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Schloss Pillnitz (außen)

  • Bergpalais, Südwestseite

  • Wasserpalais, Nordostseite

  • Neues Palais, Nordwestseite

  • Wasserpalais, Nordostseite

  • Wasserpalais, Nordostseite

  • Wasserpalais, Freitreppe, Südwestseite

  • Wasserpalais, Freitreppe zur Elbe, Südwestseite

  • Wasserpalais, Freitreppe, Südwestseite

  • Wasserpalais, Freitreppe zur Elbe, Südwestseite

  • Neues Palais, Südwestseite

  • Bergpalais, Nordostseite

  • Neues Palais, Fliederhof

  • Neues Palais, Grüner Gang

  • Neues Palais, Kuppelhalle

  • Neues Palais, Kuppelhalle


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Pillnitz (außen)
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Dresden, Stadt
Adresse Schloss Pillnitz
01326 Dresden
Internet www.schlosspillnitz.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Andrea Richter
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss & Park Pillnitz
Öffentlichkeitsarbeit/Vermietung
August-Böckstiegel-Straße 2
01326 Dresden
T: +49 (0) 351 2613-267
F: +49 (0) 351 2613-261
Ansprechpartner
vor Ort
Antje Heinze
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss & Park Pillnitz
Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
August-Böckstiegel-Straße 2
01326 Dresden
T: +49 (0) 351 2613-266
F: +49 (0) 351 2613-261
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich Herbst/Winter problem., Sept-Mai Orangerie geschl. Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich Schlossgarten nicht abzusperren, muss öffentlich zugänglich bleiben

Die barocke Schlossanlage in Pillnitz fügt sich harmonisch in die Elblandschaft südöstlich von Dresden ein. Die um den Barockgarten gegliederten Pavillons sind in ihrer Architektur großartig auf einander abgestimmt und bilden trotz unterschiedlicher Bauepochen eine stimmiges Ensemble. Das Wasserpalais mit seiner ausladenden, bis an das Elbufer heranreichenden Freitreppe diente als Anlegeplatz für die Gondeln und Ausflugsschiffe des Dresdner Hofstaates und vermittelt noch heute einen authentischen Eindruck barocker Festkultur. Der verspielte, ostasiatischen Formen entlehnte Fassadenschmuck der Pavillons sowie ihre geschwungenen, chinoisen Dächer zeugen von der weit verbreiteten Asien-Mode des 18. Jhs. Zur Schlossanlage gehören neben dem Wasserpalais das spiegelbildlich konzipierte Bergpalais sowie das im 19. Jh. entstandene Neue Palais, das klassizistische Züge aufweist und einen Fliederhof umschließt.


direkt am Elbufer in Dresden-Pillnitz, südöstlich des Stadtzentrums


öffentliche Parkanlage, Veranstaltungen, Konzerte etc.


saniert, sehr gut


Wasserpalais 1720-22 von Oberlandbaumeister Matthäus Friedrich Pöppelmann entworfen und erbaut. Elbseite in Anklang an venezianische Paläste mit ins Flussufer reichender, von Pfeilern flankierter Treppenanlage. Mittelpavillon an der Gartenseite mit vorgelagerter Treppe und Portikus, insgesamt der Tradition palladianischer Villen verpflichtet. Einmalig ist die polychrome Fassadengliederung durch Lisenen und Felderungen sowie die aufwändige Bemalung im chinoisen Stil mit rotfigurigen Szenen auf ockerfarbenem Grund. Sowohl die Wasser- als auch die Bergpavillons sind von geschwungenen Dächern bekrönt, die ostasiatischen Formen nachempfundenen sind. Das als Spiegelbild des Wasserpalais konzipierte Bergpalais wurde ab 1723 errichtet und sein Äußeres dem Wasserpalais durchgängig angeglichen. An das Bergpalais schließen sich ebenfalls zwei zum Garten eingerückte Seitenpavillons an.

Das Neue Palais an der Südostseite des Gartens bildet Abschluss der bis nach Dresden geplanten Allee. Trotz der 100 Jahre späteren Erbauungszeit ist das Neue Palais stark an die barocken Pavillons angepasst und über viertelkreisförmige Galerien mit ihnen verbunden. Der siebenachsige Mittelbau wird gegliedert durch vierzehn korinthische Säulen. Die dreiflügelige Anlage schließt sich auf der Rückseite um den Fliederhof, der eine klassizistisch-dorintische Formgebung aufweist.


