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Leipzig, 08. Mai 2019

Drei MDM-geförderte Produktionen für Deutschen Dokumentarfilmpreis nominiert

Unter den zwölf Nominierten für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2019 finden sich mit „Dark Eden”, „Chris The Swiss” und „Heimat ist ein Raum aus Zeit” auch drei von der MDM unterstützte Produktionen.

Die Leipzigerin Jasmin Herold und Koregisseur Michael Beamish begeben sich in „Dark Eden” in das kanadische Fort McMurray, wo eines der größten und letzten Ölvorkommen der Welt liegt. Doch die Gewinnung des Öls hat schlimme Folgen für Mensch und Natur. Der Film, ein Projekt von Made in Germany Filmproduktion, lief am 11. April im Kino an.

Anja Kofmel macht sich in ihrem Animadok-Film „Chris The Swiss” auf die Suche nach den Gründen für den Tod ihres Cousins Christian, der zu Beginn des jugoslawischen Bürgerkriegs als Journalist an der kroatischen Front unterwegs war und 1992 in der Uniform einer internationalen Söldnertruppe tot aufgefunden wurde. Ihre Weltpremiere feierte die internationale Koproduktion (CH/HR/D/FIN) 2018 beim Filmfestival in Cannes (Semaine de la Critique); im März gewann „Chris The Swiss” drei Schweizer Filmpreise.

Der renommierte Dokumentarfilmregisseur Thomas Heise präsentierte die deutsch-österreichische Koproduktion „Heimat ist ein Raum aus Zeit” in der Sektion Forum bei der diesjährigen Berlinale und gewann dafür den Caligari-Filmpreis. In seinem über dreieinhalb Stunden langen Werk folgt er den biografischen Spuren seiner Familie väterlicherseits durch die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Einheimischer Produzent von „Chris The Swiss” und „Heimat ist ein Raum aus Zeit” (Kinostart: 10. Oktober)  ist die Leipziger Ma.ja.de Filmproduktion.