„Die geliebten Schwestern” im Berlinale-Wettbewerb
Das von der MDM geförderte und zu großen Teilen in Mitteldeutschland gedrehte Liebesdrama „Die geliebten Schwestern” von Dominik Graf wird im Wettbewerb der 64. Berlinale 2014 seine Weltpremiere feiern.
Eröffnet werden die Filmfestspiele von Wes Andersons „Grand Budapest Hotel”, außer Konkurrenz wird „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden” von George Clooney gezeigt. Beide internationale Koproduktionen entstanden ebenfalls mit Unterstützung der MDM in Sachsen bzw. Sachsen-Anhalt.
Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Dominik Graf, der zuletzt mit Fernseharbeiten wie „Im Angesichts des Verbrechens” oder „Dreileben” Erfolge feierte, kehrt mit „Die geliebten Schwestern” – nach „Der Rote Kakadu” und „Der Felsen” – auf die Kinoleinwand zurück. In seinem neuen Film, den er nach eigenem Drehbuch inszenierte, ringen einen Sommer lang zwei Schwestern um den Mann, den beide lieben: Die schöne Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) ist unglücklich verheiratet, sehnt sich nach Liebe und Leben. Charlotte Lengefeld (Henriette Confurius), ihre schüchterne Schwester, träumt von einem Gatten. Sie sind ein Herz und eine Seele, auch dann noch, als Friedrich Schiller (Florian Stetter) in ihr beider Leben tritt.
In weiteren Rollen sind Claudia Messner, Anne Schäfer, Maja Maranow und Ronald Zehrfeld zu sehen.
Die Dreharbeiten zu „Die geliebten Schwestern” fanden 2012 in Weimar, Rudolstadt, Altenburg, Coswig, Seeburg und Waldenburg sowie in Nordrhein-Westfalen und in Tirol statt.
„Die geliebten Schwestern” ist eine Produktion der Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH. Koproduzenten sind der WDR gemeinsam mit dem BR für die ARD, Degeto und Arte sowie Wega Film Wien, WS Filmproduktion, Kiddinx Filmproduction und Senator Film. Der Film wurde gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung, der Film- und Medienstiftung NRW, dem FFF Bayern, der Filmförderungsanstalt und dem DFFF.
Senator Film Verleih wird den Film im Sommer 2014 in die deutschen Kinos bringen.