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Schloss Köthen

  • Schloss Köthen, Bachmuseum, Grünes Zimmer

  • Bachmuseum, Grünes Zimmer

  • Bachgedenkstätte

  • Bachmuseum, Rotes Zimmer

  • Bachmuseum, Rotes Zimmer

  • Galerie

  • Ludwigsbau, Galerie, Süden

  • Spiegelsaal (z.Zt. gesperrt)

  • Spiegelsaal (z.Zt. gesperrt)

  • Ludwigsbau, Süden

  • Ludwigsbau mit westlichem Turm und Galerie, Süden

  • Ludwigsbau, Galerie, Süden

  • Schlosskapelle

  • Schlosskapelle

  • Ferdinandsbau mit Naumannmuseum, Nordost

  • Torhaus, westlicher Zugang

  • Ferdinandsbau, Naumannmuseum

  • Ferdinandsbau, Naumannmuseum

  • Veranstaltungszentrum, Johann-Sebastian-Bach-Saal

  • Veranstaltungszentrum, Johann-Sebastian-Bach-Saal


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Schloss Köthen
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Anhalt-Bitterfeld
Adresse Schlossplatz 4
06366 Köthen
Internet www.bachstadt-koethen.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Michael Schuster
Köthen Kultur und Marketing GmbH
Geschäftsführer
Schlossplatz 5
06366 Köthen
T: +49 (0) 3496 7009912
F: +49 (0) 3496 7009929
Ansprechpartner
vor Ort
Daniel Spielau
Köthen Kultur und Marketing GmbH
Museen
Schlossplatz 5
06366 Köthen
T: +49 (0) 3496 70099271
F: +49 (0) 3496 7009929
Ansprechpartner Technik Lutz Osterland
Köthen Kultur und Marketing GmbH
Schlossplatz 5
06366 Köthen
T: +49 (0) 3496 7009913
M: +49 (0) 163 5718003
F: +49 (0) 3496 7009929
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich langfristige Anmeldung ist notwendig: aktueller Veranstaltungskalender, für eine Drehgenehmigung ist zusätzlich die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt anzufragen Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache, der Spiegelsaal ist wegen Sanierung vorrübergehend geschlossen

Das Schloss Köthen, nördlich der Altstadt gelegen, folgt einer frühdeutschen Burganlage und ist idyllisch von einem mit Wasser gefüllten Schlossgraben umgeben. Das Schloss war im 17. Jh. die Hauptresidenz des Fürsten Ludwig von Anhalt Köthen. Zu dieser Zeit entstand auch der Ludwigsbau, in dem heute ein Spiegelsaal, das historische Museum und die Schlosskapelle zu finden sind. Dieses Gebäude ist auch von außen liebevoll restauriert und saniert. Der Johann-Georgs-Bau, das steinerne Haus und der Ferdinandsbau gruppieren sich um den schönen, mit alten Bäumen bewachsenen Schlossplatz. Am äußeren Schlossplatz stehen der Marstall, die zum modernen Veranstaltungszentrum umgebaute ehemalige Reithalle sowie die Remise. Wegen einer Sanierung ist der Spiegelsaal über längere Zeit geschlossen, Beeinträchtigungen sind im Außenbereich möglich.


Zentrum nördlich der Altstadt


Konzerte, Empfänge, Museum, Hochzeiten


zum Großteil saniert


Renaissanceanlage mit Barockumbauten, von 1597 bis 1608 wurden der Ludwigsbau und der Johann-Georgsbau im Renaissance-Stil erbaut. Die Schlosskapelle wurde 1731 barock umgebaut, 1766 war der Marstall-Neubau errichtet. Die Reithalle, heute modernes Vernstaltungszentrum wurde 1822 erbaut, ist 1941 ausgebrannt und seit 2008 wieder eröffnet. Die Remise stammt aus dem Jahr 1833. Der letzte große Bau, der Ferdinandsbau, wurde von 1823 bis 1828 errichtet.


