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Alte Messe Leipzig

  • ehemaliger Haupteingang Prager Straße mit Doppel-M

  • Halle 16, Kreis´scher Kuppelbau

  • Halle 12, Südseite

  • Halle 7, Soccerworld Leipzig

  • Halle 17, Nordseite

  • Halle 17, Südseite

  • Pavillon 10 vor dem Gebäude der Deutschen Bundesbank

  • Halle 13, Glasfassade an der Westseite

  • Halle 13, Detail Südseite

  • Halle 13, Nordseite

  • Halle 8, davor Freifläche für Autokino

  • Halle 15, Nordseite

  • Halle 15, Südseite

  • Bürogebäude 7.11, Verwaltung LEVG

  • Halle 17, innen

  • Halle 17, innen


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Alte Messe Leipzig
Stadtmotive » Hallen » Messehallen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig, Stadt
Adresse Alte Messe / Straße des 18. Oktober
04103 Leipzig
Internet www.alte-messe-leipzig.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Sandra Lorenz
WEP - Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG
Vermietungsmanagement
Deutscher Platz 4
04103 Leipzig
T: +49 (0) 341 2443133
F: +49 (0) 341 2443190
Ansprechpartner
vor Ort
Sandra Lorenz
WEP - Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG
Vermietungsmanagement
Deutscher Platz 4
04103 Leipzig
T: +49 (0) 341 2443133
F: +49 (0) 341 2443190
Ansprechpartner Technik Burghard Löbel
WEP - Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG
Deutscher Platz 4
04103 Leipzig
T: +49 (0) 341 2443116
M: +49 (0) 172 6591298
F: +49 (0) 341 2443190
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, häufig kurzfristige Einmietungen in den verfügbaren Hallenflächen; Treppenanlage zum Völkerschlachtdenkmal wegen Brückenabriss 2017 bis vorauss. 2019 Baustelle und Halle 12 wegen Sanierung 2017 bis vorauss. 2018 nicht für Dreharbeiten nutzbar Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich vorrangig Außenmotiv; Innendreh mit Einschränkungen: meist dauerhafte Nutzungskonzepte, die verfügbaren historischen, sanierungsbedürftigen Hallenflächen unterliegen der baurechtlichen Genehmigungspflicht

Ein etwa 30 m hohes Doppel-M überspannt die Nordeinfahrt zur Alten Messe Leipzig am Fuße des Völkerschlachtdenkmals. Markant ragt der vergoldete Turmaufhau mit Rotem Stern auf dem Sowjetischen Pavillon. Von der früheren Bedeutung als maßgeblicher Handelplatz innerhalb des RGW zeugt der erhaltene Gebäudebestand, der etwa 10 größere Objekte - ehemalige Messehallen, Büro- und Nebengebäude umfasst. Das Areal des Messegeländes und sein Umfeld wird seit 1996 als zukunftsorientierter Standort mit einem Nutzungsportfolio aus Wissenschaft & Gesundheit (Biotechnologie), Automeile, Entertainment & Sport, Handel etc. entwickelt. Dafür entstehen moderne, zeitgenössische Zweckbauten auf den Flächen abgetragener Messehallen.


Das Gelände liegt rund 2,5 km südöstlich des alten Stadtkerns, in 3 km Entfernung zum Hauptbahnhof und verfügt über eine leistungsfähige Verkehrsanbindung. Die Deutsche Nationalbibliothek Leipzig und Bereiche der Uni-Klinik befinden sich in nächster Umgebung, wie auch der Mitteldeutsche Rundfunk und die Media City Leipzig. Die Topographie des Grundstücks ist weitgehend eben.


Die historische Halle 17 ist innen grundsätzlich für ein- bis zweitägige Dreharbeiten nutzbar, jedoch sanierungsbedüftig, schrittweise werden Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt, temporäre Verfügbarkeit müsste jeweils geklärt werden. Für einige Gebäude bestehen langfristige Nutzungsvereinbarungen oder sie wurden verkauft. Dort werden jedoch z. T. freie Raumkapazitäten zur Vermietung angeboten.

