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Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain

  • Schloss Blankenhain mit Schlossteich, Richtung Nordwesten

  • Vorderschloss und Schloss, Richtung Westen

  • Schloss, Richtung Westen

  • Brauereigebäude am Schloss, Richtung Süden

  • Kirche am Schloss, Richtung Nordosten

  • Pfarrhaus mit Hof, Richtung Westen

  • Dorfschule

  • Haus an der Bockwindmühle, Richtung Osten

  • Umgebindehaus, Richtung Norden

  • Vierseitbauernhof, Richtung Süden

  • Neubauernhaus, Richtung Süden

  • Forsthaus, Richtung Nordwesten

  • Friedhof, Richtung Nordosten

  • Schloss, innen, Herrschaftsräume

  • Bierkeller


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain
Landmotive » Museen » Freilichtmuseen
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Zwickau
Adresse Am Schloss 9
08451 Crimmitschau
Internet www.deutsches-landwirtschaftsmuseum.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Jürgen Knauss
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain
Museumsdirektor
Am Schloss 9
08451 Crimmitschau OT Blankenhain
T: +49 (0) 36608 2321
F: +49 (0) 36608 2332
Ansprechpartner
vor Ort
Jürgen Knauss
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain
Museumsdirektor
Am Schloss 9
08451 Crimmitschau OT Blankenhain
T: +49 (0) 36608 2321
F: +49 (0) 36608 2332
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich keine generelle, nach Absprache Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich keine generelle, nach Absprache

Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain ist zugleich Freilicht-, Landwirtschafts-, Technik-, Geschichts- und Volkskunde sowie Schlossmuseum. Die ca. sechzig Gebäude des Museums befinden sich auf dem ehemaligen Rittergut und im Dorf Blankenhain auf einer Gesamtfläche von elf Hektar. Zum Museumskomplex gehören unter anderem Vorderschloss und Schloss mit Parkanlage, Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Stallgebäude, Brauerei, Neubauernhaus, Umgebindehaus, Sägewerk, Kirche und Pfarrgehöft, Mausoleum, Leichenhalle und Friedhof, Försterei mit Pumpenhaus, Vierseitbauernhof, Dorfschule, Bäckerei, Bierkeller, Windmühle sowie Gärten, Teiche und Wiesen. Das Rittergut stellt einen Musterbetrieb des 19. Jahrhunderts mit verschiedenen Wirtschaftszweigen wie Milchverarbeitung, Dampfbrauerei, Brennerei dar. Die Ausstellungen und Gebäude des Museum geben einen Einblick in die Lebens- und Wohnverhältnisse einzelner Personen und Familien vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.


OT Blankenhain ca. 10 km in südwestlicher Richtung von Crimmitschau entfernt


Freilichtmuseum der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit für Mitteldeutschland


laufende Sanierungsarbeiten


Zentraler Bereich der Museumsanlage ist das barockisierte Renaissanceschloss mit Parkanlage und Schlossteich. Das 44 m lange Hauptschloss hat 2 symmetrisch angeordnete Türme sowie ein Mansardwalmdach. Seine heutige Form erhielt der dreigeschossige Rechteckbau im 17. Jh. Im 1. OG befinden sich Räume mit Stuckdecken aus dem 18. Jh. sowie eine Wand- und Deckengestaltung im Neurenaissance-, Neubarock- und Neurokokostil von 1924/25. Gegenüberliegend das zweigeschossige 45 lange Vorderschloss mit Walmdach und Tordurchfahrt in den Schlosshof. Mehrfach umgebaut, erhielt es in den 1970er Jahren seine barocke Bauform zurück. Das Brauerei- und Brennereigebäude mit Mansardwalmdach stammt aus dem 18. Jh. und grenzt das Gut vom Schlossteich ab. Die Kirche geht ursprünglich aus einer Kapelle aus dem 13. Jh. hervor. Nach mehrfachen Erneuerungen im 17./ 18. Jh. fand 1968-1970 eine purifizierende Restaurierung statt. Die äußeren Mauern der Kirche sind abgeputzt, ein Walmdach mit achtseitigem Dachreiter und im Innenraum sichtbare Mauerrücksprünge im oberen Drittel. Der gegenüberliegende Pfarrhof besteht aus einem zweigeschossigen Wohnhaus mit Mansardwalmdach von 1787/88, einem Stall in Blockbauweise und einer Fachwerksscheune aus dem 17. Jh. Das Mausoleum der Familie Scheureck auf dem Friedhof ist ein achteckiger Bau mit Schweifkuppel und 4 Halbrundgiebeln von 1785. Die Dorfschule, ein verputzter zweigeschossiger Bau, stammt aus dem 18. Jh. Ein stehender Dachstuhl trägt das an den Giebelseiten abgewalmte Satteldach mit einem Kehlboden. Das Förstereigebäude von 1673 wurde als Kniestockkonstruktion errichtet, ebenso das Nebengebäude. Der Bauernhof im Dorf ist ein für die Region typischer Vierseithof aus dem 18. Jh. Im 19./ 20. Jh. erfolgten zahlreiche Umbauten der Gebäude. Die Dorfbäckerei ist ein kleines Dreiseitgehöft mit Wohnhaus, Scheune und Nebengebäude aus dem 18./ 19. Jh.


