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Mensa Carl-Zeiss-Promenade Jena

  • Mensa Carl-Zeiss-Promenade Jena

  • Eingangsbereich Nordseite

  • Eingang Nordseite

  • Eingang Nordseite

  • Treppenaufgang Ostseite

  • Treppenaufgang Ostseite

  • Treppenaufgang Ostseite

  • Terrasse Südseite

  • Speisesaal

  • Speisesaal

  • Wandmosaik im Speisesaal

  • Speisesaal

  • Eingang Ost mit Cafeteria

  • Cafeteria

  • Cafeteria

  • Cafeteria

  • Eingang Nord (Cafeteria)

  • Lese- und Studierbereich

  • Essensausgabe

  • Ostansicht vom Parkplatz


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Mensa Carl-Zeiss-Promenade Jena
Verwaltungs- und Sozialbauten » Bauten für Forschung und Wissenschaft » Hochschulen / Universitäten
Bundesland
Landkreis
Thüringen
Jena, Stadt
Adresse Carl-Zeiss-Promenade 6
07745 Jena
Internet www.stw-thueringen.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Elke Voß
Studentenwerk Thüringen
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Philosophenweg 22
07743 Jena
T: +49 (0) 3641 930546
F: +49 (0) 3641 930502
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich in Abstimmung mit dem Studentenwerk, optimal nach 15:00 Uhr und am Wochenende Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich in Abstimmung mit dem Studentenwerk

Die Mensa in der Carl-Zeiss-Promenade wird in der Vorlesungszeit täglich von 2500 Studenten und Mitarbeitern der benachbarten Carl Zeiss GmbH frequentiert und ist entsprechend großzügig dimensioniert.
In der 1960er Jahren als Versorgungszentrum gebaut, erfuhr das Objekt durch die Sanierung 2006 eine optische Aufwertung. Die Weite des Raumes wird durch geordnete Formen strukturiert und steht in Korrespondenz zu der Terrasse, die den Bau von zwei Seiten umschließt. Neben dem großen Speisesaal finden sich weitere klar definierte, typische Raumsituationen, in den studentisches Leben in der heutigen Zeit erzählt werden kann.


im Süden von Jena, auf dem Gelände des ehemaligen VEB Carl Zeiss, am Fuße der Lichtenhainer Höhe


Mensa für täglich ca. 1700 Studenten und 800 Mitarbeiter der Carl Zeiss Jena GmbH, Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 07:00 - 15:00 Uhr, 700 Sitzplätze in der Mensa, 40 in der Cafeteria und 120 auf der Terrasse


sehr guter baulicher Zustand


Die Mensa wurde 1968 als Versorgungszentrum für die Mitarbeiter und Auszubildenden des VEB Carl Zeiss Jena gebaut und seither als solches genutzt. Seit ein Teil des Betriebsgeländes zur Ernst-Abbe-Hochschule Jena umgebaut wurde, wird die Mensa auch von Studenten genutzt und durch das Studentenwerk betrieben. Der Zweckbau wurde 2006 umfassend saniert.
Verantwortliche für die Umgestaltung waren hks ARCHITEKTEN + GESAMTPLANER GmbH (www.hks-architekten.de).
Die Mensa hat einen rechteckigen Grundriss und kann von Besuchern über Eingänge auf der Nord- und Ostseite erschlossen werden. Die Anlieferung erfolgt von Westen oder über das Untergeschoss. Im Süden und Osten ist die Fassade ca. 6 m zurückgesetzt, wodurch sich eine großzügige überdachte Außenterrasse ergibt.


Moderne zeitgenössische Architektur
Sozialistische Baukunst
Nachkriegsarchitektur
Skulpturales Bauen


1968 erbaut, 2006 saniert


21. Jahrhundert


Die neu gestaltete Mensa gliedert sich im Erdgeschoss in Küche, Essensausgabe, Cafeteria, Speisesaal, Lese- und Studierbereich und die große Terrasse. Im Untergeschoss befinden sich der Lieferbereich, Lagerflächen, Haustechnik, Personalumkleiden und die Werkswache von Carl-Zeiss.
Filmisch interessant sind vorrangig die Bereiche Speisesaal, Cafeteria und Essensausgabe.
Der Speisesaal ist großzügig gestaltet und wirkt sehr strukturiert. Verstärkt wird die Weite des Raumes dadurch, dass er von zwei Seiten komplett verglast ist. Die Westseite des Raumes nimmt ein Wandmosaik Prof. Lothar Zitzmanns, Dozent für Wandmalerei an der Kunsthochschule Halle, der später auch an der Gestaltung des Foyers im Berliner Palast der Republik mitwirkte, ein. Die Monumentalität des Werkes wird durch die Transparenz zum Terrassenbereich gemildert.
Die Cafeteria wirkt dagegen intimer, obwohl auch hier klare Formen den Look bestimmen und eine loungeartige Atmosphäre schaffen.
Der Bereich der Essensausgabe bestimmen dagegen organische Formen, warme Holztöne und künstliches Licht.


