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Cospudener See Leipzig/Markkleeberg

  • Cospudener See, Nordstrand

  • Cospudener See, Nordstrand

  • Cospudener See, Nordstrand

  • Cospudener See, Nordstrand, Anlegestelle Dampfschifffahrt

  • Cospudener See, Zugang zum Nordstrand

  • Cospudener See, Einfahrt Nordstrand, Info-Gebäude

  • Cospudener See, Bistumshöhe mit Aussichtsturm

  • Cospudener See, Aussichtsturm

  • Cospudener See, Südostufer, Blick Richtung Bistumshöhe

  • Cospudener See, Blick vom Aussichtsturm nach Norden

  • Cospudener See, Blick vom Aussichtsturm nach Süden

  • Cospudener See, Oststrand, Hafen

  • Cospudener See, Oststrand, Sauna im Hafen

  • Cospudener See, Oststrand, Schiffsanlegeplatz, Pier1


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Cospudener See Leipzig/Markkleeberg
Freizeit » Tourismus » Ferienanlagen
Naturmotive » Seen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig, Stadt
Adresse 04249 Leipzig
Internet www.leipzigseen.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Jana Kriebel
Stadt Leipzig | Amt für Stadtgrün und Gewässer | Stadtforsten
Sachgebietsleiterin Koordinierung
Teichstraße 20
04277 Leipzig
T: +49 (0) 341 309410
F: +49 (0) 341 3094138
Ansprechpartner
vor Ort
Birgitt Thiel
Pier1 GmbH & Co. KG
Hafenstraße 23
04416 Markkleeberg
T: +49 (0) 341 356510
F: +49 (0) 341 3565129
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache, in der Hochsaison ungünstig Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich an der Südspitze haben Natur und Landschaft Vorrang; das Gewässer ist durch Bojen in nutzbare und gesperrte Bereiche geteilt;
u. U. sind mehrere Genehmigungen erforderlich, Zuständigkeiten und weitere Ansprechpartner s. u.: "Zusatzinformationen"

Die "Badewanne von Leipzig" oder auch "Costa Cospuda" - so bezeichnen die Leipziger den seit 2000 für die Öffentlichkeit zugänglichen Badesee am südlichen Stadtrand. Der Cospudener See, ein ehemaliger Braunkohletagebau, der im Rahmen eines EXPO-Projektes geflutet und landschaftlich komplett umgestaltet wurde, steht exemplarisch für die Renaturierung und Rekultivierung des Leipziger Südraums. Mit einer Wasserfläche von insgesamt 430 Hektar und einer Uferlinie von mehr als 10 km bietet das neu geschaffene Naherholungsgebiet zahlreiche Wassersport- und Freizeitattraktionen. Der lange, feinsandige Badestrand am Nordufer mit seinen Beachvolleyballfeldern und bunten Imbisspavillons ist an heißen Sommertagen viel frequentiert. Im Segelyachthafen am südöstlichen Ufer finden sich neben den Bootsliegeplätzen zahlreiche Cafés, Restaurants, ein Hafenkontor, der Anleger der MS Neuseenland und sogar eine Sauna.


an der südlichen Stadtgrenze Leipzigs, zwischen Markkleeberg-West und Knauthain gelegen


vielfältige Nutzung als Badesee und Naherholungsgebiet, desweiteren für Gastronomie, Veranstaltungen, etc.

Den Cospudener See umgibt ein Landschaftspark von ca. 300 ha Fläche, entlang des Ufers führt ein 10,5 km langer, mit Rollsplit befestigter Rundweg. Ein dichtes Netz von Wander- und Radwegen, die teilweise asphaltiert sind, führt zum See.

Am Nordufer (Leipzig) wurde ein bis zu 50 m breiter Sandstrand geschaffen, Imbisse und Getränke werden in den bunten Holzpavillons verkauft, weiterhin stehen ein Beachvolleyballfeld und Sonnenschutze zur Verfügung. Am Nordstrand befindet sich eine Anlegestelle für die Dampfschifffahrt.

Am Südoststrand (Markkleeberg) wurde ein großer Segelyachthafen inklusive einer Pier und gastronomischen Einrichtungen, einer Touristinformation und einem Shop im Hafenkontor, Kunstgalerien, einer Sauna, etc. errichtet. Für eine Schifffahrt auf dem See läßt sich die historische Hafenbarkasse MS Neuseenland oder auch die MS Cospuden (außerhalb der Rundfart-Saison) chartern, die Hafengebäude werden auch für Veranstaltungen vermietet.

Wichtiger Punkt am Südwestufer ist die Bistumshöhe mit dem 35 m hohem Aussichtsturm, bestehend aus 48 geleimten Lärchenholz-Spanten. Der kegelförmige Turm ist jederzeit begehbar. Maximale Belastung: 500 kg pro Bodensegment.