Barock
Renaissance


1597-1608


16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Räumlichkeiten des Ludwigsbaues sind weitestgehend wieder in ihren originalen Zustand zurückversetzt worden. Der Spiegelsaal ist heute der einzig original ausgestatte, spätklassizistische Raum aus der Köthener Fürstenzeit. In den Räumen des Historischen Museums Schloss Köthen und der Bach-Gedenkstätte befinden sich Spiegel , Flügel und Möbel im Barockstil, Glasvitrinen mit historischen Gegenständen und Gemälde, sie sind mit kunstvollen Parketts und Halbseidentapeten (Brocatell) ausgestattet. Bis heute hat sich die Vogelsammlung von Johann Friedrich Naumann (1780 - 1857) in ihrer Präsentation - im Stil des Biedermeiers - erhalten. Die Kapelle ist mit Bänken, barocken, blau/weiß verzierten Emporen sowie einer Barockorgel ausgestattet. Im ehemaligen Apothekengewölbe des Schlosses zeigt die Homöopathie-Ausstellung Porträts , Büsten, Veröffentlichungen und Arbeitgegenstände der beiden Homöopathen Samuel Hahnemann (1755-1843, Herzoglicher Hofrat) und Arthur Lutze (1813-1870). Das 2008 neu eröffnete Veranstaltungszentrum in der ehemaligen Reithalle bietet modernste Technik, vier verschiedene Säle können in dem multifunktional ausgerichteten Bau genutzt werden: der Johann-Sebastian-Bach-Saal mit hochwertigem Raumakkustiksystem hat Platz für bis zu 440 Personen, der Anna-Magdalena-Bach Saal eignet sich für bis zu 160 Personen, der Maria-Barbara-Bach-Saal für bis zu 60 Personen ist dem Park zugewandt und der Wilhelm-Friedemann-Bach-Saal für bis zu 160 Personen bietet einen guten Ausblick über die Köthener Altstadt. Das Café Leopold rundet das Angebot des Veranstaltungszentrums ab.


Ursprünglich eine Wasserburg, wurde Schloss Köthen nach einem Brand von Franz und Peter Niuron zwischen 1597 und 1608 neu errichtet. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich die Hauptresidenz der Fürsten von Anhalt-Köthen zu einem der bedeutendsten geistig-kulturellen Zentren im deutschsprachigen Raum. Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen, ein Förderer von Wissenschaft und Bildung, gehörte zu den Gründern des ersten deutschen Sprachvereins, der "Fruchtbringenden Gesellschaft". 1717 rief Fürst Leopold Johann Sebastian Bach als Hofkapellmeister nach Köthen. Dieser komponierte hier bis 1723 vor allem weltliche Instrumentalmusik, darunter die berühmten "Brandenburgischen Konzerte". Der Thronsaal des Schlosses, heute Spiegelsaal genannt, wurde zum 30. Geburtstag der Herzogin Julie von Anhalt-Köthen eingeweiht. Der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann war von 1821-1835 Hofratsamt, 1897 wurden Teile der Schlossanlage nach Aussterben der Fürsten als Schule, Amtsgericht und Museum genutzt. Neben der Bach-Gedenkstätte und der Homöopathie-Ausstellung im Ludwigsbau und dem Naumann-Museum, das im gegenüberliegenden Ferdinandsbau eine der bedeutendsten ornithologischen Sammlungen Deutschlands vorhält steht das Schloss heute weiterhin überwiegend in musealer Nutzung.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundrisse und Bestuhlungspläne können bei der Köthener Kultur und Marketing GmbH angefragt werden.


Zusätzliche Räume sind nur sehr begrenzt nach Absprache vorhanden.


Stark- und Normalstromanschlüsse, Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen sind vorhanden.


EG, 1.OG, 2.OG, 3.OG, DG


Wendeltreppe:1,50 m breit


3,50m - 8,00m


Außen: Das Schloss hat eine Innenstadtlage, Verkehrs- und Stadtgeräusche sind zu hören.
Innen: ist es recht ruhig, mit Besuchern muß gerechnet werden.


Busparkplätze, eine Busfahrer-Lounge, eine Tiefgarage und weitere Parkmöglichkeiten für PKW befinden sich in unmittelbarer Nähe.


Verkehrsanbindung

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Auto A9 Abf. Dessau, dann B185
Bahn Bahnhof Köthen
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle www.leipzig-halle-airport.de
Business Airport Dessau www.flugplatz-dessau.de
Flugplatz Halle-Oppin www.flugplatz-halle-oppin.de

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Übernachtungen
Gastronomie
Wirtschaftsförderung

Presseanfragen und Ansprechpartnerin Öffentlichkeitsarbeit:
Eta Erlhofer-Helten, MA
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Leitung Zentrale Aufgaben I Kommunikation
Moritzburgring 2-4
06108 Halle (Saale)
T: +49 345 4704999910
F: +49 345 4704999920
eta.erlhofer-helten@kulturstiftung-st.de
www.dome-schloesser.de

weitere Linkempfehlungen:
www.anhalt-bitterfeld.de
www.anhalt-dessau-wittenberg.de
www.luther-bauhaus-gartenreich.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen/
www.mittelelbe.com
Goitzschesee: www.goitzsche-tourismus.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrung mit Dreharbeiten Beiträge über das Schloss beim MDR, ZDF, BR, NDR
"Johann Sebastian Bach - Leben und Werk", Klaus-Jürgen Kamprad, 2000