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Altstadt Grimma

  • Markt, Rathaus, Nordwestseite

  • Markt, Rathaus, Nordwestseite

  • Lorenzstraße

  • Markt, Brunnen

  • Blick zum Markt

  • Blick zur Lorenzstraße

  • Rathaus, Bürgermeisterzimmer

  • Rathaus, Bürgermeisterzimmer

  • Markt 23, Treppenhaus

  • Markt 23, Räume

  • Lange Straße

  • Lange Straße

  • Lange Straße

  • Blick von der Mühlstraße zur Frauenkirche

  • Bahnhof Grimma


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Altstadt Grimma
Stadtmotive » Stadtensembles » Stadtkern
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig
Adresse Markt
04668 Grimma
Internet www.grimma.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Sebastian Bachran
Stadtverwaltung Grimma | Büro des Oberbürgermeisters
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Markt 17
04668 Grimma
T: +49 (0) 3437 9858-215
Ansprechpartner
vor Ort
Sebastian Bachran
Stadtverwaltung Grimma | Büro des Oberbürgermeisters
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Markt 17
04668 Grimma
T: +49 (0) 3437 9858-215
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine generellen Einschränkungen, nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine generellen Einschränkungen, nach Absprache

Das über achthundertjährige Grimma verfügt aufgrund geringer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg über einen nahezu vollständig erhaltenen Stadtkern. Um den Markt mit dem berühmten freistehenden Rathaus im Renaissancestil gruppieren sich schlichte Bürgerhäuser, deren Fassaden vornehmlich durch Renaissanceelemente und Barockschmuck geprägt sind. Die Grimmaer Altstadt grenzt unmittelbar an die Mulde, der Fluss und seine Überquerungen bestimmen seit jeher das Bild der Kleinstadt entscheidend mit. So bietet Grimma durch seine Lage im Muldental auch eine idyllische Umgebung, die flussabwärts von Nerchau über Höfgen bis nach Nimbschen mit vielen kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten aufwartet.


im Muldental, ca. 30 km südöstlich von Leipzig gelegen


Wohn- und Geschäftshäuser


größtensteils gut, Bebauung zu ca. 80% saniert


Bebauung der Altstadt geschlossen erhalten, der Innenstadtkern ist in seinen Grundzügen seit dem Mittelalter nahezu unverändert geblieben. Häuser stehen meist mit ihrer Traufseite zur Straße, schlichte Barock- und Renaissancefassaden mit Sandsteinfenstergewänden, Sitznischenportalen, Ziergiebeln, Erkern etc. Die vierseitige Marktbebauung zählt insgesamt 26 Häuser, viele mit Treppentürmen Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoss und Renaissancedecken aus Holz. Hervorzuheben sind die Häuser Nr. 11, um 1800 Druckerei des Verlegers Göschen mit zweigeschossigem geschmückten Erker, Nr. 17, im Barock überformtes Renaissance-Stadthaus, Nr. 23, Barockhaus von 1738 mit schmaler, reich verzierter Fassade, zweigeschossigem Erker und Balkon, steiles Satteldach.

Renaissance-Rathaus 1485 fertig gestellt, zweigeschossiger freistehender Putzbau mit mächtigen Giebeln und Satteldach mit kleinem Reiter. An der Westseite Freitreppe, viergeschossiger Giebel mit dekorativer, geschweifter Untergliederung.

Weitere wichtige historische Bauwerke in der Altstadt Grimmas: Stadtkirche "Unserer Lieben Frau", um 1230 entstanden, markant und stadtbildprägend die romanische Westfront aus Bruchsteinen und Rochlitzer Porphyrtuff mit zwei hohen Spitztürmen; um 1300 als Saalkirche mit hohem Satteldach errichtete Augustinerkirche, heute entkernt; 1509-18 durch Friedrich den Weisen umgebautes, zweiflügeliges Schloss aus Bruchsteinen, heute im Innern völlig verändert und für Verwaltungszwecke genutzt.