Das Südufer bleibt der Natur vorbehalten, Störungen dieser Landschaft sind zu vermeiden.


die Gebäude im Yachthafen sind an die Architektur der Fischerhäuser Nordeuropas angelehnt, auf Stelzen errichtet, Holz als überwiegendes Baumaterial, Anstrich in klaren Farben


Moderne zeitgenössische Architektur


Flutung Mitte der 1990er Jahre bis 2000


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Kohleförderung im Leipziger Südraum seit dem 18. Jh., Tagebau Cospuden 1981 zur Braunkohleförderung aufgeschlossen und ca. 10 Jahre betrieben, 1990 Stilllegung nach Bürgerprotesten, letzter Kohlezug Oktober 1992, Flutungsbeginn um 1995, schnellere Flutung möglich als erwartet, 1998/99 im Rahmen eines EXPO-Projektes Planung und Umsetzung einer Infrastruktur, Servicebereiche, Wege und Strände entstehen, Flutungsende und Fertigstellung der Ufer- und Strandanlagen im EXPO-Jahr 2000, 1999/2000 Bau eines Segelhafens und der Hafenanlagen, Übergabe des Sees und der Uferbereiche zur Nutzung am 1.6.2000


Drehbedingungen vor Ort

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Gesamtwasserfläche 420 ha, maximale Tiefe 60 m, detaillierter Lageplan des Sees inklusive der Anfahrtsstraßen und Uferanlagen unter www.leipzigseen.de oder anzufragen bei der Stadt Leipzig (Kontakt s. o.)


keine zusätzlichen Räume durch die Stadt Leipzig vermittelbar, unter Umständen außerhalb der Saison anzufragen beim Seepächter/Betreiber/Vermieter am Nordstrand inklusive Hafen: Pier1 GmbH & Co. KG (www.leipzigseen.de)


Kraftstrom- und Normalstromanschlüsse am Nordstrand und am Hafen ausreichend verfügbar, für Veranstaltungen konzipiert; dort auch sanitäre Einrichtungen und Wasseranschlüsse vorhanden


sehr gute Lichtverhältnisse, geringer Baumbewuchs in den Uferbereichen


ruhig gelegen, keine Verkehrsgeräusche, Besucherverkehr


großer gebührenpflichtiger Parkplatz mit Bus- bzw. Lkw-Stellflächen am Eingang an der Brückenstraße, von hier aus Zufahrt zum Nordstrand, Absprache mit dem zuständigen Amt notwendig (Kontakt s. o.), da Straße durch Poller abgegrenzt ist

Anfahrt zum Hafen über Markkleeberg-Zöbigker, Koburger Straße bis zum Ende/Ecke Mühlweg folgen, dort ebenfalls öffentliche Parkplätze vorhanden, die Zuständigkeit in diesem Bereich liegt bei der Stadtverwaltung Markkleeberg (Kontakt s. u.: "Zusatzinformationen")


Verkehrsanbindung

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Auto A38 - Abfahrt 31-Leipzig-Süd in etwa 5 km Entfernung,
A9 - Abfahrt 17-Leipzig-West in etwa 21 km Entfernung
Bahn ICE-/IC-Anbindung über Hbf. Leipzig in etwa 11 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.lvb.de)
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle in etwa 30 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Eine genaue Beschreibung des Vorhabens und eine Lageskizze erleichtern die Zuordnung der zuständigen Ansprechpartner.

Nordstrand Park-/und Waldbereich: Abt. Stadtforsten des Amtes für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig, Kontakt s. o. => Erlaubnis zur Befahrung des gesamten NEG gemäß §11(4) SächsWaldG und §46 StVO;

Nordstrand/Strandbereich: Seepächter, Betreiber der Hafenanlage sowie Vermieter von gastronomischen und Freizeiteinrichtungen am Nordstrand ist die Pier1 GmbH & Co. KG (www.leipzigseen.de) Kontakt s. o.;

Ostufer: weite Teile des Ostufers bis zur Südspitze gehören in die Zuständigkeit der Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen Wachau mbH, die ein städtisches Unternehmen der Stadt Markkleeberg ist, und diesen Bereich des Erholungsgebietes bewirtschaftet (Wege, Flächen, Parken, Ufer)

Naturschutzrechtliche Genehmigungen: Ansprechpartner ist das SG Naturschutz- und Landschaftsschutz im Umweltamt des Landkreises Leipzig mit Sitz in Grimma

Wasserrechtliche Genehmigungen bei Gewässerbenutzung: Ansprechpartner ist das SG Wasser/Abwasser im Umweltamt des Landkreises Leipzig mit Sitz in Grimma
Erfahrung mit Dreharbeiten Serien-Special „Was wirklich zählt“ der Erfolgsserie „In aller Freundschaft“, Saxonia Media Filmproduktion GmbH (2011),
"Soko Leipzig", UFA Film- und Medienproduktion GmbH Leipzig;
"Tatort", Saxonia Media Filmproduktion GmbH;
"Polly Blue Eyes", equinox Film GmbH & Co (2003);
Dokumentarfilme etc.