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Burg Mildenstein

  • Burg Mildenstein, Luftbild Pagenhaus

  • Burg Mildenstein, An der Tür zum Minnegärtlein

  • Burg Mildenstein, Blick zur Mulde

  • Burg Mildenstein, Burghof

  • Burg Mildenstein, Bergfried

  • Burg Mildenstein, Bergfried, innerer Rundgang

  • Burg Mildenstein, Bergfried, Treppe zur Aussichtsplattform

  • Burg Mildenstein, Gebälk im Kornhausboden, Vorderschloss

  • Burg Mildenstein, Rittersaal 1

  • Burg Mildenstein, Rittersaal 2

  • Burg Mildenstein, Rittersaal 3

  • Burg Mildenstein, Herrenhaus, Kamin in der Fürstenstube

  • Burg Mildenstein, Amtsstube

  • Burg Mildenstein, Herrenhauskeller

  • Burg Mildenstein, Herrenhauskeller

  • Burg Mildenstein, Herrenhauskeller

  • Burg Mildenstein, Barockküche, Dauerausstellung

  • Burg Mildenstein, Kleine Schwarzküche

  • Burg Mildenstein, Burgkapelle

  • Burg Mildenstein, Burgkapelle


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Burg Mildenstein
Herrschaftsbauten » Burgen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Mittelsachsen
Adresse Burglehn 6
04703 Leisnig
Internet www.burg-mildenstein.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Susanne Tiesler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Mildenstein
Schlossleiterin Burg Kriebstein und Burg Mildenstein, Pressesprecherin
Burglehn 6
04703 Leisnig
T: +49 (0) 34321 62560
F: +49 (0) 34321 625625
Ansprechpartner
vor Ort
Sabine Rötzsch
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Mildenstein
Öffentlichkeitsarbeit & Marketing
Burglehn 6
04703 Leisnig
T: +49 (0) 34321 625636
F: +49 (0) 34321 625625
Ansprechpartner Technik Jörg Nollau
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Burg Mildenstein
Technischer Leiter Burg Kriebstein und Burg Mildenstein
Burglehn 6
04703 Leisnig
T: +49 (0) 34321 625623
F: +49 (0) 34321 625625
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich besonders günstig: Winterpause von Ende Dezember bis März Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache; Pagenhaus wird ausschließlich als Depot genutzt

Burg Mildenstein thront über 60 Meter hoch über der Freiberger Mulde und der Gemeinde Leisnig. Die Burganlage entstand im Wesentlichen in der Mitte des 11. Jhs. und ist in ihrem äußeren Erscheinungsbild von Um- und Anbauten des späten 14. Jhs. geprägt.
Hervorzuheben sind die Rittersäle mit zeitgetreuer Anmutung, das Herrenhaus mit großzügigen Kellergewölben und einer großen, tatsächlich nutzbaren Schwarzküche (Eröffnung Juni 2017), der imposante Bergfried aus dem 12. Jh. sowie die Burgkapelle mit romanischem Portal, Holzbalkendecke und Rippengewölbe im Chor. Die Burghöfe und -gebäude werden zum einen museal, zum anderen für Veranstaltungen genutzt.


auf einem Felssporn über der Freiburger Mulde in der Stadt Leisnig, zwischen Leipzig (60 km) und Dresden (80 km), im Sächsischen Burgen- und Heideland gelegen


überwiegend museale Nutzung, Burgverwaltung, Veranstaltungen (museumspädagogische Angebote, Burgfeste etc.), private Vermietungen (Hochzeiten etc.)


sehr gut, weitreichende Restaurierungsarbeiten an Burg und Herrenhaus abgeschlossen


Lang gestreckte Burganlage auf unregelmäßigem Grundriss, bestehend aus der heute nicht mehr erhaltenen Vorburg, dem Vorderschloss mit einem kleinen Innenhof, dem Bergfried sowie dem Hinterschloss mit Herren- und Pagenhaus sowie der Burgkapelle. Maßgebliche, das Erscheinungsbild der Burg prägende Umbauten fanden während des 14. Jhs., in der 2.Hälfte des 16. Jhs. und im 18. Jh. statt. Markant überragt der in der 2. Hälfte des 12. Jhs. entstandene und 32 m hohe Bergfried aus Bruch- und Ziegelsteinen, der nach 1875 mit einem Zinnenkranz verziert wurde, die übrigen Gebäude. Das Vorderschloss, Ende des 14. Jhs. entstanden, wurde im 17. Jh. zu einer Vierflügelanlage um einen kleinen Innenhof herum neu gestaltet und nach weiteren Umbauten ab 1708 als Gefängnistrakt genutzt. Das dreigeschossige Herrenhaus, Teil des Hinterschlosses und erbaut um 1550, ist ein schlichter Putzbau mit Satteldach, mit profilierten Fenstergewänden und Rundbogenportal. Im Nordosten befindet sich ein Wendelstein aus dem 16. Jh. Weiterhin erschließt sich vom Burghof her die Kapelle mit einem schachbrettartig gemusterten romanischen Portal aus Porphyr und Sandstein. Dort ist ein Ausstellungsraum untergebracht.


