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Ferropolis - Stadt aus Eisen

  • melt! Festival 2010 - Impressionen

  • Arena nach Nordost

  • Arena, nach Süden

  • Arena nach Westen

  • Arena mit Medusa, nach Südwest

  • Arena nach Süden

  • Luftbild nach Nordost

  • Schaufelradbagger Big Wheel, Südwest

  • Mad Max, Nordwest

  • Orangerie innen

  • Gemini, Detail

  • Detail

  • Bagger innen

  • Detail innen

  • Gemini, Detail nach Westen

  • Arena nach Südwest

  • Gemini, nach Südwest

  • Gemini, nach Südwest

  • Bagger innen

  • Mosquito nach Westen


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Ferropolis - Stadt aus Eisen
Bauten für Industrie und Handel » Industrie » Industriebrachen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Wittenberg
Adresse Ferropolisstraße 01
06773 Gräfenhainichen
Internet www.ferropolis.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Thies Schröder
Ferropolis GmbH
Geschäftsführer
Ferropolisstraße 1
06773 Gräfenhainichen
T: +49 (0) 34953 35120
F: +49 (0) 34953 35123
Ansprechpartner
vor Ort
Isa Feller
Ferropolis GmbH
Besichtigungen/Tourismus
Ferropolisstraße 1
06773 Gräfenhainichen
T: +49 (0) 34953 35125
F: +49 (0) 34953 35123
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, Veranstaltungen sind zu beachten, siehe auch Veranstalterinformationen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

"FERROPOLIS - Stadt aus Eisen" wurde im Jahr 1995 am ehemaligen Tagebau Golpa-Nord gegründet, nachdem das Landes Sachsen-Anhalt beschlossen hatte, als EXPO-Korrespondenzregion beispielhafte Projekte nachindustrieller Handlungsstrategien zu fördern. Im Mittelpunkt stehen heute fünf Tagebaugroßraumgeräte, die als monumentale "Eisenriesen" eine Verbindung zwischen der vergangenen Bergbau- und Industrieepoche mit den Neuanfängen landschaftlicher Gestaltung und Pflege darstellen. Sie begrenzen die Ferropolis-"Arena", die bis zu 25.000 Zuschauern Platz bietet.


zwischen Oranienbaum und Gräfenhainichen am ehemaligen Tagebau Golpa-Nord


öffentlicher Museums- und Veranstaltungsort, Großveranstaltungen


neu angelegtes Open-Air-Gelände, 2004 Komplettsanierung von Gelände und Baggern


Tagebaugroßgeräte der vergangenen Bergbau- und Industrieepoche:
Big Wheel - Schaufelradbagger auf Raupenfahrwerk, schwenkbar, mit Baggerprogrammsteuerung von 1984
Gemini - Absetzer auf Schienenfahrwerk, schwenkbar von 1958
Mad Max - Eimerkettenbagger auf Schienenfahrwerk, schwenkbar von 1962
Medusa - Absetzer auf Schienenfahrwerk, schwenkbar von 1959
Mosquito - Raupensäulenschwenkbagger auf Raupenfahrwerk, schwenkbar von 1941
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1995


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Halle 1:
Halle 1 diente einst als Hilfsgerätewerkstatt und ist heute vielfältig nutzbar: Produktpräsentationen, Firmenfeiern, Dinnerlandschaften oder Clubkonzerte. Gelegen ist sie am Zuweg zum Zentrum von FERROPOLIS, umgeben von grünen Freifächen, die sich ebenfalls für Veranstaltungen eignen.
Maße: 37,82m x 24,42 m • Höhe: 12,50m • lichte Raumhöhe: 11m // Anbau: ca. 150m² • 6,24m x 24,42m • lichte Raumhöhe: 4m • unterteilt in 4 Räume

Orangerie:
Die ehemaligen Werkstatthalle hat sich in die Orangerie verwandelt. Sie verfügt über zwei Veranstaltungsflächen, die für große Events sinnvoll zusammen genutzt werden können. Von der Empore/Galerie aus hat man eine spektakuläre Aussicht auf die Geschichte des Ortes.
Maße der Hallenfläche: 12mx30m • Höhe: 6,30m • lichte Raumhöhe: 5,75m // Galerie: Raum: 75m² • Plattform: 30m²

