mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Oberburg Giebichenstein

  • Burg Giebichenstein, Gesamtansicht, Westen

  • Turm, Südwest

  • Saale mit Klausberg, Blick Richtung Norden

  • Saalebogen am Klausberg, Blick nach Nordwest

  • Nordwestseite der Ruine, Nordwest

  • Burggewölbe

  • Nordwestseite der Ruine, Südwest

  • Ausblick zur Bergschenke, Richtung Westen

  • Innenhof der Kunsthochschule, Blick nach Süden

  • Blick zur Anlegestelle an der Saale, nach Nordwest

  • Areal der Ruine, Blick nach Westen

  • Ausschnitt mit erhöhter Ringmauer und Springerfenster, Blick nach Südwest

  • Mauern am Eingang, Blick nach Südost

  • Riveufer an der Burg, Blick nach Süden

  • Bootrestaurant an der Saale, Blick nach Süden


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Oberburg Giebichenstein
Herrschaftsbauten » Burgruinen
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Halle (Saale), Stadt
Adresse Seebener Straße 1
06114 Halle (Saale)
Internet www.stadtmuseum.halle.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Jana Unger
Stadtmuseum Halle
Leiterin
Große Märkerstraße 10
06108 Halle (Saale)
T: +49 (0) 345 2213344
F: +49 (0) 345 2213033
Ansprechpartner
vor Ort
Jana Unger
Stadtmuseum Halle
Leiterin
Große Märkerstraße 10
06108 Halle (Saale)
T: +49 (0) 345 2213344
F: +49 (0) 345 2213033
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nach Absprache zu den Öffnungszeiten; Großveranstaltungen und Höhepunkte in Halle (Saale) Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache

Nördlich des Stadtzentrums von Halle findet man die alte Burg Giebichenstein, erhaben auf einem steilen Porphyrfelsen, hoch über dem Ufer der Saale. Die Burg wurde 961 erstmals erwähnt, wurde dann jedoch 1637 durch einen Brand fast vollständig zerstört. Aussichtsturm und Befestigungsmauern bilden mit der idyllischen Umgebung der Saale ein einmaliges Ensemble inmitten der Stadt Halle mit unvergleichlichem Blick über das Saaletal. Seit 1906 im Besitz der Stadt Halle konnte die Ruine durch rechtzeitige Sanierungsarbeiten bis 2000 vor dem Verfall gerettet werden.


nördlich des Stadtzentrums, über der Saale


Architekturmuseum (seit 1966), Burgruine mit freigelegten Mauerresten


restauriert (1991-2000)


Der Giebichenstein besteht aus der hochmittelalterlichen Oberburg auf dem steilen Felsen über der Saale und der spätmittelalterlichen Unterburg im Tal. Die ruinöse Oberburg zeigt bis heute Ringmauern, Torturm und Fundamentreste des späten 12. und frühen 13. Jahrhunderts. Der schlanke Torturm, von der gesamten Anlage am besten erhalten, ist im unteren Bereich romanisch, im oberen Teil gotisch. 1838 bis 1844 wurde, ganz im Sinne der deutschen Romantik, eine Instandsetzung vorgenommen. Hierbei wurde die Ringmauer erhöht, eine Pergola sowie das "Springerfenster" aufgemauert. Eine weitere Sanierung zum Erhalt der ruinösen Oberburg wurde Ende der 1990er Jahre vorgenommen.


Romanik


13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


zwei historische Gewölbe, Aussichtsturm mit Holztreppen, Architekturmuseum


König Otto I. schenkte die Burg Giebichenstein dem Moritzkloster in Magdeburg. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begann man mit der Errichtung einer steinernen Befestigung, der Oberburg. In diese Zeit gehört die Sage von Ludwig dem "Springer", einem thüringischen Grafen, welcher sich aus seiner kaiserlichen Gefangenschaft auf dem Giebichenstein durch einen tollkühnen Sprung in die Saale befreite. Die Burg diente den Magdeburger Erzbischöfen anfangs als zeitweiliger Regierungssitz, von 1382-1503 als Hauptresidenz. 1636 wurde die Festung, die damals von schwedischen Truppen besetzt war, teilweise ruiniert. Die Burgruine war an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert ein bedeutendes Symbol deutscher Romantik. Insbesondere Vertreter der romantischen Literatur, wie Novalis, L.Tieck, A.von Arnim, C. Brentano und J.Freiherr von Eichendorff, wurden durch die ruinöse Anlage über dem Saaletal inspiriert. 1906 erwarb die Stadt Halle die Burgruine, seit 1966 ist sie Architekturmuseum.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