Romanik
Gotik
Renaissance
Barock
Sächsischer Barock


ab 11. Jh. (1046)


14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert, 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Interessant im Innenbereich sind vor allem die Rittersäle im 2. OG des Vorderschlosses und die Kellergewölbe des Herrenhauses. Der Rittersaal I verfügt über eine Holzbalkendecke sowie gotische Fensternischen mit Sitzbänken, zu beachten ist die fest installierte, moderne Lichtanlage an der Decke des Saals. Die weitläufigen romanischen Tonnengewölbe im Keller sind aus Ziegelmauerwerk erbaut und werden heute für Veranstaltungen genutzt. Die Kapelle, erbaut im 11. Jh. und um 1400 um einem gotischen Chor erweitert, zeigt einen Saal mit Holzbalkendecke und im Chorraum ein Rippengewölbe sowie den spätgotischen Papendorfer Altar. Gefängniszellen und Zellengänge aus dem 18. Jh. Die Burganlage beherbergt insgesamt 3 historische Küchen, in der riesigen Schwarzküche im Herrenhaus können sogar größere Gruppen wie dazumal kochen.


Burg im Jahr 922 gegründet, 931 mit dem Bau begonnen, Fertigstellung erst 1085 unter Wiprecht von Groitzsch. 1147 von König Barbarossa als wichtiger Stützpunkt seiner Macht in den Status der Reichsburg erhoben. Ab dem 14. Jh. Verlust der Reichsunmitelbarkeit, Eingliederung Mildensteins in das Herrschaftsgebiet der Meißner Wettiner ab 1365, gleichzeitig tief greifende Umbauten und Umbenennung in Mildenstein durch Markgrafen Wilhelm. Während des 16. Jhs. weiterer Ausbau zum kurfürstlichen Amt. 1706-07 Residenz des durch die Schweden ernannten polnischen Gegenkönigs zu August dem Starken, Stanislaus Lesczynski. Nach dessen Abzug Ausbau der Burg zum Staatsgefängnis. Seit 1890 die Burgräume teilweise als Altertumsmuseum genutzt. 1945 Verwaltung durch die Stadt Leisnig, zunehmender Verfall des Gebäudes in den folgenden Jahrzehnten, Beginn der Restaurierungsarbeiten in den 1980er Jahren. 1993 Übernahme der Burgverwaltung durch den Freistaat Sachsen.


Drehbedingungen vor Ort

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Grundriss in der Verwaltung anzufragen, grober Lageplan auf der Website der Burg einzusehen; Türen für Materialtransport geeignet (>1 m), Tor zur Kapelle 0,75 m breit


im Herrenhaus für Veranstaltungen und Vermietungen genutzte Kellergewölbe (70 bis 100 Personen) und moderne mietbare Cateringküche im 2. OG des Vorderschlosses vorhanden


Starkstrom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Einrichtungen auf der Burg ausreichend vorhanden


Vorderschloss und Herrenhaus: EG, 1. OG, 2. OG


Treppenmaße unterschiedlich, ausreichend groß für Technik- und Materialtransport


Lastenaufzug mit Zugang zur Ebene der Rittersäle


Deckenhöhe variiert in den einzelnen Burgetagen, max. Belastung nicht bekannt


in der Burg durch kleine romanische und gotische Fenster meist relativ dunkel, im Außenbereich keine Beeinträchtigungen


sehr ruhige Lage, keine Störgeräusche zu erwarten


Zufahrt zum Burghof nur bis 2,5 t möglich, Burgtor 2,40 m hoch und 2,40 m breit; Stellplätze vor der Burg ausreichend für ca. 45 Pkw, weitere Abstellmöglichkeiten auf dem Markt von Leisnig vorhanden


Verkehrsanbindung

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Auto A14 - Abfahrt 33-Leisnig, weiter Richtung Leisnig/ Burg Mildenstein ausgeschildert
Bahn RB-Anbindung über Bhf. Leisnig
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle

Adresse für das Routen eingeben


Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Experten in der Burgverwaltung anzufragen, evtl. Kontakt zu historischen Vereinen etc. wegen Komparserie möglich
Erfahrung mit Dreharbeiten umfangreiche Dreharbeiten für Die Gräfin (AT: The Countess) (2008), vorrangig TV-Produktionen u. a. Die Cleveren (1998)