mdm - Mitteldeutsche Medienförderung

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Sachsen: Maßnahmen und Hilfsprogramme

Freistaat unterstützt Filmwirtschaft mit Beteiligung am Ausfallfonds

Mit insgesamt 3 Millionen Euro beteiligt sich der Freistaat Sachsen an den neuen Corona-Ausfallfonds für Fernseh- und Kinofilmproduktionen. Einen entsprechenden Beschluss des Kabinetts von Anfang November hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags genehmigt.

Von den 3 Millionen Euro geht die Hälfte in den so genannten Ausfallfonds 1 der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Mittel decken somit Ausfälle von in Sachsen durch die MDM geförderten Produktionen ab. Nach Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der Filmförderanstalt des Bundes (FFA) können auch sächsische Produktionen bei der FFA diesen Schutz beantragen.

Die zweite Hälfte soll der Absicherung von TV-Produktionen sächsischer Produzenten durch den so genannten Ausfallfonds 2 dienen, über den derzeit noch verhandelt wird. Die Abwicklung soll dann ebenfalls über die Filmförderanstalt des Bundes laufen.

Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, freie Träger im Bereich Kunst und Kultur ohne anerkannte Gemeinnützigkeit, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist. Freiberufler sind dabei nicht antragsberechtigt. 

Die Unterstützung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die zwischen 15. März 2020 und 31. Dezember 2020 bzw. zwischen 01. Januar 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sind bzw. entstehen. Beantragungsfrist für den Zuschuss ist der 20. November 2021.

Weitere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie hier.

Zinssubventionierte Liquiditätshilfedarlehen

Zinssubventionierte Liquiditätshilfedarlehen sind einfach gesprochen Kredite, die dazu dienen sollen, Zahlungsausfälle zu überbrücken. 

Zu Zinssätzen und Antragsverfahren informiert die Sächsische Aufbaubank unter der neuen Hotline für von den Auswirkungen des Coronavirus betroffenen Unternehmen: 0351 4910-1100. 

Das Bundeswirtschaftsministerium verweist auf die Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).