mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 
 

Halle-Neustadt, westliche Neustadt (außen)

  • Halle-Neustadt, Oldenburger Straße

  • Halle-Neustadt, Oldenburger Straße, Blick nach Osten

  • An der Magistrale, Blick nach Westen

  • Braunschweiger Bogen nach Westen

  • Braunschweiger Bogen, Hofansicht

  • Braunschweiger Bogen, Hofansicht

  • Mindener Straße, sanierter Hof, Blick nach Osten

  • Osnabrücker Straße, Blick nach Nordost

  • Osnabrücker Straße

  • Göttinger Bogen, Blick nach Nordwest

  • Gellertsraße, Blick nach Westen

  • Gellertsraße, Bronzeplastik "Sportliche Übung"

  • Gellertsraße, Blick nach Westen

  • An der Magistrale, Blick nach Nordost

  • Hettstedter Straße, Blick nach Südost

  • An der Magistrale, Blick nach Westen

  • NietlebenerStraße

  • Rudolf-Claus-Straße, Blick nach Südwest

  • Rudolf-Claus-Straße

  • Naherholungsgebiet Heidesee


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Halle-Neustadt, westliche Neustadt (außen)
Stadtmotive » Wohnviertel » Plattenbau
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Halle (Saale), Stadt
Adresse An der Magistrale
06126 Halle (Saale)
Internet www.halle.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Sandra Cech
Stadt Halle (Saale)
DLZ Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Team Gewerbeflächenentwicklung/Ansiedlungsservice
Marktplatz 1
06100 Halle (Saale)
T: +49 (0) 345 2214785
F: +49 (0) 345 2214788
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache mit dem Fachbereich Sicherheit der Stadt Halle und den örtlichen Wohnungsbaugesellschaften (siehe Drehbedingungen) Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Drehgenehmigungen im öffentlichen Raum nach Absprache mit dem Fachbereich Sicherheit der Stadt Halle und den örtlichen Wohnungsbaugesellschaften (siehe Drehbedingungen).

Im Zuge der Ansiedlung von Arbeitskräften in der Nähe der Chemiestandorte Buna-Schkopau und Leuna wurde Halle Neustadt ab 1964 als sozialistische Wohnstadt erbaut. Die Großplattensiedlung war zunächst großstädtisch geplant und zu Baubeginn mit üppiger Begrünung und Kunst am Bau gestaltet worden. Unter den Auflagen des DDR-Wohnungsbauprogramms wurden spätere Wohnkomplexe jedoch deutlich enger gebaut. Hauptachse des Stadtteils ist bis heute die Magistrale, wesentliche Verbindung von Alt- zur Neustadt und zudem strukturelles Element für die Wohnkomplexe und das Stadtzentrum. Heute lässt sich Halle-Neustadt in drei wesentliche Bereiche gliedern: die nördliche Neustadt mit Tulpenbrunnen und Neustädter Passage, die südliche Neustadt mit „Block 10“ und dem Stadtteilzentrum „Am Gastronom“ sowie die westliche Neustadt mit Endpunkt der Magistrale und Anbindung an das alte Dorf Nietleben.
Die westliche Neustadt markiert mit den beiden Punkthochhäusern am „Pfännereck“ das Ende der Magistrale, nahe gelegen befindet sich das Naherholungsgebiet Heidesee. Eislebener Chaussee, Hettstedter Straße, Nietlebener Straße und Passendorfer Straße rahmen die bisher nur zum Teil sanierten Wohngebiete, in deren Randgebieten bis heute die Garagenkomplexe aus DDR-Zeiten genutzt werden. Markant ist der Übergang von westlicher Neustadt zum alten Dorf Nietleben, hier prallen Welten aufeinander. Insbesondere im Gebiet um die Passendorfer Straße sind dazu bemerkenswerte Ansichten in scharfem architektonischen Kontrast zu finden. Weitere Bilder sind unter "Halle-Neustadt, nördliche Neustadt" und "Halle-Neustadt, südliche Neustadt" zu finden.


am Westufer der Saale gegenüber der halleschen Altstadt


Stadtteil mit überwiegender Wohnraumnutzung


In der westlichen Neustadt ist der Baubestand bisher nur zum Teil saniert.


Halle-Neustadt ist eine Großplattensiedlung im Sinne der sozialistischen Planstadt, deren Aufbau 1964 begann. Basis sind die industrielle Plattenbauweise mit Wohnungstypen von Q6 bis WBS 70, deren Grundidee auf Konzepten zur "Wohnung für das Existenzminimum" aus den 1920er Jahren basiert sowie überwiegend öffentlicher Freiraum im Sinne des Zusammengehörigkeitsgefühls "sozialistischer Lebensweise". In der Zeit von 1964-1974 entstanden die Wohnkomplexe WK I bis WK IV, später folgten wegen stark ansteigender Einwohnerzahlen das Wohngebiet "Gimritzer Damm", WK V und WK VI sowie der Wohnkomplex "Südpark". Die Stadt ist West-Ost ausgerichtet, die innerstädtische Schnellstraße "An der Magistrale" ist als Hauptachse zu verstehen. Markante "Scheiben"-Hochhäuser sind als Kontrapunkt zur halleschen Altstadt gesetzt, auch in bewusstem Gegenspiel zu den fünf Türmen des Marktplatzes der Altstadt. Im wesentlichen bestehen die Wohnkomplexe aus 1-3 geschossigen Gesellschaftsbauten, 5-geschossigen Wohnbauten sowie 10-11 geschossigen Hochhäusern. Die Hochhäuser markieren vor allem die Hauptverkehrsadern und Grenzen der Wohnkomplexe, bis heute lässt sich daraus gut die ursprünglich geplante Struktur der Großplattensiedlung ablesen. Besonderes Augenmerk verdient auch das für Fußgänger angelegte Wege- und Grünsystem, mit dem die Hauptverkehrsstraßen verbunden sind. Die Planung für Halle-Neustadt bezog auch die Saaleaue "Peißnitzinsel" mit ein, hier existieren bis heute erhalten noch die Freilichtbühne, ein Verkehrsgarten und die ehemalige "Pioniereisenbahn".