Renaissance
Barock


17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die Inneneinrichtung fällt unterschiedlich, je nach Gebäude aus. Die Einrichtungsgegenstände stammen von 1780 bis 1980. Die meisten Gebäude sind museal eingerichtet. Im 1. OG des Schlosses sind die Lebens- und Wohnverhältnisse der früheren Gutsbesitzer im ersten Viertel des 20. Jh. ausgestellt. Im 2. bis zum 4. OG sind verschiedene Ausstellungen untergebracht. Weitere Ausstellungen befinden sich in den ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie Ställen des Ritterguts. In der Dorfschule befinden sich eine Schuleinrichtung und eine Lehrerwohnung wie zu Beginn des 20. Jh. üblich. Das zum Teil Originalmobiliar im Stile der 1920er Jahre gehörte der letzten Besitzerfamilie des Vierseitbauernhofs. In den Nebengebäuden des Hofes befindet sich der bäuerliche Gerätestand. Ein funktionsfähiger "Altdeutscher Kohlebackofen" steht noch in der Backstube der Dorfbäckerei. In der oberen Etage des Bäckerhauses befand sich die Wohnung der Bäckersfrau. Das Inventar aus den 1970er Jahren gehört seit ihrem Auszug zum Museum.


Das ehemalige Rittergut in Blankenhain war bis zur Bodenreform ein Gutshofbetrieb mit über 300 Hektar land- und forstwirtschaftlicher Nutzfläche. Zum Gutsbetrieb gehörten eine umfangreiche Tierhaltung, Acker- und Grünlandwirtschaft, Forstwirtschaft, Milchverarbeitung, Brauerei und Brennerei, Teich- und Fischwirtschaft. Nach der Enteignung der letzten Gutsbesitzer, bewohnten von 1945 bis 1972/82 Umsiedler die Gebäude. 1981 begann der Aufbau des heutigen Museums. Heute finden regelmäßig Veranstaltungen wie Backtage, Vorführungen im Sägewerk und der Schmiede oder "Bäuerliches Hausschlachten" statt. Das Pfarrhaus wird heute noch von der evangelischen Kirchgemeinde genutzt.


Drehbedingungen vor Ort

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Das Freilichtmuseum umfasst auf 11 ha Fläche 80 Gebäude und bauliche Anlagen mit 100 thematischen Ausstellungen. Im Schloss große Räume, außer im EG Räume nur über schmale Wendeltreppe erreichbar, Räume in Wohn- und Wirtschaftsgebäuden zwischen 10 m² und 15 m², Türen sind niedrig und schmal


nach Absprache, einige Wohnungen im Vorderschloss vorhanden


Strom, Wasser und sanitäre Einrichtungen vorhanden, jedoch nicht überall, Starkstromanschlüsse vorhanden


EG, 1. OG, DG; 1.- 3. OG im Schloss


Wohn- und Wirtschaftsgebäude eng, im Schloss bis 2 m, Wendeltreppe im Schloss 1,50 m


unterschiedlich in Räumen, Wohngebäude zwischen 1,90 m und 2,50 m, Schloss bis 4 m, teilweise Parkettboden im Schloss


außen sehr gut, Wohnhäuser dunkle Räume durch kleine Fenster, im Schloss Verdunklungsgardinen und sonstiger Lichtschutz


sehr ruhig


großer Parkplatz für Pkw, Lkw und Busse am Schloss vorhanden


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 61-Schmölln in etwa 10 km Entfernung,
A72 - Abfahrt 10-Zwickau-West in etwa 28 km Entfernung
Bahn RE-/RB-Anbindung über Bhf. Crimmitschau in etwa 13 km Entfernung
Flugzeug Flughafen Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de) in etwa 120 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Nach Absprache mit der Museumsleitung können einzelne Ausstellungsstücke als Requisiten genutzt werden.
Erfahrung mit Dreharbeiten Der Krieg und ich - Kindheit im Zweiten Weltkrieg (2017)
Die kluge Bauerntochter (2009)
Damals nach dem Krieg (2007)
Dokumentationen über das Museum