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Burg Falkenstein

  • Burg Falkenstein

  • Burgansicht, Osten

  • Eingangstor, Osten

  • Gotische Küche

  • Gotische Küche

  • Kapelle

  • Königssaal

  • Kernburg, Westflügel

  • Burghof, Tordurchfahrt, Osten

  • Kernburg, Westflügel, Osten

  • Kernburg, Südflügel, Norden

  • Kernburg, Nordflügel, Süden

  • Rittersaal

  • Rittersaal

  • Museum

  • Museum

  • Museum

  • Museum

  • Biedermeierzimmer

  • Vorburg mit Altan

  • Altan, Blick nach Westen

  • Außen, Westen

  • Blick vom Vorhof zum Ausgang nach Süden

  • Blick auf die Burg


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Burg Falkenstein
Herrschaftsbauten » Burgen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Burg Falkenstein
06543 Pansfelde
Internet www.burg-falkenstein.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Marion Gacek
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt I OT Leitzkau
Juristin
Am Schloss 4
39279 Gommern OT Gommern
T: +49 (0) 39241 93432
F: +49 (0) 39241 93434
Ansprechpartner
vor Ort
Joachim Schymalla
Museum Burg Falkenstein
Museumsleiter
06543 Falkenstein/Harz OTPansfelde
T: +49 (0) 34743 5355913
F: +49 (0) 34743 5355920
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache unter Berücksichtigung geplanter Veranstaltungen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Die Burg Falkenstein wurde 1120 von Burchard von Conradsburg errichtet und diente bis in das 14. Jahrhundert den Falkensteiner Grafen als einer ihrer Wohnsitze. Die Burg über dem Selketal zählt zu den bekanntesten Burgen nicht nur des Harzes, obwohl sie weder geschichtlich noch bauhistorisch zu den bedeutsamsten gehört. Trotz einiger Veränderungen ist der Burg ihr mittelalterliches Erscheinungsbild mit Tor, Ostbastion, Vorburg, Altan, Mittelhof und Kernburg erhalten geblieben. So findet der Betrachter in ihr genau die romantische mittelalterliche Erscheinung, die er in der wäldlichen Einsamkeit des Harzes erwartet. Alte Traditionen der Falknerei bewahrend zeigen heute in der Vorburg Mitarbeiter einer Falknerei ihre Arbeit mit Falken, Adlern, Bussarden, Geiern und Uhus dem interessierten Publikum.


Die Burg liegt im Harz zwischen Ermsleben und Pansfelde im Naturschutzgebiet auf einem Bergsporn.


Museum, Burgfeste, Trauungen, Konzerte, Falkenhof


Die Anlage ist zum größten Teil saniert.


Die gesamte Burg wird von einer 17m hohen und 4m dicken Schildmauer geschützt. In das Innere der Burg gelangt man heute durch das letzte von ehemals sieben Toren. Die Vorburg diente als Wirtschaftshof, die Fachwerkbauten waren direkt an der Außenmauer errichtet. Der Altan, westlichster Punkt und ursprünglich ein Rundturm, wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Die Kernburg zeugt von verschiedentlichen Bauaktivitäten der Burgherren. Die Sakristei wurde auf einem romanischen Vorgängerbau errichtet, sie zeigt ein frühgotisches Kreuzgratgewölbe. Der Westflügel der Kernburg wurde um 1560/70 mit einem Fachwerkaufsatz versehen, der mit seiner reichhaltigen Ornamentik zur Blütezeit des niedersächsischen Fachwerks gehört. Der die Kernburg dominierende Bergfried wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf 33m aufgestockt, im Fuße des Turmes befindet sich das Verlies. Romanische Elemente und die zweigeschossige Fachwerkbauweise aus dem 15. Jahrhundert prägen den Nordflügel. An der Südseite der Kernburg befindet sich die spätgotische Küche mit 17m hohem Kaminabzug. Der Renasissancetreppenturm stammt aus dem Jahr 1601, der Fachwerktreppenturm vom Ende des 17. Jahrhunderts.
weitere Informationen
Zeittafel


Romanik
Renaissance
Volksbauweise
Fachwerk


1120 erbaut


11. Jahrhundert - 12. Jahrhundert, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Inneneinrichtung reicht von der wiederhergestellten spätgotischen Küche über vielzählige Zimmer und Säle mit Einrichtungen aus Renaissance, Barock und Biedermeier. Besonders erwähnenswert sind der Rittersaal mit Stukkaturen von 1575 sowie Bohlen und Kaminen aus dem 17. Jahrhundert und das Biedermeierzimmer. Dieses ist mit einer Lärchenholzvertäfelung von 1920 versehen und mit elegantem Biedermeier-Mobiliar ausgestattet, zu dem ein noch immer bespielbarer Pleyel-Flügel gehört. Das Königszimmer, der ehemalige Alte Saal, erhielt im 19. Jahrhundert einen neugotischen Umbau und wird heute als Veranstaltungssaal genutzt.