Nachkriegsarchitektur
Industrielle Plattenbauweise


1964-1989


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im Zuge der Ansiedlung von Arbeitskräften in der Nähe der Chemiestandorte Buna-Schkopau und Leuna wurde Halle Neustadt ab 1964 als sozialistischen Wohnstadt erbaut. Sie war von 1967 bis 1990 eine eigenständige, kreisfreie Stadt mit dem offiziellen Beinamen "Sozialistische Stadt der Chemiearbeiter". Nach 1990 wurde Halle-Neustadt nach Halle eingemeindet, seither laufen großangelegte Sanierungsprogramme sowie Neugestaltungen zur Verbesserung der Wohnqualität des Stadtbezirkes.
Kunst im öffentlichen Raum


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

Für zusätzliche Räume können die ortsansässigen Wohnungsbaugesellschaften angefragt werden, insbesondere die Hallesche Wohnungsgesellschaft, der Bauverein Halle-Leuna, die Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft, die IWG Halle sowie die GWG Halle Neustadt bieten hier Vermietungen an. → weitere Informationen


Die Anbindung an Strom, Wasser und sanitäre Anlagen kann ebenfalls über die ortsansässigen Wohnungsbaugesellschaften oder aber die Stadt Halle angefragt werden:
Sandra Cech
Stadt Halle (Saale)
Dienstleistungszentrum Wirtschaft, Team Ansiedlungen
Marktplatz 1
06108 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 2214785
Fax: +49 345 2214930
Email: Sandra.Cech@halle.de


5 bis 18-geschossige Bauten


Aufzüge sind in den Plattenbauten zumeist vorhanden, je nach Bauweise halten die Aufzüge nur alle zwei Stockwerke.


Ansprechpartner für Straßensperrungen, Parkplätze usw: Fachbereich Sicherheit der Stadt Halle


Verkehrsanbindung

Einklappen
Auto A9 Abf. Halle
A14 Abf. Halle-Peißen
A38 Abf. Dreieck Halle-Süd
Bahn Hbf. Halle mit ICE-Anschluss
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle www.leipzig-halle-airport.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

Einklappen
Dokumente, Experten, Komparsen Weitere Bilder u.a zu Kunst im öffentlichen Raum mit Hintergrundinformationen und Kartenverortung sind unter www.halle-im-bild.de zu finden.

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitung finden Sie im Handout zum Produktionszentrum "Halle (Saale)" .
Erfahrung mit Dreharbeiten Dreharbeiten in Halle (Saale), Auswahl:

"Wir sind jung.Wir sind stark.", teamWorx Ludwigsburg, 2013
"STEREO", Frisbeefilms GmbH & Co. KG und Kaissar Film GmbH & Co. KG, 2013
"Dessau Dancers", Boogiefilm, Senator Film Produktion GmbH, 2013
"Rockabilly Requiem", Neue Mira Filmproduktion GmbH, WDR – Westdeutscher Rundfunk, 2013
"Zorn – Tod und Regen", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2013

"Wild", Heimatfilm GmbH & Co. KG, 2014
"Limbo", X Filme Creative Pool GmbH, 2014
"Lotta & das ewige Warum", Novafilm Fernsehproduktion GmbH, 2014
"Aus der Haut", UFA FICTION GmbH, 2014
"Zorn - Vom Lieben und Sterben", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2014

"Stille Reserven", Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, 2015
"Zorn - Wo kein Licht", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2015
"Vor der Morgenröte", X Filme Creative Pool GmbH, 2015
"Binny und der Geist", UFA FICTION GmbH, The Walt Disney Company GSA, 2015
"24 Wochen", zero one Film GmbH, 2015
"Margret und Helmut", Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, 2015
"Ente Gut!", KEVIN LEE Film GmbH, 2015
"Zorn - Wie sie töten", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2015
"Project Gold / The Equalizer", Fernsehbuero GmbH, 2015
"Tschick", Lago Film GmbH, 2015
"Timm Thaler", Constantin Film Produktion GmbH, 2015

"Family", Pallas Film GmbH, 2016
"Einsamkeit und Sex und Mitleid", OPAL Filmproduktion Halle GmbH, 2016
"Touch me not", Rohfilm Productions GmbH, 2016
"Zorn - Kalter Rauch", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2016
"Atempause", Polyphon Film – und Fernsehgesellschaft mbH, 2016

"Bauhaus Einhundert", filmtank GmbH, 2017
"Elefanten wachsen schnell", Weydemann Bros. GmbH, 2017
"Gundermann", PANDORA Film Medien GmbH, 2017
"Kruso", UFA Fiction GmbH, 2017
"Irgendwer", In One Media, 2017

"In aller Freundschaft – Die Krankenschwestern", Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft mbH, 2018
"100 Dinge", Pantaleon Films GmbH, 2018
"Alfons Zitterbacke", X Filme Creative Pool GmbH, 2018

Weitere Informationen zu Dreharbeiten in Halle (Auswahl) sowie im Drehreport .