mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

 

Oper Chemnitz

  • Oper, Theaterplatz

  • Oper, Ensemble des Theaterplatzes

  • Durchgang zur K.-Liebknecht-Straße

  • Nebeneingang der Oper

  • Kassenfoyer

  • Kassenbereich und Zugang zum EG

  • Zuschauerraum

  • Hauptfoyer, 1. OG

  • Operncafé Foyer, 2. Rang

  • Foyer, Treppe

  • Seitenfoyer

  • Seitenfoyer

  • Seitenfoyer

  • Seitenfoyer

  • Ballettsaal

  • Erweiterungsbau


Informationen zum Objekt

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Objektname
Kategoriepfad
Oper Chemnitz
Freizeit » Kunst / Kultur » Theater / Oper
Bundesland
Landkreis
Sachsen
Chemnitz, Stadt
Adresse Theaterplatz
09111 Chemnitz
Internet www.theater-chemnitz.de
Ansprechpartner Drehgenehmigung Dr. Christoph Dittrich
Städtische Theater Chemnitz gGmbH
Generalintendant
Käthe-Kollwitz-Straße 7
09111 Chemnitz
T: +49 (0) 371 6969601
F: +49 (0) 371 6969699
Ansprechpartner
vor Ort
Mario Köppe
Städtische Theater Chemnitz gGmbH
Referent des Generalintendanten
Käthe-Kollwitz-Straße 7
09111 Chemnitz
T: +49 (0) 371 6969830
F: +49 (0) 371 6969898
Ansprechpartner Technik Jörg Lenk
Städtische Theater Chemnitz gGmbH
Technische Produktionsleitung
Käthe-Kollwitz-Straße 7
09111 Chemnitz
T: +49 (0) 371 6969900
F: +49 (0) 371 6969999
Einschränkung der Drehgenehmigung zeitlich von Juli bis August günstig, Spiel- u. Probenplan beachten Einschränkung der Drehgenehmigung räumlich nach Absprache, Spielbetrieb hat Priorität, langfristige Planung notwendig

Das Opernhaus, 1909 als Neues Stadttheater eröffnet, beherrscht die Westseite des Theaterplatzes. Es wurde zusammen mit dem benachbartem König-Albert-Museum vom Stadtbaurat Richard Möbius entworfen und bildet mit der Kirche St. Petri (1885-1888) und dem Hotel Chemnitzer Hof (1930) ein herausragendes städtebauliches Ensemble. Den Museumsbau konzipierte Möbius im Stil der Neorenaissance, für das Theater entschied er sich für neobarocke Formen. 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, die prachtvolle Jugendstileinrichtung ging dabei gänzlich verloren. Der Wiederaufbau hatte Priorität - bereits 1951 fand die Eröffnung statt. Der Spielbetrieb wurde erst durch den Umbau durch die Architekten Günter Hauptmann, Jochen Krüger und Karl-Heinz Barth von 1988 bis 1992 unterbrochen. Mit der Gebäudesanierung erfolgten Korrekturen der Fassadengestaltung im Sinne des Denkmalschutzes, vor allem aber wurde die Nachkriegsinnenausstattung ersetzt. Die lichtdurchfluteten Foyers sind in weißen Farbtönen gehalten und dienen als Mittler zwischen alter Hülle und modernem Kern. Der 720 Zuschauer fassende Saal ist zeitgemäß gestaltet. Die Bühnentechnik (Drehbühne, Doppelstockhubpodien, Personenversenkungsklappen, Bühnenwagen und eine erweiterte Hinterbühne) bietet beste Voraussetzungen für einen optimalen Ablauf des Spiel- und Probenbetriebs. Die Oper Chemnitz versteht sich als klassisches Musiktheater mit einem vielfältigen Repertoire an Opern-, Operetten-, Musical- sowie Ballettstücken, die eine breite Schicht von Theaterinteressierten ansprechen.


in der Chemnitzer Innenstadt, am Theaterplatz, in unmittelbarer Nähe zu den Kunstsammlungen


Opern- und Schauspielhaus, teilweise Vermietung


sehr gut, 1992 vollständig saniert


dreigeschossiger, in Segmentbogenform zum Platz hin gewölbter Bau; Haupteingang mit Mittelrisalit und kolossaler Säulenordnung (korinthische Kapitelle) von kleiner Tambourkuppel bekrönt; geschossübergreifende Bogenfenster sowie vom Hauptfoyer ausgehender Balkon zum Theaterplatz; sparsam angebrachter Bauschmuck in neobarocken Formen, insbesondere Balustraden und Voluten; an der Nordwestseite des traditionellen Theaterbaus Funktionsgebäude aus den 1980er Jahren, der als Bühneneingang dient und zusätzliche Räume aufnimmt


Moderne zeitgenössische Architektur
Sozialistische Baukunst
Historismus
Neobarock


