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Lindenau-Museum Altenburg

  • Lindenau-Museum Altenburg Antikensammlung

  • 1. OG

  • 1. OG

  • EG

  • Treppenaufgang

  • 1. OG

  • Bibliothek

  • 1. OG

  • Ansicht Süd

  • Ansicht West

  • Blick von Wettiner Straße

  • Vorderansicht


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Lindenau-Museum Altenburg
Freizeit » Kunst / Kultur » Galerien / Museen
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Altenburger Land
Adresse Gabelentzstraße 5
04600 Altenburg
Internet www.lindenau-museum.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Angelika Wodzicki
Lindenau Museum Altenburg
Öffentlichkeitsarbeit/Museumspädagogik
Gablentzstraße 5
04600 Altenburg
T: +49 (0) 3447 895545
F: +49 (0) 3447 895544
Ansprechpartner
vor Ort
Angelika Wodzicki
Lindenau Museum Altenburg
Öffentlichkeitsarbeit/Museumspädagogik
Gablentzstraße 5
04600 Altenburg
T: +49 (0) 3447 895545
F: +49 (0) 3447 895544
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nur 1. und 2. OG

Das Lindenau-Museum wurde 1873-76 von Julius Richard Enger nach den modernsten Prinzipien des Museumsbaus als Blickpunkt an der zum Bahnhof führenden Wettiner Straße errichtet. Der wohlproportionierte Neurenaissancebau in der Nachfolge Gottfried Sempers wurde als komplexe künstlerische Bildungsstätte angelegt. Die von Bernhard August von Lindenau erworbenen vier wertvollen Sammlungen bilden noch heute den Grundstock des Hauses: voran die 180 frühitalienischen Tafelbilder, sodann antike Keramiken des 7. bis 2. Jh. v. Chr., ferner Abgüsse von Statuen der Antike und der Renaissance sowie die Kunstbibliothek.


In exponierter Lage, auf einer Terasse am Nordhang des Schloßparks, am Ende der von Villen gesäumten Wettiner Straße.


Museum


Sehr guter baulicher Zustand.


Dreigeschossiges Gebäude mit streng axialsymmetrischer Gliederung und großen Rundbogenfenstern. Mittelrisalit mit Freitreppe und offener Vorhalle in Höhe des ersten Obergeschosses sowie Säulen und Pilastern an beiden Obergeschossen. Abschließender Giebel mit weiblicher Allegorie, hinterlegt eine Attika mit Greifenfiguren. Dachgesims mit Balustrade; flaches Walmdach. Flache, einachsige Eckrisalite mit Kuppeln.
In den Fensterzwickeln des 2. Obergeschoß der Hauptfassade Medaillons mit den Porträts von sechs, im 19. Jhd. hochverehrten Künstlern und Architekten der Antike und der Renaissance. Von links nach rechts: Raffael, Phidias und Donato Bramante sowie Peter Vischer, Albrecht Dürer und Michelangelo. Je zwei Medaillons zwischen den drei mittleren Fenstern an den Stirnseiten des Gebäudes mit Künstlern und Architekten des 19. Jhd. An der Ostseite: Karl Friedrich Schinkel und Bertel Thorvaldsen, an der Westseite Peter Cornelius und Gottfried Semper.


Historismus
Neorenaissance


1873-76; 1992/93 Fassadenrestaurierung


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Im ersten Obergeschoß dreischiffige, durch rundbogige Arkaden geteilte Ausstellungssäle mit abschließenden Kabinetten. Im zweiten Obergeschoß drei parallele Säle, der mittlere mit Oberlicht. Zentrale, achteckige Vorräume verbinden auf jedem Stockwerk das rückwärtige Treppenhaus mit den Ausstellungsräumen.
In der ersten Etage sind die antike Keramiken des 7. bis 2. Jh. v. Chr. und die Abgüsse von Statuen der Antike und der Renaissance sowie das Museumscafe untergebracht. Die obere Etage widmet sich thematisch den frühitalienischen Tafelbildern und wechselnden Sonderausstellungen. Auch die historische Bobliothek ist in diesem Geschoß untergebracht.