Halle 12 / Sowjetischer Pavillon (Bj. 1923/24, denkmalgeschützt, 2017-2015 eingezäunte Baustelle, teilweiser Abriss und Wiederaufbau)
Halle 15 (Bj. 1927/28, denkmalgeschützt, Rolltreppen, der derzeitige Zustand erlaubt keine Nutzung, u. a. aus gesundheitlichen Gründen)
Halle 17 (Bj. 1921, denkmalgeschützt, Instandsetzungen erforderlich, in Zeiten des Leerstands Nutzung für Dreharbeiten möglich)

Gebäude 7.11 (Bj. 1981, Büro- und Probenräume, sehr guter Vermietungsstand)
Soccerworld/Halle 7 (Bj. 1977/78, denkmalgeschützt, seit 2006)
HIT Markt/Halle 11 (Bj. 1924/25, denkmalgeschützt, seit 2003)
Halle 13 (Bj. 1990)
Pavillon der Hoffnung/Halle 14 (Bj. 1986, verkauft, seit 2008 ökumenisches Zentrum)
Eventpalast/Halle 16 (Bj. 1913, denkmalgeschützt, seit 2012)

Am Standort Alte Messe und im näheren Umfeld haben sich seit 1996 über 120 attraktive Unternehmen und bedeutende wissenschaftliche Institutionen angesiedelt (Auswahl):
Max-Planck-Institut (seit 2003)
Bio City Leipzig (seit 2003)
Bio Cube (seit 2013)
Fraunhofer IZI (seit 2008 bzw. 2013)
Deutsche Bundesbank (Bj. 1996)
Automeile Leipzig
Publity AG (Bj. 2012)

In den Sommermonaten wird ein Autokino und ein Stadtstrand auf dem Gelände betrieben.


Einige der ehemaligen Messehallen sind neuen Gebäuden gewichen. Die denkmalgeschützte Bauten sollen erhalten und aktuellen Funktionen angepasst werden. Der Bauzustand der Hallen 12, 13, 15 und 17 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, was Nutzungen und damit auch Drehgenehmigungen u. a. durch Baumaßnahmen einschränkt. Bei Halle 17 wurden 2013 eine Ertüchtigungsmaßnahmen durchgeführt. Die Hallen 1 - 6 wurden bereits abgerissen. Auf der frei gewordenen Fläche entstand ein Möbelhaus (http://porta.de).


Der älteste erhaltene Bau auf dem alten Messegelände entstand anlässlich der Internationalen Baufachausstellung von 1913. Umfassende Erweiterungen erfolgten 1924-30 nach der Verlagerung der Technische Messe auf das Ausstellungsgelände und wurden 1939 ergänzt. 1943/44 fiel ein Großteil der Messehallen Zerstörungen zum Opfer. Ab 1950 erfolgt der Aufbau entsprechend neuer Konzeptionen.
Heute stehen prägnante Gebäude unter Denkmalschutz (Auswahl):

Halle 16, heute Eventpalast, ist das einzige erhaltete Gebäude der Internationalen Bauausstellung 1913. Der neuklassizistische Eisenbetonbau wurde nach Plänen von Wilhelm Kreis mit einer 30 m überspannenden Rippenkuppel errichtet. An die zentrale Kuppelhalle schließen sich Ausstellungsräume an.

Halle 12, der sogenannte Sowjetischer Pavillon (Portikus geschützt), wurde 1923/24 als dreischiffige Halle mit tonnengewölbtem Mittelschiff erbaut, der Kopfkörper entstand als gesonderter Baukörper. Mit der Beseitigung der Kriegschäden erfolgte der Umbau zur Ausstellungshalle der Sowjetunion, bekrönt 1950/51 mit einem Turmaufbau mit vergoldeter Spitze und Sowjetstern. Der Eingangstrakt erhielt eine Kachelverkleidung.

Halle 11, mit einem denkmalgeschützten dreistufigen, terrassenförmigen Dachaufbau, enstand 1925 als dreischiffiger Eisenbeton-Stahlbau mit Hohlsteindecken. Für die spitzbogigen Arkaden wurden Oldenburger Klinkern und Veltener Keramik verwendet.

Das Logo der Leipziger Messe, erstmals für die Herbstmesse 1917 entworfen, mit zwei übereinandergestellten Ms, steht für den Begriff Mustermesse. Das letzte von ehemals drei solcher Signets mit jeweils 27 m hohen Stahlkonstruktionen mit Aluminiumverkleidungsteht steht als Portal am Zugang des Messegeländes von der Prager Straße. Es wurde 1965 errichtet.


Klassische Moderne
Neoklassizismus
Nachkriegsarchitektur
Sozialistische Baukunst
Moderne zeitgenössische Architektur


ab 1913


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Leipzig hatte in vergangenen 800 Jahren eine herausragende Stellung als Messe- und Handelsplatz im europäischen Wirtschaftsraum inne. Im 18. Jh. war die Messe wichtigster Umschlagplatz für englische Waren auf dem europäischen Kontinent. Mit der Industrialisierung und der daraus resultierenden Produktstandardisierung verlor der Warenverkauf auf der Messe an Bedeutung, das Prinzip der Mustermessen, 1895 erstmalig in Leipzig abgehalten, setzte sich durch.

