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Leipzig, 02. August 2022

Ulrich Seidls „Sparta” im Wettbewerb von San Sébastian

Ulrich Seidls Drama „Sparta” feiert im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von San Sébastian seine Weltpremiere. Der Film geht damit ins Rennen um die Goldene Muschel.

„Sparta” ist das Parallelprojekt zu Seidls diesjährigem Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „Rimini”, der ebenfalls von der MDM gefördert wurde. Stand dort der frühere Schlagerstar Richie Bravo (Michael Thomas) im Zentrum, der im winterlichen Rimini seinem verblichenen Ruhm hinterherjagt, so handelt „Sparta” von seinem Bruder Ewald, gespielt von Georg Friedrich. Der Mittvierziger hat seine Freundin verlassen, um im Hinterland von Rumänien einen Neuanfang zu wagen. Mit Hilfe von jungen Männern baut er ein verfallenes Schulgebäude zu einer Art Festung um. Doch schon bald muss sich Ewald einer lange verdrängten Wahrheit stellen.

Neben Georg Friedrich sind Florentina Elena Pop, der bereits verstorbene Hans-Michael Rehberg, Marius Ignat und Octavian-Nicolae Cocis in weiteren Rollen zu sehen. Regisseur Seidl verfasste zusammen mit Veronika Franz auch das Drehbuch.

„Rimini” ist eine Produktion der Ulrich Seidl Filmproduktion (AUT) in Koproduktion mit Essential Films und der Société Parisienne de Production (FR) in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen, dem BR in Zusammenarbeit mit Arte, Arte France Cinéma, KNM und Bord Cadre Films/Sovereign Films. Neben Förderung durch die MDM wurde das Drama auch vom Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Österreichischen Filminstitut, dem Filmfonds Wien, Filmstandort Austria (FISA), dem Land Niederösterreich, der Emilia Romagna Film Commission, MIBAC Tax Incentive, dem Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC) und Eurimages unterstützt.

Die 70. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals San Sébastian findet vom 16. bis 24. September statt.