 m x 10 m, historischer Tagungssaal ca. 16 m x 8 m, Terrasse insgesamt ca. 60 m lang; Türmaße für Materialtransport: 2 Haupteingangstüren 1 m breit und 2,20 m hoch, Türen zum historischen Festsaal 1,35 m breit x 2,00 m hoch; Tür zur Terrasse 1,30 m breit x 2,50 m hoch; Tür zum historischen Tagungssaal 1,50 m breit x 2,20 m hoch


in Abhängigkeit vom Vermietungsstand können moderne Büro- und Konferenzräume und Lagerflächen in verschiedenen Größen zur Verfügung gestellt werden; Präsentationstechnik, Tonanlagen, Bühnen kann bereitgestellt werden; Ansprechpartnerin für Catering in der Konsumgenossenschaft Leipzig eG ist Szilvia Schaller, Kundenberaterin Lofex, T: +49 341 4984285, schaller@lofex.de, www.lofex.de


Kraftstrom im Kellerbereich vorhanden, nicht in den OGs, im mehrgeschossigen Lagergebäude in jeder Etage Kraftstrom vorhanden, Normalstrom überall verfügbar; sanitäre Einrichtungen und Wasseranschlüsse in jeder Etage installiert


EG, 1.-3. OG, DG


zu den Sälen im DG führt eine große Haupttreppe, Breite 1,50 m


im gesamtem Komplex mehrere Aufzüge vorhanden, im Bürogebäude Personenaufzüge, im Lagergebäude und in der Werkstatt jeweils Lastenaufzüge


unterschiedliche Deckenhöhen, max. Belastung 450 kg/qm, in den Sälen im DG bis zu 350 kg/qm


im Treppenhaus viel Tageslichteinfall über Fensterfront; in den Bürogängen kaum natürliches Licht; im DG im historischen Festsaal und auf der Dachterrasse hell durch umlaufende Fenster, durch Rollos verdunkelbar; im historischen Tagungssaal im DG dunkler durch holzvertäfelte Wände


weitestgehend ruhig; im Hof verkehren Fahrzeuge ansässiger Firmen, mäßige Verkehrsgeräusche an der Industriestraße


Hof befahrbar bis 7,5 t, Höhe 3,95 m; Stellplätze im Hof, Tiefgarage (1 UG) mit Zufahrt im Hof und Parkplätze vor dem Gebäude auf der Industriestraße vorhanden


Verkehrsanbindung

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Auto A9 - Abfahrt 17-Leipzig-West in etwa 13 km Entfernung,
A14 - Abfahrt 26-Leipzig-Ost in etwa 14 km Entfernung
Bahn ICE-/IC-Anbindung über Leipzig Hbf. in etwa 5 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.lvb.de)
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de) in etwa 24 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Unterlagen zum Konsumvereinsbewegung in Leipzig sind im Sächsischen Wirtschaftsarchiv e.V., das sich ebenfalls in der Konsumzentrale befindet, archiviert (www.swa-leipzig.de)
Erfahrung mit Dreharbeiten in der Konsumzentrale und in der Industriestraße in der Vergangenheit verschiedene Szenen zu TV-Spielfilmen abgedreht, z. B.:
Das dritte Sterben (2017), MDR Tatort mit Kommissaren Saalfeld und Keppler (2007-2014), Soko Leipzig, Nacht über Berlin (2012), 10 Sekunden (2007), Damals nach dem Krieg (2007), Die Frau vom Checkpoint Charlie (2006), Damals in der DDR (2004/2005), Hunger auf Leben (2003)