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Südfriedhof Leipzig

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Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Südfriedhof Leipzig
Sakralbauten » Friedhofsanlagen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Leipzig, Stadt
Adresse Friedhofsweg 3
04299 Leipzig
Internet www.leipzig.de/de/buerger/freizeit/leipzig/friedhoefe
Ansprechpartner Drehgenehmigung Albrecht Graichen
Stadt Leipzig | Amt für Stadtgrün und Gewässer | Friedhöfe
Abteilungsleiter Kommunale Friedhöfe
Friedhofsweg 3 / Südfriedhof
04299 Leipzig
T: +49 (0) 341 1235700
Ansprechpartner
vor Ort
Volker Mewes
Stadt Leipzig | Amt für Stadtgrün und Gewässer | Friedhöfe
Sachbearbeiter Grundsatzfragen
Friedhofsweg 3 / Südfriedhof
04299 Leipzig
T: +49 (0) 341 1235700
Ansprechpartner Technik Volker Mewes
Stadt Leipzig | Amt für Stadtgrün und Gewässer | Friedhöfe
Sachbearbeiter Grundsatzfragen
Friedhofsweg 3 / Südfriedhof
04299 Leipzig
T: +49 (0) 341 1235700
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich nicht Sa/So, Absprache 6 Wochen vor Drehbeginn Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach individueller Absprache

Der Ende des 19. Jahrhunderts als Parkfriedhof angelegte Südfriedhof ist der größte unter den kommunalen Friedhöfen Leipzigs. Die weitläufige Anlage beeindruckt durch die gärtnerisch äußerst abwechslungsreiche Gestaltung sowie durch die verschlungene Wegführung, in den Hauptwegen oft als Alleen ausgeführt. Neben moderneren Bestattungsstellen wie der Wahlgrabanlage und dem Urnenhain finden sich zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Grabmale in überwiegend historistischen Formen. Den Mittelpunkt der Nord-Süd- und Ost-West-Wegachsen bildet der neoromanische Kapellenkomplex. Er wird von Säulengängen umlaufen, besteht aus mehreren Trauerhallen, einem Glockenturm, einem Kolumbarium und einem Krematorium mit zwei Schornsteinen. Die Kapellenanlage gilt als das größte Friedhofsbauwerk Deutschlands. Die Friedhofsverwaltung ist Dreharbeiten gegenüber aufgeschlossen, in der Vergangenheit konnten schon zahlreiche Filmaufnahmen realisiert werden. Aus Gründen der Pietät sind langfristige Absprachen dennoch unabdingbar.


am Völkerschlachtdenkmal, etwa 3 km südöstlich vom Zentrum


städtischer Friedhof


Kapellenanlage restauriert, regelmäßige gärtnerische Pflege der Anlage


größter städtischer Friedhof als Parkfriedhof mit lindenblattförmiger Wegführung und Wegachsen vom Nordtor zur Kapellenanlage und zum Osttor angelegt, Gestaltung nach Entwürfen von Stadtbaurat Hugo Licht und dem Städtischen Gartenbaudirektor Carl Otto Wittenberg, zahlreiche wertvolle Grabanlagen des Leipziger Bürgertums, im Stil des späten Historismus und in verschiedenen Reformstilen gestaltet, unter Mitwirkung u.a. von Max Pommer (Architekt), Josef Mágr (Bildhauer), Max Klinger, Max Schwimmer, kunsthistorisch bedeutende Grabmale an der Westmauer (Wandstellengräber), sowie zu kleinen Begräbnishöfen zusammengefasste Erbbegräbnisanlagen in den innen liegenden Abteilungen nahe des Krematoriumskomplexes

Kapellenanlage mit drei Trauerhallen und Krematorium im neoromanischen Stil von Otto Wilhelm Scharenberg, orientiert an der Abtei Maria Laach (Rheinland-Pfalz), Glockenturm als Mittelachse des symmetrisch aufgebauten Komplexes mit kreuzförmigem Grundriss und umlaufendem Säulengang, zentrale Säulenbasilika flankiert von seitlichen Trauerhallen, südlich gelegenes Krematorium mit zwei Schornsteinen und Kolumbarium


