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Gedenkstätte Buchenwald

  • Lagertor Südseite

  • Lagerkommandatur Nordseite

  • Wachturm Blick nach Süden

  • Blick zum Lagertor nach Westen

  • Krematorium

  • Krematorium Waschraum

  • Krematorium Blick nach Osten

  • Appellplatz Blick nach Norden

  • Zaun Blick nach Westen

  • Lagertor Südseite

  • Kleiderkammer Blick nach Westen

  • Tankstelle Nordseite


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Gedenkstätte Buchenwald
Verwaltungs- und Sozialbauten » Justizbauten » Gedenkstätten
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Weimar, Stadt
Adresse Gedenkstätte Buchenwald
99427 Weimar
Internet www.buchenwald.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Prof. Dr. Volkhard Knigge
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald & Mittelbau-Dora
Stiftungsdirektor
99427 Weimar-Buchenwald
T: +49 (0) 3643 430130
F: +49 (0) 3643 430100
Ansprechpartner
vor Ort
Sandra Siegmund
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald & Mittelbau-Dora
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gedenkstätte Buchenwald
99427 Weimar
T: +49 (0) 3643 430143
F: +49 (0) 3643 430100
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, nur Dokumentarfilme und Berichterstattung Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich auf dem Lagergelände sowie in den historischen Räumen sind keine Veränderungen gestattet

Das dritte große Konzentrationslager der Nationalsozialisten, das KZ Buchenwald, wurde 1937 auf dem Ettersberg in der Nähe von Weimar angelegt. In diesem Zusammenhang entstanden auch ein SS-Standort für die Ausbildung von SS-Totenkopfeinheiten, SS-eigene Wirtschaftsbetriebe sowie thüringische Außenstellen des Lagers beispielsweise in Dora oder Laura. Zeitweise waren hier bis zu 110 000 Menschen aus nahezu 50 Nationen inhaftiert. Nach der Befreiung durch die amerikanischen Truppen 1945 wurde das Lager, in dem unter der SS 56 000 Menschen umkamen, als sowjetisches Internierungslager bis 1950 zur Entnazifizierung genutzt. Seit 1958 befindet sich auf dem Gelände eine Mahn- und Gedenkstätte. Die ehemaligen Gebäude wie das Barackenlager, die Kasernen, das Rüstungswerk oder die Wohnsiedlung der Lagerführung sind nur noch fragmentarisch erhalten. Das umzäunte Lager mit Wachtürmen, das Lagertor, das Krematorium und die Kleiderkammer stehen zur Besichtigung offen.


auf dem Ettersberg, 8 km nordwestlich von Weimar gelegen


Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers, Museum mit Dauerausstellung


das Gelände des ehemaligen KZs verfügt über einige erhaltene Gebäude, insgesamt guter baulicher Zustand


1937 angelegt, fragmentarisch erhalten (Lagerzaun mit Wachtürmen, Krematorium, Lagertor, Kleiderkammer, Fundamente der Holzbaracken), Mahn-und Gedenkstätte mit Gräbern für über 3000 Opfer 1954-58 angelegt, geplant von einer Architektengruppe unter Ludwig Deiters, monumentale und weiträumige Denkmalanlage, Glockenturm mit Mahnmal (Bronzeplastik von Fritz Cremer, Reminiszenz an die Bürger von Calais, August Rodin), Denkmalanlage als sakraler Weiheraum, Anlage mit geschlossenen, einfachen Grundkubaturen


20. Jh. (1937)


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Krematorium mit Öfen, Ausstellungen zur Geschichte des KZ


das KZ Buchenwald stellt das dritte große Lager der NS-Konzentrationslager dar, in der Nähe befinden sich ein SS-Standort für die Ausbildung von SS-Totenkopfeinheiten und SS-eigene Wirtschaftsbetriebe; das Lager verfügt über mehrere thüringische Außenstellen (Dora, Laura), Inhaftierung von bis zu 110 000 Menschen gleichzeitig, grausames Umkommen der Häftlinge, Befreiung durch die amerikanischen Truppen 1945, von 1945-50 zur Entnazifizierung als sowjetisches Internierungslager (Speziallager II) umgenutzt, seit 1958 Mahn- und Gedenkstätte, Denkmalanlage Ort für Großveranstaltungen und Gedenkfeiern der DDR, danach Gedenkstätte, seit 1995 Dauerausstellung zum KZ Buchenwald


Drehbedingungen vor Ort

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Lageplan bzw. Grundrisse bei der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung (s.o.), bzw. in vereinfachter Version unter www.buchenwald.de einzusehen; das Gesamtgelände des KZ Buchenwalds umfasst ca. 200 Hektar, zugänglich sind das Lagergelände mit Torgebäude, der Arrestzellenbau, das Krematorium, die Desinfektion, die Bahnhofsanlage, der Kommandanturbereich, Reste von SS-Zoo und SS-Führersiedlung, der Steinbruch, der Friedhof der Toten des sowjetischen Speziallagers, das Mahnmal der Figurengruppe von Fritz Cremer und der Friedhof Mahnmal

weiteres Bildmaterial unter www.buchenwald.de/115/


ausreichend Räumlichkeiten für Aufenthalt bzw. Maske/Garderobe vorhanden; Catering kann über das hauseigene Bistro bestellt werden, ansonsten Catering und Übernachtungsmöglichkeiten in den Gaststätten und Hotels von Weimar, Näheres unter Produktionszentrum Weimar


Strom, Starkstrom, Internet, Telefon, Wasser und sanitäre Einrichtungen vorhanden


bis zu viergeschossig (EG, 1, 2, 3, 4, DG)


relevante Bereiche überwiegend ebenerdig, Materialtransport gewährleistet


ein Aufzug ist im Museum vorhanden


Deckenhöhe je nach Gebäude unterschiedlich: min. 2 m


innen je nach Fensterflächen unterschiedlich, im Krematorium gute Lichtverhältnisse; außen durch freie Lage gute Lichtverhältnisse


außerordentlich ruhig, wenig Verkehr


ausreichend Stellflächen vorhanden


Verkehrsanbindung

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Auto A4, Abfahrt Weimar, B85 Richtung Zentrum, B7 Richtung Erfurt, danach Ausschilderung
Bahn Bahnhof Weimar mit ICE-Anschluss, Anschlussmöglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nähere Informationen unter www.verkehrsbetrieb-weimar.de, Verkehrsbetrieb Weimar GmbH
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 30 km Entfernung, nähere Informationen unter www.flughafen-erfurt-weimar.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Antrag auf Drehgenehmigung unter www.buchenwald.de/807/

Weitere Informationen/Dokumente wie historisches Material (aus der Archivbibliothek bzw. Museologie) bzw. Kontakt zu Experten (Interviewpartner möglich) über die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora (s.o.)
Erfahrung mit Dreharbeiten Buchenwald. Nächste Generation (a+r film 2016), Mitten in Deutschland: NSU - Die Täter: Heute ist nicht alle Tage (Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG 2015), Nackt unter Wölfen (UFA Fiction GmbH 2014), Der Ursprung der Gewalt (INTEGRAL FILM 2014), Deckname: Pirat (zischlermann filmproduktion GmbH 2012), Sound of Heimat (Tradewind Pictures GmbH 2010), Sie nannten ihn Amigo (DEFA 1959);
Dokumentarfilme, TV-Sendungen (Berichte, Interviews)