mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Schlossmuseum Quedlinburg (innen)

  • Schloßberg, Blick nach Südost

  • Wohnzimmer der Äbtissin

  • Blick vom Wohnzimmer in den Thronsaal

  • Thronsaal

  • Thronsaal

  • Blick vom Thronsaal zum Dunklen Gemach und Barocksaal

  • Dunkles Gemach

  • Dunkles Gemach

  • Dunkles Gemach

  • Dunkles Gemach

  • Dunkles Gemach

  • Barocksaal (Blauer Saal)

  • Barocksaal (Blauer Saal)

  • Barocksaal (Blauer Saal)

  • Schlafgemach der Äbtissin

  • Museum

  • Zugang zur Galerie

  • Galerie

  • Galerie

  • Terrasse am Museum


Informationen zum Objekt

Einklappen
Objektname
Kategoriepfad
Schlossmuseum Quedlinburg (innen)
Herrschaftsbauten » Schlösser
Bundesland
Landkreis
Sachsen-Anhalt
Harz
Adresse Schlossberg
06484 Quedlinburg
Internet www.quedlinburg.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Sabine Bahß
Stadtverwaltung Quedlinburg
Öffentlichkeitsarbeit
Markt 1
06484 Quedlinburg
T: +49 (0) 3946 905522
M: +49 (0) 175 2760580
F: +49 (0) 3946 9059522
Ansprechpartner
vor Ort
Frau Schneider
Stadtverwaltung Quedlinburg, Städtische Museen
Schloßberg 1
06484 Quedlinburg
T: +49 (0) 3946 905684
F: +49 (0) 3946 905689
Ansprechpartner Technik Herr Richter
Stadtverwaltung Quedlinburg, Städtische Museen, Schloss Quedlinburg
Hausmeister
Schlossberg 1
06484 Quedlinburg
M: +49 (0) 174 1019593
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich rechtzeitige Absprachen für Dreharbeiten und Übernachtung (siehe Zusatzinformationen) sind erforderlich, Besucherverkehr und andauernde Erhaltungsarbeiten im Außenbereich müssen koordiniert werden, touristisches Highlight
Veranstaltungsüberblick
Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich rechtzeitige Absprache erforderlich

Die 922 erstmals erwähnte Pfalz fiel der Gemahlin Heinrich I. als Witwengut zu. Sie gründete ein Damenstift, das über Jahrhunderte bis zu seiner Auflösung 1803 erhebliche Macht besaß. Von der ursprünglichen Anlage sind fast nur noch die mittelalterlichen Unterbauten erhalten. Im 16. Jahrhundert wurde die Residenz zum Renaissanceschloß umgebaut. Im 1. Obergeschoß wurden im 18. Jahrhundert entsprechend der barocken Innenarchitektur Repräsentations- und Wohnräume eingerichtet und eine geschlossene, den Innenhof umfassende Galerie angebaut. Im nördlichen Wohntrakt ist seit 1929 das Schloßmuseum untergebracht. Weitere Bilder und Informationen unter "Schlossmuseum Quedlinburg (außen)" .


Quedlinburg liegt im Harz, das Schloss am Südrand der Stadt auf dem Schloßberg, einem durch Aufmauerung erhöhten Sandsteinfelsen


Museum, Trauungen, Ausstellungen


gut, Anfang der 1990er Jahre grundlegend saniert, weitere Sanierungen werden regelmäßig durchgeführt


Die Quedlinburger Stiftskirche wurde 1129 geweiht und zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Bauten hochromanischer Architektur in Deutschland. Das eigentliche Schloß ist ein unregelmäßiger Dreiflügelbau auf romanischen Grundmauern. Das 1490 erbaute obere Torhaus ist der älteste Bauteil des Schlosses. Die drei Flügelbauten, welche die Stiftskirche teilweise einrahmen, wurden im 16. Jh. begonnen und bis ins 18. Jh. mehrfach verändert und erweitert. Aus dieser Zeit stammt auch der barocke Lustgarten im Nordosten des Schloßberges. Im 1. Obergeschoß wurden im 18. Jahrhundert entsprechend der barocken Innenarchitektur Repräsentations- und Wohnräume eingerichtet und eine geschlossene, den Innenhof umfassende Galerie angebaut.


Klassizismus
Barock
Renaissance
Romanik


11. Jahrhundert - 12. Jahrhundert, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Prunkgemächer gehören zu den architektonisch und kunsthistorisch bedeutendsten Räumlichkeiten des Schlosses. Zwischen 1557 und 1559 wurden als obere Etage des Nordtraktes der Barocksaal (Blauer Saal), das Dunkle Gemach (Wartesaal) und der Thronsaal geschaffen. Der Barocksaal beeindruckt vor allem durch seine kunstvollen Stuckarbeiten im Regéncestil an Decke und Fenstergewänden und dem aus großflächigen Barockornamenten zusammengestzten Dielenfußboden, eine Besonderheit ist der um 1600 gefertigte Gobelin. Das Dunkle Gemach mit dreigeteilter Stuckdecke, Kamin und Damasttapete diente als Vorzimmer zum Audienz-Gemach. Im benachbarten Thronsaal, der sich schon im westlichen Teil des Residenzbaues befindet ist ebenfalls die Gestaltung der Stuckdecke und der Fensternischen auffällig, Zierflächen finden sich über Türen, Fenstern und Nischen. Das Parkett ist strahlenförmig ausgelegt, die rote Seidentapete originalgetreu restauriert. Das Interieur ist hier im Gegensatz zu den anderen Räumen klassizistisch. Im Anschluß an den Thronsaal befindet sich die Neue Abtei mit Wohnzimmer, Schlafgemach und Kabinett der Äbtissin. Elemente des Empire und Biedermeiermobiliar sowie ein kunstvolles, zweifarbiges Rosettenparkett prägen den Wohnraum.