Historismus


1886 eröffnet


19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


reich dekorierte Trauerhallen in unterschiedlicher Größe, dreischiffige Haupthalle mit Empore und aufgearbeiteter Apsis, zurückhaltende Farbigkeit, seitliche Fensterreihe, Bestuhlung für ca. 150 Trauergäste


Ankauf des zu Probstheida gehörenden Flurstücks 1879-86, Friedhofsanlage als städtischer Zentralfriedhof konzipiert, Einweihung des Krematoriums 1910, um 1913 Erweiterung in Zusammenhang mit dem Bau des Völkerschlachtdenkmals, nach 1918 nochmalige Erweiterung des Geländes im Südosten, 1921-27 Anlage des Urnenhains, im 2. Weltkrieg erneute Vergrößerung des Areals notwendig, Errichtung eines "Sozialistischen Ehrenhains" entlang der Erschließungsachse zwischen Nordtor und Kapellenanlage in den Jahren 1978 und 1989


Drehbedingungen vor Ort

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Fläche insgesamt 78,1 ha mit über 150.000 Grabstätten; Lageplan des Friedhofs mit Wegführung, Abteilungen und Krematorium bei der Friedhofsverwaltung erhältlich; drei Trauerhallen vorhanden, größte Trauerhalle für insgesamt 150 Gäste geeignet, Türbreite ca. 1,50 m; Glockenturm 63 m hoch; genauer Lage- und Wegführungsplan beim Amt für Stadtgrün und Gewässer (Kontakt s. o.) zu erfragen


können nach individueller Absprache in verschiedenen Bereichen des Friedhofs zur Verfügung gestellt werden, z. B. Verwaltungsgebäude insgesamt ca. 100 qm


keine Stromanschlüsse im Friedhofsgelände nutzbar, Stromversorgung muss über Aggregate erfolgen, in den Trauerhallen nur Normalstromanschlüsse


in den Trauerhallen normale Bodenbelastung möglich


sehr gute Lichtverhältnisse, an einzelnen Stellen dichter Baumbewuchs, in den Trauerhallen sehr dunkel


ruhig gelegen, auf dem Friedhofsgelände nahezu keine Verkehrs- oder Störgeräusche


öffentliche Parkplätze im Außenbereich an der Tabaksmühle und am Völkerschlachtdenkmal, hier nördlicher Haupteingang zum Friedhof und Verwaltungsgebäude


Verkehrsanbindung

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Auto A38 - Abfahrt 32-Leipzig-Südost in 8 km Entfernung
A38 - Abfahrt 31-Leipzig-Süd in 12 km Entfernung
A14 - Abfahrt 23-Leipzig-Mitte in 12 km Entfernung
Bahn ICE-/IC-Anbindung über Leipzig Hbf. in 5 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr www.lvb.de
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle in 24 km Entfernung

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Infomationen zur Führungen über den Südfriedhof
www.leipzig.travel/blog/verborgenesleipzigsuedfriedhof

Informationen zu kulturhistorisch bedeutsamen Grabmalen
www.wo-sie-ruhen.de > Leipzig
Erfahrung mit Dreharbeiten In der Vergangenheit wurden zahlreiche Dreharbeiten auf dem Südfriedhof realisiert, u. a.:
In aller Freundschaft
Soko Leipzig

Auf Anfrage können für Dreharbeiten extra angelegte Gräber ausgehoben bzw. bepflanzt werden. In den Trauerhallen kann nur gedreht werden, wenn keine Trauerfeiern stattfinden, bei frühzeitiger Absprache (ca. 6 Wochen vorher) kann die Belegung der Hallen optimal eingeschätzt und mit den Filmaufnahmen koordiniert werden.