Der Name des Museums verweist auf seinen Stifter, den bedeutenden sächsisch-thüringischen Staatsmann, Gelehrten und Kunstsammler der Goethe-Zeit, Bernhard August von Lindenau (geb. 1779, gest. 1854 in Altenburg). Die von ihm erworbenen vier wertvollen Sammlungen bilden den Grundstock des Hauses. Im ersten, 1848 eröffneten Museum auf dem Pohlhof, dem Geburtsort Lindenaus, befand sich auch eine Kunstschule. Der universal gebildete Lindenau verfocht die Ideale der Aufklärung und verstand das Museum vornehmlich als Bildungsinstitution. Durch testamentarische Verfügung blieben die dem Herzogtum Sachsen-Altenburg gestifteten Kunstsammlungen unveräußerlich und an die Stadt Altenburg gebunden. 1876 konnte am Schloßpark ein repräsentativer Museumsneubau eröffnet werden. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Bestände neu geordnet, die historischen Sammlungen wissenschaftlich erschlossen und neue Schwerpunkte gesetzt. Das Museum erfuhr Erweiterung durch eine Graphische Sammlung. Neben Aspekten europäischer Kunstgeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts reicht der Spannungsbogen bei der deutschen Malerei des 20. Jahrhunderts von expressionistischen und sachlichen Tendenzen der 20er Jahre bis zu vielfältigen Strömungen in der DDR entstandener und gegenwärtiger Kunst. Seit den 70er Jahren setzt das Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum die Tradition der Lindenauschen Malschule fort. Wissenschaftliche Projekte des Museums stehen in konkretem Zusammenhang mit den Sammlungen und den Ausstellungen und wollen darüber hinaus zur kunsthistorischen Forschung beitragen. Eine anspruchsvolle Ausstellungstätigkeit zeugt von ausdrücklichem Engagement für die Gegenwartskunst. Von besonderem Interesse sind Projekte junger Künstler, die Bezug nehmen auf die Sammlungen des Hauses. Zudem werden in Sonderausstellungen die Bestände des Hauses, insbesonders die der Graphischen Sammlung, unter verschiedenen Blickwinkeln gezeigt.


Drehbedingungen vor Ort

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Symetrischer Grundriß. Detailierter Plan über Frau Wodzicki (s.o.) zu erfragen.


Im Keller befindet sich ein ca. 100 qm großer Vortragsraum, der für Maske, Catering etc. umfunktioniert werden könnte.


Strom, Wasser, sanitäre Anlagen, eine Dusche, Telefonanschluß


KG, EG, 1. OG, 2. OG


mindestens 1,5 m breit


keine


6-7 m hoch, Belastbarkeit entspricht Standard


innen gut, durch Befensterung; außen sehr gut, da das Gebäude freisteht und nur von Bäumen umrahmt ist


innen leise, außen z.T. Verkehrsgeräusche


vor und hinter dem Gebäude sind Parkplätze vorhanden


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Ronneburg, B7 Richtung Altenburg Zentrum, rechts abbiegen auf: L2326, links abbiegen auf B93 Richtung Leipzig bis zum Schloßpark
Bahn Bahnhof Altenburg (Regionalverkehr), Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr in Altenburg unter www.thuesac.de, THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH
Flugzeug in ca. 5 km Entfernung der Flughafen Altenburg Nobitz (mit Shuttle-Service zum Bahnhof Altenburg), nähere Informationen unter www.flughafen-altenburg.de;
Flughafen Halle/Leipzig GmbH in 60 km Entfernung, nähere Informationen unter www.leipzig-halle-airport.de;
Flughafen Erfurt-Weimar in 120 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

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Zusatzinformationen

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Erfahrung mit Dreharbeiten Spielfilm "Vaya con dios" (2000), diverse Fernsehbeiträge