Um 1120 und 1155 wurden die Konradsburger Grafen als Herren von Falkenstein erwähnt. Im 12. und 13. Jahrhundert erfolgten die ersten baulichen Veränderungen und Erweiterungen auf dem Falkenstein. Burchhard der V. schenkt 1332 die Burg und Herrschaft Falkenstein mit allem Zubehör dem Domstift Halberstadt. 1449 wurden die Herren von Asseburg als Erblehen benannt. Grundelegende Sanierungen erfolgten nun im 15. und 17. Jahrhundert. Die Burg wurde Ende des 18. Jahrhunderts zugunsten des neuen Wohnsitzes Schloß Meisdorf aufgegeben und diente nun als Sommer- und Jagdresidenz. Letzte Umbauten erfolgten Anfang des 20. Jahrhunderts. Nach 1945 wurde die Anlage als Museum erschlossen.


Drehbedingungen vor Ort

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Ein Grundriss ist bei der Museumsleitung erhältlich.


Zusätzliche Räume sind in der Gaststätte vorhanden.


Stark- und Normalstromanschluss, Wasseranschluss und sanitäre Anlagen sind vorhanden.


KG, EG, 1.OG, 2.OG


Die Treppenaufgänge haben eine Breite von 0,79m bis 3,00m. Die Türen sind ca. 1,87m breit und 2,00m hoch.


Die Deckenhöhe (Balken) beträgt mindestens 2,50m.


In den Zimmern und Sälen ist Zusatzlicht erforderlich, teilweise sind Ausstattung und Mobiliar sehr dunkel.


Die Burg hat eine sehr absolut ruhige Lage im Naturschutzgebiet.


Parkplätze gibt es für 25 PKW, direkte Anfahrt mit dem Auto kann über eine Sondergenehmigung geregelt werden.


Verkehrsanbindung

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Auto A14 Abf. Halle, B242 RiHarzgerode, Abzweig Pansfelde,
Der Zugang zur Burg erfolgt von der Kreuzung L230/K1344 vom Südosten aus, an der K1344 gibt es unterhalb der Burg Falkenstein einen großen Besucherparkplatz, von hier aus geht es zu Fuß bis zur Burg.
ACHTUNG: die direkte Anfahrt über den Wirtschaftsweg vom Parklpatz aus ist nur mit vorher eingeholter Sondergenehmigung möglich.
Bahn Bhf. Harzgerode
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Auf dem Gelände gibt es eine Falknerei, die nach alter Tradition den Umgang mit Greifvögeln betreibt.

Presseanfragen und Ansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit:
Eta Erlhofer-Helten, MA
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Leitung Zentrale Aufgaben I Kommunikation
Moritzburgring 2-4
06108 Halle (Saale)
T: +49 345 4704999910
F: +49 345 4704999920
eta.erlhofer-helten@dome-schloesser.de
www.dome-schloesser.de

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitungen in der Region Harz finden Sie in den Handouts "Produktionszentrum Quedlinburg/Harz" und "Produktionszentrum Wernigerode/Harz" .

weitere Linkempfehlungen:
Filmtourismus
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/unesco-welterbe/quedlinburg
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Hier wurden bereits viele Spielfilme und Fernsehbeiträge gedreht, u.a.:
"Sechs auf einen Streich - Prinz Himmelblau und Prinzessin Lupine", Bremedia Produktion GmbH, 2016
"Sechs auf einen Streich - Jorinde und Joringel", Antaeus Film GmbH, 2011
"Geschichte Mitteldeutschlands - Liebe im Mittelalter", Saxonia Entertainment GmbH, 2011
"Geschichte Mitteldeutschlands - Kaiserin Adelheid ", Ottonia Media GmbH, 2010
"Mystery Challenge - Der Fluch von Burg Falkenstein", Ever Emotion Media Group GmbH, (2008 | Folgen 1 - 5), KIKA
"Geschichte Mitteldeutschlands - Theophanu", Ottonia Media GmbH, 2004
"Geschichte Mitteldeutschlands - Otto der Große", Ottonia Media GmbH, 2002
"König Phantasios", DDR, 1990
"Die Geschicnte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Fallada", DEFA, 1988
"Polizeiruf 110 - Die Entdeckung", DDR-Fernsehen, 1980
"Die Gänsehirtin am Brunnen", DEFA, 1979
"Spuk unterm Riesenrad", DDR Fernsehen, 1978
"Schneeweißchen und Rosenrot", DEFA, 1978
weitere Informationen

Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)