1906-1909


20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert


Die klare und offene Innenarchitektur des Rangtheaters steht in starkem Kontrast zur äußeren historistischen Erscheinung des Opernbaus. Beim bis 1992 realisierten Innenumbau kam ein zeitgemäßes Raum-, Licht- und Materialkonzept zum Tragen, das die Durchdringung von Außen- und Innenräumen anstrebte. Durch die zahlreichen Pfeiler, Bogen und Treppen ergeben sich Ein- und Ausblicke von den verschiedenen Ebenen. Wie von einer Schale umhüllt, wird der Saal von den Foyers getrennt. Die Haupt- und Seitenfoyers leben von großen, ruhigen sowie kleinen, detailreichen Formen. So durchzieht den hellen, fein geäderten Mamorboden im ersten Stock eine lange, rhythmisch geschwungene Steinintarsie in dunklen Farben. Ein Deckenrelief im Eingangsbereich nimmt den gleichen Verlauf. In den Seitenfoyers hängen Tafelbilder von Chemnitzer Künstlern. Für die Ausstattung des Zuschauerraumes wurden hochwertige Materialien verwendet. Besonders auffällig ist die Wandverkleidung aus italienischem Furnierholz mit Mooreichenmaserung, anthrazit gebeizt und matt lackiert. Die 720 Leuchtpunkte in der Saaldecke sowie die rot-violett gehaltene Bestuhlung unterstreichen das moderne Interieur, allein der klassisch rote Bühnenvorhang aus Samt greift die Theatertradition des 19. Jahrhunderts auf. Seit der Sanierung zählt das Opernhaus vor allem auch aufgrund der Bühnentechnik (spezielle Drehbühne) zu den modernsten Spielstätten in Deutschland und Europa.


1906-1909 nach Plänen des Stadtbaurates Möbius als Stadttheater an der Nordwestseite des ebenfalls von Möbius entworfenen ehemaligen Königsplatzes (heute Theaterplatz) errichtet; Zerstörung im 2. Weltkrieg; 1949-1951 Wiederaufbau bei überwiegender Beibehaltung der äußeren Gestalt; ununterbrochener Spielbetrieb bis 1987; grundlegende Innenraumrenovierung 1988-1992 unter der federführenden Leitung der Architekten Günter Hauptmann, Jochen Krüger und Karl-Heinz Barth, dabei vollständige Neugestaltung der Foyers und des Zuschauerraumes; 1992 Übergabe des Chemnitzer Opernhauses an den regulären Spielbetrieb


Drehbedingungen vor Ort

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Grundrisse und Raummaße des Opernhauses können über Herrn Jörg Lenk (Produktionsleiter) angefragt werden. Teilweise gibt es auch entsprechende Abbildungen in der Festschrift zur Wiedereröffnung 1992.


unter Umständen vorhanden, bei Spielbetrieb schwierig, da Garderoben und Zusatzräume für Künstler genutzt werden; Theatercafé bzw. Kantine vorhanden; Catering auf Anfrage möglich


aufwändige Bühnentechnik mit Drehbühne vorhanden; Doppelstockhubpodien und Personenversenkungsklappen; Stromkreislauf der Oper über zwei Transformatoren mit je 630 kVA versorgt; Stromanschlüsse nach Absprache problemlos nutzbar und ausreichend verfügbar; sanitäre Einrichtungen und Wasseranschlüsse sowie moderne Luft- und Klimatechnik vorhanden


EG, 1. OG bis 4. OG


breite Treppen vorhanden, für Material- und Techniktransport Lieferwege über Bühne besser geeignet; breite Türen und Aufzüge in der Anlieferungszone


Lastenaufzüge vorhanden, max. Traglast 1000 kg bzw. 12-13 Personen


keine Einschränkungen; normale Deckenbelastung möglich; für große Veranstaltungen geeignet


im Theatercafé sowie in den Foyers große Fensterfronten; im Bühnen- und Zuschauerraum relativ dunkel, hier ausschließlich Beleuchtung über künstliche Lichtquellen


im Haus relativ ruhig, kaum Störgeräusche; am Theaterplatz durch Lage an befahrener Straße Verkehrsgeräusche (u. a. Straßenbahn) möglich


kostenpflichtige Pkw-Tiefgarage unterhalb des Theaterplatzes (max. Fahrzeughöhe 2,10 m); für Belieferung Lkw-Stellplätze am Haus vorhanden, sonst keine hauseigenen Parkplätze nutzbar; Reservierung von Stellflächen in den umliegenden Straßen über die Stadt Chemnitz


Verkehrsanbindung

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Auto A4 - Abfahrt 69-Chemnitz-Mitte in etwa 6 km Entfernung,
A4 - Abfahrt 70-Chemnitz Glösa in etwa 6 km Entfernung,
A72 - Abfahrt 15-Chemnitz-Süd in etwa 7 km Entfernung
Bahn IRE-Anbindung über Chemnitz Hbf. in etwa 1 km Entfernung,
weiter mit öffentlichem Nahverkehr (www.cvag.de)
Flugzeug Flughafen Dresden (www.dresden-airport.de) in etwa 80 km Entfernung,
Flughafen Leipzig-Halle (www.leipzig-halle-airport.de) in etwa 120 km Entfernung,
Verkehrslandeplatz Chemnitz-Jahnsdorf (www.chemnitz-airport.de) in etwa 15 km Entfernung

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Zusatzinformationen

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Dokumente, Experten, Komparsen Archiv zum Haus vorhanden, Kontakt über die Öffentlichkeitsarbeit;
Komparsen über die Theaterleitung erfragen
Erfahrung mit Dreharbeiten Spielfilm, TV-Berichterstattungen zu Premieren etc.
Fair Play (2013)