Auf dem Areal der sogenannten Alte Messe fand im Jahr 1913 die Internationale Baufachausstellung statt. In diesem Zusammenhang wurde die älteste Messehalle, eine Kuppelhalle von Wilhelm Kreis, auf dem Gelände erbaut (Halle 16). In den 1920er Jahren zog dann die Technische Messe aus der Leipziger Innenstadt auf das Ausstellungsgelände am Völkerschlachtdenkmal.

Nach 1945 ist "das Schaufenster des Sozialismus" in Leipzig der einzige Messeplatz in der DDR und der größte innerhalb des RGW. Ab 1968 wird jährlich eine Frühjahrs- und eine Herbstmesse abgehalten. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 machte sich eine Neuausrichtung des Konzeptes der Messe erforderlich. An die Stelle der Universalmessen treten nun moderne Fachmessen.

Seit der Verlagerung der Ausstellungsfläche auf das neue Messegelände im Jahr 1996 stand das angestammte Messeareal mit rund 500.000 qm für neue Nutzungsformen und Ansiedlungen offen.


Drehbedingungen vor Ort

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Der Grundstücksbestand umfaßt rund 500.000 qm. Einen Überblick bietet die interaktive Karte unter www.alte-messe-leipzig.de. Grundrisse sind auf Anfrage erhältlich.

Das Gelände wird im Osten durch die leistungsfähige Prager Straße tangiert. Die Richard-Lehmann-Straße im Süden wird Bestandteil des geplanten mittleren Rings sein. Die neu gebaute Zwickauer Straße dient auch der inneren Erschließung der Alten Messe. Prägende städtebauliche Achse ist die Straße des 18. Oktober.


Je nach Vermietungsstand können Büroräume, Aufenthaltsräume, Räume für Garderobe und Maske im Areal des Messegeländes zur Verfügung gestellt werden. Auf dem Gelände und im nahen Umfeld gibt es mindestens vier Kantinen, sodass ein Speiseangebot von 8 - 22 Uhr vorhanden ist.


Normal- und Starkstromanschlüsse sind ausreichend verfügbar. Sanitäre Einrichtungen sind vorhanden und können nach Absprache genutzt werden. Wasser- und Abwasseranschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Das auf dem Gelände liegende hochmoderne Telekommunikationsleitungsnetz ist für die Übertragung von Informations- und Multimediadiensten geeignet.


Große Park- und Stellflächen, auch für LKW, sind auf dem Gelände der Alten Messe Leipzig vorhanden.


Verkehrsanbindung

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Auto A14 - Ausfahrt 23-Leipzig-Mitte in etwa 11 km Entfernung
A14 - Ausfahrt 26-Leipzig-Ost in etwa 12 km Entfernung
A38 - Ausfahrt 31-Leipzig-Süd in etwa 12 km Entfernung
Bahn IC-/ICE-Anbindung über Leipzig Hbf. in etwa 4 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.lvb.de)
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle in etwa 15 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Zur Geschichte der Leipziger Messe und des Messegeländes am Völkerschlachtdenkmal ist der Kontakt zur Leipziger Messe GmbH möglich, dort ist ein Unternehmensarchiv vorhanden, weitere Auskünfte über die Pressestelle der Leipziger Messe GmbH.
Erfahrung mit Dreharbeiten TV-Serien/-Reihen:
SOKO Leipzig (UFA Fernsehproduktion, seit 2003)
Tierärztin Dr. Mertens (Saxonia Media, seit 2006)
MDR Tatort (Saxonia Media, 2001-2007)
In aller Freundschaft (Saxonia Media, 1998-2003)

Spielfilmproduktionen:
SUM1 (Syrreal Entertainment, 2015)
Buddha´s Little Finger (Rohfilm, 2012)
Quellen des Lebens (X Filme Creative Pool, 2011)
Fernes Land, AT: Knotenpunkt (Neufilm, 2010)
Du hast es versprochen, AT: Dunkel (Wüste Film Ost, 2010)
Heimweh nach drüben (Saxonia Media, 2006)
Das Apfelbaumhaus (Peter Rommel Productions, 2003)
Hunger auf Leben (Saxonia Media Filmproduktion, 2003)
Der Job seines Lebens 2 (Bavaria Film GmbH, 2004)