Schon 919 hatte König Heinrich I. nach seiner Wahl zum deutschen König begonnen, die der Burg auf dem die Stadt überragenden Sandsteinfelsen mit ihrem Ausbau zur Königspfalz zur Metropole des Reiches zu machen, die bis ins 13. Jh. ihre überregionale Rolle behauptete. Herausragend war der Reichstag im Jahre 929, auf dem die Ehe zwischen Otto I. und Editha von England geschlossen wurde. Königin Mathilde erbte Quedlinburg 936 von ihrem Gemahl König Heinrich I. als Witwengut und gründete auf dem Burgberg ein Damenstift, dessen Rechtmäßigkeit kurz darauf durch Otto I. bestätigt wurde.Unter deren Enkeltochter Mathilde (Tochter Ottos I. und Adelheid), der ersten Äbtissin von Quedlinburg, gehörten zum Stift bereits 15 Dörfer mit ausgedehnten Ländereien. Nach dem Tod des letzten sächsischen Kaisers kam die Schutzvogtei in den Bestitz der Pfalzgrafen aus Sachsen, bis 1698 die Anlage an Kurbrandenburg verkauft wurde. 1803 wurde das Stift aufgelöst und fiel an Preußen, das die Schloßgebäude 1982 an die Stadt Quedlinburg zur Nutzung als Museum übertrug.


Drehbedingungen vor Ort

Einklappen

Ein Grundriss vom gesamten Schloßberg kann auf Anfrage erstellt werden.


Räume können nach Absprache zur Verfügung gestellt werden.


Stark- und Normalstromanschlüße, Wasseranschlüße und sanitäre Anlagen sind auf dem Gelände vorhanden.


KG, EG, 1.OG


Die Treppen sind alle rund 1,00 m breit.


Die Deckenhöhe beträgt 3,50 m.


Innenstadtgeräusche, Besucherverkehr und Bauarbeiten sollten beachtet werden.


Der Parkplatz auf dem Schloßhof ist nur von PKW und Kleinbussen nutzbar. LKW können kurzfristig zum umladen am Fuße des Schloßberges geparkt werden. Eine weitere Koordination für Parkplätze übernimmt Frau Bahß von der Pressestelle der Stadt:
Stadtverwaltung Quedlinburg
Öffentlichkeitsarbeit
Markt 1
06484 Quedlinburg
Sabine Bahß
Tel.: +49 3946 905522
Fax: +49 3946 9059522
E-Mail: pressestelle@quedlinburg.de
www.quedlinburg.de


Verkehrsanbindung

Einklappen
Auto A14 Abf. Könnern, B6 bis Quedlinburg
Bahn Deutsche Bahn AG: Bahnhof Quedlinburg
Harzer Schmalspurbahnen: der Bahnhof Quedlinburg ist Ausgangsbahnhof der Selketalbahn mit Anschluss nach Nordhausen, Wernigerode und zum Brocken
Flugzeug Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de)
Magdeburg-Cochstedt (www.airport-cochstedt.de)

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

Einklappen
Dokumente, Experten, Komparsen Unterkünfte über:
Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH
Thomas Bracht, Geschäftsführer
Markt 4
06484 Quedlinburg
T: +49 3946 905621
F: +49 3946 905627
thomas.bracht@quedlinburg.de
www.quedlinburg.de

weitere historische Sammlungen in Quedlinburg:
Mitteldeutsches Eisenbahn- & Spielzeugmuseum: www.eisenbahn-spielzeug-museum.de
Dom und Domschatz Quedlinburg: www.domschatzquedlinburg.de

Die Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V. (www.nag-history.de , Location Guide "Kloster Wendhusen" ) ist auf dem Gebiet des Reenactment aktiv und kann Kontakte zu Darstellern der verschiedenen Stilepochen herstellen.

Zusätzliche Informationen zur Unterstützung der Produktionsvorbereitung finden Sie im Handout "Produktionszentrum Quedlinburg" .

weitere Linkempfehlungen:
www.kreis-harz.de
www.harzinfo.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strasse-der-romanik.net
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.nationalpark-harz.de
weitere Unterkünfte: http://buchen.sachsen-anhalt-tourismus.de

Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)
Erfahrung mit Dreharbeiten In Quedlinburg wurden bereits viele Dokumentationen, Berichte und auch Spielfilme realisiert, u.a.:
"After Walpurgis Night", William von Tagen, 2016
"Frantz", X-Filme Creative Pool GmbH, 2015
"Sechs auf einen Streich - Der Nussknacker und der Mausekönig", Bremedia Produktion GmbH, 2015
"Heidi", Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH, 2014
"Stadtlandliebe", NFP* in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany, 2014
"Till Eulenspiegel", Zieglerfilm Köln GmbH, 2014
"Das kleine Gespenst", Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH, 2012
"Heiter bis tödlich - Alles Klara", ndF - neue deutsche Filmgesellschaft mbH, 1. Staffel 2011, 2. Staffel 2012, 3. Staffel 2013, 4. Staffel 2015
"Der ganz große Traum", deutschfilm GmbH, 2010;
"Auf kleiner Spur" des MDR-Fernsehens, Bhf. Qlb, 5.5.2010;
"Goethe!", deutschfilm GmbH, 2009;
"7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug", Zipfelmützenfilm GmbH & Co. KG, 2006;
"Pfarrer Braun - Ein verhexter Fall", POLYPHON Film- und Fernseh GmbH, 2003;
"Reisezeit", SFB, 2001
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Quedlinburg#Medien.2C_Literatur_und_Filme
Unter www.filmstadt-quedlinburg.de sind umfangreiche Recherchen zum Thema Dreharbeiten in Quedlinburg einsehbar.