Barock
Sächsischer Barock
Klassizismus


1720-24, 1822-26


18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Innenräume des Wasser- und des Bergpalais werden museal genutzt und sind daher nicht für Dreharbeiten geeignet.

Im Neuen Palais eignen sich der original erhaltene Grüne Gang sowie die zu sanierende Kuppelhalle für Filmaufnahmen. Der Innenraum der Kuppelhalle hat einen quadratischem Grundriss und ist von korinthischen Säulen umgeben. Die kassettierte Decke zeigt eine Bemalung von Karl Christian Vogel von Vogelstein.


Herrensitz Pillnitz erstmalig in der ersten Hälfte des 14. Jhs. erwähnt. Gelände und Schloss ab 1694 in kurfürstlichem Besitz, 1706 von August dem Starken an die Gräfin Cosel verschenkt. 1712/13 Umgestaltung des Gartens durch die Gräfin Cosel in labyrinthische Heckenquartiere (Charmillen). Seit 1718 wieder im Besitz Augusts des Starken. Bis 1724 Wasserpalais (1720) und Bergpalais als Pendant zum Wasserpalais (1723/24) nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann errichtet. 1721 Erbauung der Pavillongruppe, bis 1723 obere Treppen, bis 1725 Verbindungsbauten der Pavillons. Ab 1765 Pillnitz zur Sommerresidenz der Wettiner auserkoren, weiterer Ausbau des Anwesens erfolgt. 1788 bis 1791 doppelgeschossige Flügelbauten am Wasserpalais nach Entwürfen von Johann Daniel Schade unter der Leitung von Christian Friedrich Exner hinzugefügt, desweiteren Verbindungsbauten zwischen den Pavillons. 1818 nach Brand des Alten Renaissanceschlosses an dessen Stelle 1822-26 Neues Palais mit Küchenflügel, Speisesaal und Kapellenflügel an der Südostseite durch Christian Friedrich Schuricht errichtet. Nach 1945 museal genutzt, 1991-96 Restaurierung der Schloss- und Gartengebäude. Bis 2002 Rekonstruktion des Wasserpalais. Restaurierung aller beschädigten Gebäude nach dem Hochwasser 2002. Das Hochwasser 2013 hatte kaum Schäden angerichtet.


Drehbedingungen vor Ort

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Lageplan vorhanden, in der Verwaltung zu erfragen


nach Absprache in den Schlossräumen bzw. in den Sommermonaten in der Orangerie einzurichten;
Hotelzimmer im benachbarten Schlosshotel Pillnitz (www.schlosshotel-pillnitz.de)


Starkstromanschlüsse ausreichend vorhanden, für die gesamte Anlage 65 kW vorgesehen, nach Absprache Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen nutzbar


größtenteils ebenerdig, keine relevanten Treppen


keine Aufzüge vorhanden


Gelände mit Fahrzeugen bis max. 7,5 t befahrbar, teilweise sogar Beschränkung bis 3,5 t (z. B. Brücken)


sehr gute Lichtverhältnisse, keine Beeinträchtigungen durch Bepflanzungen etc.


ruhige Lage, kaum Beeinträchtigungen durch Besucherverkehr


auf dem Schlossgelände und im Park keine Fahrzeuge erlaubt, Kleinbusse und Kleintransporter nur in Ausnahmefällen zum Be- und Entladen möglich, kostenpflichtiger Pachtparkplatz vor dem Gelände, einige kostenfreie Stellflächen in der Umgebung


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Hellerau, B170 Richtung Zentrum, B6 Richtung Bischofswerda, Pillnitzer Landstraße Richtung Pillnitz
Bahn Bhf. Dresden-Neustadt bzw. Hbf. Dresden,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.dvb.de)
Flugzeug Flughafen Dresden (www.dresden-airport.de), weiter mit S-Bahn, halbstündliche Anbindung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Archivmaterial über Ansprechpartner Drehgenehmigung einzusehen, weiteres Material zum Schloss Pillnitz im Stadtarchiv Dresden (stadtarchiv@dresden.de) sowie im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden (www.archiv.sachsen.de) vorhanden
Erfahrung mit Dreharbeiten vorrangig Aufnahmen für TV-Unterhaltungssendungen u. a. ZDF-Konzerte, Traumreisen, in der Vergangenheit für Der Dolch des Batu Khan (2003) und auch für TV-Produktionen u. a. MDR Tatort