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Schloss Kettenburg Gräfentonna

  • Ansicht Ost

  • Wachturm

  • Ansicht Nordost

  • Eingang Vorburg

  • Eingang Vorburg

  • Vorburg

  • Eingang Gefängnis

  • Durchgang zum Hof

  • Hof

  • Hof Südseite

  • Gefängnistrakt Gang

  • Gefängnistrakt Waschraum

  • Gefängnistrakt Untersuchungszelle

  • Gewölbe Erdgeschoss

  • Gewölbekeller


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Kettenburg Gräfentonna
Verwaltungs- und Sozialbauten » Justizbauten » Gefängnisse
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Adresse Burggrabenstraße
99958 Gräfentonna
Ansprechpartner Drehgenehmigung Murat German
Arazu GmbH
1010 Wien
T: +43 (0) 125 367227274

Das Alte Gräfliche Schloss Tonna, auch als Kettenburg bekannt, befindet sich am westlichen Rand des Ortes. Die Stammburg der Grafen von Tonna und Gleichen erfuhr im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Umbauten und Nutzungen, zuletzt als Gefängnis.


ca. 30 km nordwestlich von der Landeshauptstadt Erfurt,
ca. 20 km nördlich von der Kreisstadt Gotha


Das Schlossensemble ist denkmalgeschützt. Es kann für Dreharbeiten gemietet werden mit Genehmigung des Privateigentümers.


Der Komplex gliedert sich in eine trapezförmige Vorburg und die Kernburg. Durch eine Tordurchfahrt kommt man in die Vorburg, die von altertümlichen Gebäuden umrahmt wird. Die Kernburg wird von einer Futtermauer, einem breiten Wallgraben und einer zweiten inneren Mauer eingefasst. Die Vierflügelanlage umschließt einen rechteckigen Hof. Der Nordwestturm, mit Zeltdach und Uhr mit Schlagglocke, geht vermutlich noch auf das 14. Jhd. zurück, das Torhaus auf 1541. Der dreigeschossigen Ostflügel hat ein Walmdach, der Nordflügel z.T. Vorhangbogenfenster. Am Ostflügel finden sich ein Wappen der Grafen von Gleichen und ein Renaissance-Erker mit toskanischen Pilastern, Brüstungen mit Rankenornament und Inschrift von 1555. Der Flügel gliedert sich in das "Hohe Haus" und ein niedrigeres Gebäude, den „Ostbau“. Durch Ausbauten vom 14. bis zum 20. Jhd. wurde das heutige Aussehen des Schlosses maßgeblich beeinflusst.


Romanik


12. Jhd., Ausbau 14.-20. Jhd.


Im Erdgeschoß des Ostflügels ist von der ehemaligen Kapelle das Kreuzgratgewölbe mit Mittelsäule erhalten. Darunter befinden sich kreuzgrat- und tonnengewölbte Keller.


Anfang des 12. Jhd. wurde das Schloss als Wasserburg errichtet. Die Anlage war zunächst Stammburg der Grafen von Tonna und Gleichen. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten Ausbauten und zahlreiche Umnutzungen. Es diente als Fruchtspeicher, Gerichts- und Rentamt und Wollspinnerei bis es zur Strafvollzugsanstalt umgebaut wurde zur Nutzung für die Unterbringung von politischen Dissidenten von 1861-1989.


Drehbedingungen vor Ort

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ca. 5400 m² Nutzfläche


ausreichend vorhanden


Strom und Wasser in der Vorburg


drei- bis fünfgeschossig


keine


Die statische Sicherheit ist nicht überall gegeben.


innen Kunstlicht nötig, außen keine Einschränkungen


außen z.T. verkehrsbedingte Geräusche


Platz vor der Vorburg


Verkehrsanbindung

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Auto A 4 Ausfahrt 42 (Bad Langensalza), weiter B247 Richtung Bad Langensalza, das Schloss liegt in Gräfentonna direkt an der Straße
Bahn Bahnhof Gräfentonna (ab Erfurt mit der Erfurter Bahn)
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar GmbH in 30 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Kontakt zu Experten über Arazu GmbH (RICS zertifiziert, s.o.)
Erfahrung mit Dreharbeiten Das große Heft (Intuit Pictures GmbH 2012)