mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Hammerherrengut in Blauenthal

  • Herrenhaus, Ansicht von Süden

  • Herrenhaus, Ansicht von Westen

  • Herrenhaus, Ansicht von Norden

  • Herrenhaus, Ansicht von Nordosten

  • Herrenhaus, Zugang zum Keller, Westseite

  • Herrenhaus, Haupteingang, Nordseite

  • Herrenhaus, Gang im EG

  • Herrenhaus, zweiflüglige Tür im OG

  • Herrenhaus, OG

  • Parkhotel Forelle, Rezeption

  • Parkgaststätte Forelle, Barbereich

  • Stallung, Gewölbedecke

  • Blick auf Scheune und Stallung

  • Straßenportal am Pförtnerhaus

  • Pförtnerhaus, Ansicht von Norden

  • Pförtnerhaus, Ansicht von Süden

  • Fachwerkhaus am Rosengarten, Ansicht von Norden

  • Fachwerkhaus am Rosengarten, Ansicht von Nordwesten

  • Parkgaststätte Forelle, Große Bockau, Zimmersacher Straße

  • Wasserfall Blauenthal


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Hammerherrengut in Blauenthal
Herrschaftsbauten » Gutshäuser
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Erzgebirgskreis
Adresse Blauenthaler Hauptstraße 1-4
08309 Eibenstock
Internet www.auersberg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Birgit Toelle
Eigentümerin
Blauenthaler Hauptstraße 1-4
08309 Eibenstock OT Blauenthal
T: +49 (0) 37752 699769
Ansprechpartner
vor Ort
Birgit Toelle
Blauenthaler Hauptstraße 1-4
08309 Eibenstock OT Blauenthal
T: +49 (0) 37752 699769
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine Heizung im Herrenhaus vorhanden Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine

Das barocke Herrenhaus von 1677 mit (derzeit notgesichertem) Sichtfachwerk ist das Herzstück des Hammerherrengutes Blauenthal. Daneben gehören u. a. ein Pförtnerhaus, Stallungen mit Gewölbedecke, eine Scheune und Außenanlagen zum Ensemble. Die waldreiche Umgebung des Erzgebirges und des angrenzenden Vogtlandes ist landschaftlich eindrucksvoll, jedoch weist der Naturpark Erzgebirge/Vogtland zahlreiche Schutzzonen auf. Der Blauenthaler Wasserfall gilt als größter in Sachsen und ist nur ca. 150 m vom Hammergut entfernt. Er wurde von den Besitzern der Toelleschen Papierfabrik künstlich angelegt.


an der Straße von Aue nach Eibenstock im Westen des Erzgebirgskreises, in einer Höhenlage von 470 m über NN im Tal der Zwickauer Mulde, nah der Grenze zum Vogtland und zur Tschechischen Republik (je ca. 10 km), in der Nähe der größten Trinkwassertalsperre Sachsens Eibenstock und der Talsperre Sosa sowie des Auersberges, des zweithöchsten Berges Sachsens (1018 m)


Herrenhaus leerstehend, im Jahr 2000 Wegzug der letzten Mieter; Pförtnerhaus als Ferienwohnung, Stallung für die Haltung von Angus-Rindern und weitere Gebäude gastromonisch oder für Wohnzwecke der Familie Toelle genutzt


Herrenhaus außen: die wichtigsten Notsicherungsmaßnahmen wurden abgeschlossen, die alte Schiefereindeckung des Herrenhauses wurde entfernt und das Dach mit einer Noteindeckung für die Dauer von max. 5 Jahren gesichert; in den 1980er Jahren war das Gebäude mit zementgebundenen ("Sauerkraut"-)Platten verkleidet worden, diese wurden mit den Notsicherungsmaßnahmen entfernt
Herrenhaus innen: einige Schäden durch Feuchtigkeitseintritt, das OG wurde entkernt.


Die Geschichte der Entstehung des Hammergutes geht bis ins Jahr 1537 zurück. Zu dieser Zeit war die Weißblechfertigung in der Region von besonderer Bedeutung. Das barock geprägte stattliche zwei(-vier)geschossige Herrenhaus mit mächtigen Krüppelwalmdach wurde auf dem infolge einer Hochwasserkatastrophe zerstörten Vorgängerbau errichtet. Bekrönt wird das Gebäude von einem Dachreiter mit Uhr, Laterne und barocker Haube.


Barock


1677


17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


weitestgehend Rohbauoptik durch vorangegangene Entkernung; Teile des Gebäudes werden zur Lagerung von diversem Mobilar und Sperrgut genutzt


Bereits um 1880 erwarb die Familie Toelle das Hammergut, das bis zur Enteignung im Zuge der Bodenreform 1945/47 in deren Besitz blieb. Die Raumeinheiten des Herrenhaus wurden zu Wohnzwecken für 17 Mietparteien verkleinert. 1991 ging das Eigentum am Hammergut zurück an die Familie Toelle. Die historische Bausubstanz wird vom Denkmalschutz als sehr wertvoll eingeschätzt. Die Familie Toelle ist bemüht, die historische Substanz des Hammerherrengutes zu erhalten und verfolgt gleichzeitig verschiedene Nutzungskonzepte (Hotel- und Restaurantbetrieb, Handel mit Antiquitäten und Trödel, "Rosendorf Blauenthal", Rinderhaltung, Wohnungen etc.)


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

ca. 1000 qm leerstehende Fläche im Herrenhaus, das Herrenhaus ist teilweise unterkellert, neben EG und OG weist das Objekt zwei weitere Dachgeschosse auf; zugehörig zum Hammergut sind 54 h Wiese (u.a. ehemaliger Sportplatz) und Wald


Übernachtungsmöglichkeiten u.a. im von der Familien Toelle betriebenen Parkhotel Forelle


Strom liegt an, im Herrenhaus keine Heizung und keine sanitären Einrichtungen, kein Wasser


Befahrbarkeit für Fahrzeuge bis 7,5 t


Verkehrsanbindung

Einklappen
Auto A4, Abfahrt Meerane 62 (Zielort in 45 km Entfernung);
A4, Abfahrt Kreuz Chemnitz/68, weiter auf A72, Ausfahrt Hartenstein/12 (Zielort in 25 km Entfernung)
Bahn Bhf. Aue (Vogtland), dann weitere ca. 10 km weiter mit dem Bus nach Blauenthal
Flugzeug Flughafen Dresden, www.dresden-airport.de (in ca. 130 km Entfernung),
Flughafen Leipzig-Halle, www.leipzig-halle-airport.de (in ca. 160 km Entfernung)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

Einklappen
Dokumente, Experten, Komparsen Chronik des Ortes ist bei Frau Toelle einzusehen; Artikel "Die Holzschleiferei erbrachte einst die Vollendung der ´Wasserkunst´ - Das Hammerherrenhaus zu Blauenthal" im Sonderheft "Erzgebirgische Hammerhäuser"/ Werner Markgraf. - Marienberg : Dr.- u. Verl.-ges. Marienberg, 1994, aus der Reihe der "Erzgebirgischen Heimatblätter";
weitere Homepage von Frau Toelle: www.rosendorf-blauenthal.de