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Der Aufschluss des Tagebaus Golpa-Nord begann 1958, 1964 war Beginn der Rohkohleförderung. Fast 30 Jahre lang wurden hier nachfolgend über 340 Mio. Kubikmeter Abraum bewegt und 70 Mio. Kubikmeter Braunkohle für die Großkraftwerke Zschornewitz und Vockerode gefördert. 1981 mußte der Ort Gremmin einer "Feldeserweiterung" weichen. Nach der Wende begann 1991 die offizielle Bergbausanierung, Idee und Konzept für FERROPOLIS entstanden. 1995 wurde FERROPOLIS dann Expo-Projekt, es folgte am 14.12. 1995 die Stadtgründung von "FERROPOLIS - Stadt aus Eisen". Nach der Gründung der Ferropolis GmbH 1997 wurde 2000 die Arena eingeweiht, die Flutung des Restlochs mit Fremdwasser vorgenommen und zudem mit der landschaftlichen Gestaltung der Halbinsel Ferropolis begonnen. 2004 wurden die Erweiterung der Infrastruktur und die Baggersanierung abgeschlossen. Seit der Eröffnung der Arena hat sich Ferropolis zu einem viel gefragten Großveranstaltungsort entwickelt.
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Drehbedingungen vor Ort

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Lagepläne und Grundrisse können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Eine Übersicht ist hier zu finden.
Arena: 14.000 m²
Orangerie: 560m²
Halle 1: 900m²


Neben Halle 1 und der Orangerie gibt es ein seperates Haus, in dem 7 voneinander getrennte Räume, zwei Duschen und zwei sanitäre Anlagen zur Verfügung stehen.

-Campingflächen für maximal 20.000 Personen, die sich direkt am Ufer des Gremminer Sees,
-Catering, Equipment, Technik und Dekoration kann zur Verfügung gestellt werden


Energieversorgung Bühne Arena: Beleuchtung/Sonstiges 782 kW, Ton 248 kW
Energieversorgung Umfeld Arena: 6 Verteilerplätze, Spannung: 230 V / 400 V, max. Leistung: 4x 47,25kW, 2x 20kW
Anschlüsse: 4 Verteiler mit 2 CEE-Steckdosen 32A und 2x16A, 4 Schuko á 16A, 2 Verteiler mit 1 Steckdose 32A, 4 Schuko á 16A

Festplatzverteiler im Bereich Orangerie: Spannung: 230V / 400V, max. Leistung: 152kW, 1CEE Steckdose 125A, 1x63A, 1x32A, 2x16A, 8 Schuko á 16A

Alle Tagebaugroßgeräte sind an die Allgemeinversorgung angeschlossen.

Wasser/Abwasser
In allen Gebäuden sowie am Backstagebereich des Baggers Mad Max sind Trink- und Abwasseranschlüsse vorhanden.
Trinkwasser: max. 13,32m³/ h // Abwasser: max. 47,34m³/ h

Sanitäre Einrichtungen
Hochwertige stationäre Anlage für ca. 10.000 Besucher (teilweise behindertengerecht), Stellflächen für mobile Anlagen, ärztlicher Versorgungsraum.

Telefon-/ Datennetz
Zentrale ISDN-Anlage mit Nebenstellen.


Die Arena ist im Westen, Norden und Osten mit Sitztreppen ausgesattet.


Alleinlage


Ferropolis verfügt über 400 Parkplätze auf dem Gelände. Direkt an der Bundesstraße befinden sich Parkplätze für bis zu 7.000 PKW. Komplettiert wird dies durch 10 Busparkplätze, den Bahnhof, 1.000 Fahrradstellplätze, einen Heliport und eine eigens für Busse eingerichteten Wendeschleife.


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Coswig oder Vockerode, Abfahrt Ferropolis ist ausgeschildert
Bahn Bhf. Gräfenhainichen, weiter mit dem Bus
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Gleis für lange Kamerafahrten ca. 3 m neben der Straße über etwa 1,5 km
Licht: Zusatzlicht unter Baumaschinen notwendig
Bagger: sie sind teilweise mit Sondergenehmigungen begehbar
Erfahrung mit Dreharbeiten "Polizeiruf 110 - Laufsteg in den Tod", Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft mbH, 2012-2013
"Erbsen auf halb sechs", Senator film Produktion GmbH, 2003