Die 1846 von Carl Zeiss gegründete Werkstatt für Feinmechanik und Optik in Jena erlangte schnell eine beachtliche wirtschaftliche Bedeutung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt sich Carl Zeiss zu einem führenden Optik-Unternehmen mit weltweiten Aktivitäten. 1930 entstand der Gebäudekomplex, in dem heute die Mensa liegt. Im 2. Weltkrieg wurden die Jenaer Werke teilweise zerstört. 1948 erfolgte die Enteignung der Werke Zeiss und Schott der Carl-Zeiss-Stiftung in Jena. Beide Werke werden Staatsbetrieb: Volkseigenen Betrieb (VEB) Carl Zeiss JENA und VEB Jenaer Glaswerk. Die Gebäude im Süden wurden zur Ausbildung der Angestellten genutzt. Die Mensa 1968 wurde als Betriebsgaststätte (Bau72) für den VEB Carl Zeiss Jena gebaut und wird bis heute von den Mitarbeitern der benachbarten Carl Zeiss Jena GmbH und der Fachhochschule Jena genutzt.


Drehbedingungen vor Ort

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rechteckiger Grundriß, Besuchereingänge Nord- und Ostseite, Lieferanteneingang Untergeschoß und Westseite, detaillierte Angaben auf Anfrage über das Studentenwerk (s.o.)


zwei kleine Multifunktionsräume vorhanden, Verfügbarkeit in Abstimmung mit der Wirtschafterin


Strom, Wasser, sanitäre Einrichtungen, WLAN


EG, OG


Treppe vom Untergeschoß ins Erdgeschoss, Mensabereich von Norden ohne Treppen erreichbar


zwei Aufzüge für Lebensmittel


4,5 - 5 m


Lichteinfall abhängig von Tageszeit, großzügige Befensterung, außen z.T. Einschränkungen durch Baumbestand und angrenzende Gebäude.


Innen: abhängig von Tageszeit und Semesterferien.
Außen: z.T. verkehrsbedingte Geräusche


Prinzipiell gibt es sehr viele Parkmöglichkeiten in der Umgebung, die allerdings auch stark frequentiert sind. Das Studentenwerk selbst hat nur ein sehr kleines Kontingent an Parkplätzen. Für die Parkplätze im Osten, auf der Ebene des Untergeschosses ist die Carl Zeiss Jena GmbH verantwortlich, für die Flächen oberhalb die Fachhochschule Jena


Verkehrsanbindung

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Auto A 4
Abfahrt Jena-Göschwitz: Hauptstraße Richtung Stadtzentrum, nach Tankstelle weiter in Richtung Carl-Zeiss-Promenade.
Abfahrt Jena-Lobeda: Hauptstraße Richtung Stadtzentrum bis Abzweig Burgau, dort rechts am Burgaupark vorbei Richtung Carl-Zeíss-Promenade

B 7
von Eisenberg Richtung Weimar, auf dem Fürstengraben 2. Ampelkreuzung links abbiegen Richtung Zentrum, gerade aus weiter an der Post vorbei immer auf der Hauptstraße;
von Weimar: bis zum Fürstengraben, dann rechts ab wie von Eisenberg.

B 88
aus Richtung Saalfeld: wie von Abfahrt Göschwitz;
aus Richtung Naumburg: Hauptstraße Richtung Weimar, dann im Fürstengraben links ab wie bei der B 7 (Eisenberg)
Bahn ICE-Bahnhof Jena-Paradies, dann weiter mit öffentlichen Nahverkehr (www.jenah.de)
Flugzeug Flughafen Erfurt-Weimar in 60 km Entfernung (www.flughafen-erfurt-weimar.de);
Flughafen Leipzig-Halle in 90 km Entfernung (www.flughafen-leipzig-halle.de)

Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina in 15 km Entfernung (www.edbj.de)

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Das Studentenwerk Thüringen unterhält Mensen und Wohnheime für 10 Hochschulen an verschiedenen Standorten. Eine gute Übersicht bietet die Website . Neben direkten Kontakt zu wesentlichen Bereichen des studentischen Lebens unterhält das Studentenwerk ein Kulturbüro mit thüringenweiter Infrastruktur, inklusive Künstlervermittlung.
Das monatlich erscheinende Magazin "infood" liegt in einer Auflage von 50.000 allen Einrichtungen des Studentenwerks kostenlos aus.
Erfahrung mit Dreharbeiten Die Einsamkeit der Primzahlen (2010)