Ein Grundriss kann im Stadmuseum Halle erfragt werden.


Stark- und Normalstromanschlüsse sind vorhanden.


im Aussichtsturm rund 0,80 m breit


300 kp/qm


Stadt- und Verkehrsgeräusche sind zu hören


begrenzt in der näheren Umgebung, mit Sondergenehmigung kann auf der Uferpromenade bis unterhalb des Eingangs herangefahren werden, der Zugang auf die Ruine erfolgt nur zu Fuß

Zuständig für Sondergenehmigungen und Ansprechpartner für Straßensperrungen, Parkplätze usw:
Stadt Halle (Saale)
Fachbereich Sicherheit, Team Verkehrsorganisation
Andreas Donath
Am Stadion 5
06122 Halle
Tel.: +49 345 2211247
Fax: +49 345 2211250
E-Mail: andreas.donath@halle.de
www.halle.de/de/Verwaltung/Online-Angebote/Telefonbuch/Dienststellen/?recID=1558


Verkehrsanbindung

Einklappen
Auto A9 Abf. Halle,
A14 Abf. Halle
A38 Abf. Dreieck Halle-Süd
Bahn Hbf. Halle mit ICE-Anschluß
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

Einklappen
Dokumente, Experten, Komparsen Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitung finden Sie im Handout "Halle (Saale)".
Erfahrung mit Dreharbeiten Erfahrungen mit Großveranstaltungen wie Mittelaltermärkten liegt vor,
"Zorn - Vom Lieben und Sterben", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2014

Dreharbeiten in Halle (Saale), Auswahl:

"Wir sind jung.Wir sind stark.", teamWorx Ludwigsburg, 2013
"STEREO", Frisbeefilms GmbH & Co. KG und Kaissar Film GmbH & Co. KG, 2013
"Dessau Dancers", Boogiefilm, Senator Film Produktion GmbH, 2013
"Rockabilly Requiem", Neue Mira Filmproduktion GmbH, WDR – Westdeutscher Rundfunk, 2013
"Zorn – Tod und Regen", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2013

"Wild", Heimatfilm GmbH & Co. KG, 2014
"Limbo", X Filme Creative Pool GmbH, 2014
"Lotta & das ewige Warum", Novafilm Fernsehproduktion GmbH, 2014
"Aus der Haut", UFA FICTION GmbH, 2014
"Zorn - Vom Lieben und Sterben", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2014

"Stille Reserven", Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, 2015
"Zorn - Wo kein Licht", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2015
"Vor der Morgenröte", X Filme Creative Pool GmbH, 2015
"Binny und der Geist", UFA FICTION GmbH, The Walt Disney Company GSA, 2015
"24 Wochen", zero one Film GmbH, 2015
"Margret und Helmut", Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, 2015
"Ente Gut!", KEVIN LEE Film GmbH, 2015
"Zorn - Wie sie töten", filmkombinat Nordost GmbH & Co. KG, 2015
"Project Gold / The Equalizer", Fernsehbuero GmbH, 2015
"Tschick", Lago Film GmbH, 2015
"Timm Thaler", Constantin Film Produktion GmbH, 2015

"Family", Pallas Film GmbH, 2016
"Einsamkeit und Sex und Mitleid", OPAL Filmproduktion Halle GmbH, 2016
"Touch me not", Rohfilm Productions GmbH, 2016
"Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde", UFA Fiction GmbH, 2016

Weitere Informationen zu Dreharbeiten in Halle (Auswahl) sowie im Drehreport .