Renaissance
Barock
Sächsischer Barock
Historismus


15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Haus Nr. 23 am Markt leer stehend, die historische Inneneinrichtung ist z. T. erhalten. Im Erdgeschoss Kreuzgratgewölbe, bemalte Wandpaneele, barocke Treppenanlage, im ersten Obergeschoss Reste barocker Wandmalereien, im zweiten Obergeschoss mit Delfter Fliesen gekachelte Wand, originale Kamine. Aus den Fenster schöner Blick über den Markt.

Die sanierte Bürgermeisterstube im Rathaus weist eine gotische Tür und Kreuzgratgewölbe auf, des Weiteren ist der historische Raum mit einer bemalten Renaissancedecke und einem gekachelten Kamin ausgestattet.


Siedlung um 1170 unter dem Meißner Markgrafen Otto I. gegründet, um 1220 Verleihung des Stadtrechts. 1243 bis 1250 Verlegung des Zisterzienserklosters Marienthron von Torgau nach Grimma, um 1291 Weiterverlegung nach Nimbschen. 1287 Errichtung eines Augustinerklosters, aus der die spätere Fürstenschule entstand. Im 13. und 14 Jh. ist Grimma Residenz der Wettiner, ab 1400 Sitz eines kurfürstlichen Amtes, Blütezeit der Stadt. Ansässige Gewerbe sind vor allem Tuchmacherei und Weberei, durch Stapelrecht auch reger Handelsverkehr. Grimma war seit dem 16. Jhs. Stadt des Buchdrucks, der Verleger und Buchdrucker Göschen hatte seine Druckerei hier. Ab Ende des 18. Jhs. entwickelt sich die Textilindustrie, insbesondere die Färberei. Späte Industrialisierung durch Eisenbahnanschluss im Jahre 1877, Grimma wird Sitz der Amtshauptmannschaft. Im 2. Weltkrieg kaum Zerstörungen im Stadtkern, 1945 erfolgte die Sprengung aller drei Bücken über die Mulde. Ab 1949 ist Grimma Kreisstadt, 1959 entsteht der Leitbetrieb für den Chemieanlagenbau der DDR. Ab 1981 Sanierung des historischen Altstadtkerns. 1994 wird Grimma Kreisstadt des Muldentalkreises.


Drehbedingungen vor Ort

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Lage- und Straßenplan erhältlich in der Stadtverwaltung Grimma


Generell ist die Stadtverwaltung Grimma gern bei der Vermittlung zusätzlicher Räume behilflich, die als Aufenthalts-, Masken- und Garderobenräume gemietet werden können. Das Gastgeberverzeichnis ist erhältlich in der Touristinformation Grimma, Frau Holfter, T: +49 3437 9858286, stadtinformation@grimma.de.


über das Rathaus können nach vorheriger Absprache Starkstrom und Wasser bezogen werden, eventuell könnte ein Produktionsbüro mit ISDN-Anschluss bereitgestellt werden


Bebauung überwiegend zwei- bis dreigeschossig


keine Treppenanlagen vorhanden, Material- und Techniktransport in alle Altstadtbereiche problemlos möglich


im Außenbereich sehr gute Lichtverhältnisse am Markt, in den umliegenden Straßen, teilweise schattig, sonst kaum Beeinträchtigungen


verkehrsberuhigter Innenstadtbereich, eventuelle Störgeräusche durch Bauarbeiten rechtzeitig mit der Stadtverwaltung absprechen


am Markt zahlreiche Park- und Stellflächen vorhanden, über die Stadtverwaltung reservierbar, max. Belastung kein Problem, für Lkw geeignet


Verkehrsanbindung

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Auto A14, Abfahrt Grimma, weiter auf B107 Richtung Grimma-Zentrum
Bahn RB-Anschluss über oberen Bahnhof Grimma
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle ca. 50 km entfernt (www.flughafen-leipzig-halle.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Die zentraler Ansprechpartner Herr Bachran vermittelt gern bei Anfragen in die jeweiligen Bereiche der Stadtverwaltung weiter.
Erfahrung mit Dreharbeiten vorrangig Erfahrungen mit TV-Produktionen und TV-Sendungen, Übertragungen von Kultur-Events etc.